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Erfahrung als Argument

Zur Renaissance eines ideengeschichtlichen Grundbegriffs
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Die Aufmerksamkeit moderner Massenmedien gilt vorzugsweise dem Neuen und der Veränderung. Dabei wird schnell vergessen, was beim Alten bleibt. Öffentliches Interesse weckt die Erfahrung als Thema heute auch nur deshalb, weil sie im Wandel erscheint. Gemeinsame Erfahrungen werden durch die Pluralisierung von Wertvorstellungen und die Individualisierung von Lebensstilen zunehmend bedroht. In der politischen Praxis wird deshalb die Bedeutung von Erfahrungen für das politische Handeln immer öfter in Frage gestellt. In der politischen Theorie gewinnt die Erfahrung als Argument paradoxerweise aus denselben Gründen gegenwärtig neue Relevanz. Denn gerade der aus der Pluralisierung und Individualisierung hervorgehende Verlust einer unbedingten Gewissheit über das richtige Handeln stärkt die normative Kraft der sich als nützlich bewährten Erfahrungen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2256-6
ISBN-Online
978-3-8452-0270-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
Band
11
Sprache
Deutsch
Seiten
286
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
    Autor:innen:
  3. Erfahrung – Zur Rückkehr eines alten Arguments Kein Zugriff Seiten 9 - 24
    Autor:innen:
    1. Erfahren Kein Zugriff Seiten 25 - 43
      Autor:innen:
    2. Erfahrung und Macht. Zu einer Historiographie und Politischen Wissenschaft „von oben“ bei Arnold Gehlen Kein Zugriff Seiten 43 - 57
      Autor:innen:
    3. Erfahrung und gemeinsames Urteilen Kein Zugriff Seiten 57 - 73
      Autor:innen:
    4. Erfahrung und politische Urteilskraft Kein Zugriff Seiten 73 - 88
      Autor:innen:
    1. Kontingenzerfahrung und Vernunfterwartung. Zum Ort der Urteilskraft in sozialen Praktiken Kein Zugriff Seiten 89 - 105
      Autor:innen:
    2. Der Erfahrungsbegriff im politischen Denken von Michael Oakeshott und Eric Voegelin Kein Zugriff Seiten 105 - 121
      Autor:innen:
    3. Demokratie als Erfahrung. Zur Aktualität von Deweys politischer Philosophie Kein Zugriff Seiten 121 - 137
      Autor:innen:
    4. Partikulare Erfahrungen und normative Urteile. Wege kommunikativer Universalisierung bei Martha Nussbaum und Michael Walzer Kein Zugriff Seiten 137 - 153
      Autor:innen:
    5. Erfahrung im Augenblick ihres Sturzes. Zur Möglichkeit von Erfahrung unter Bedingungen (nach-)metaphysischen Denkens Kein Zugriff Seiten 153 - 168
      Autor:innen:
    1. Erfahrung im Kontext des Neo-Institutionalismus Kein Zugriff Seiten 169 - 189
      Autor:innen:
    2. Institutionen als Erfahrungsraum. Überlegungen zu den Ermutigungsbedingungen sozialer Kooperation Kein Zugriff Seiten 189 - 205
      Autor:innen:
    3. Vertrauen und Erfahrung. Konzeptionelle Perspektiven Kein Zugriff Seiten 205 - 219
      Autor:innen:
    4. Erfahrung und politische Kultur Kein Zugriff Seiten 219 - 232
      Autor:innen:
    1. Von ‘alter’ liberaler Regierungsführung zu ‘neoliberaler’ Governance. Zum Wandel der Expertenerfahrung Kein Zugriff Seiten 233 - 253
      Autor:innen:
    2. Erfahrung als Argumentationsmuster. Über die Solidaritätsdiskurse in Deutschland und Frankreich Kein Zugriff Seiten 253 - 267
      Autor:innen:
    3. Gute Erfahrungen – schlechte Erfahrungen. Präsumtive Präjudizienbindung in der gewaltenteiligen Demokratie Kein Zugriff Seiten 267 - 282
      Autor:innen:
  4. Hinweise zu den Autoren Kein Zugriff Seiten 283 - 286

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