
Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur
Eine Intervention- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Paperback, Band 6098
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Im Ausland gilt die deutsche Erinnerungskultur als Erfolgsgeschichte und Vorbild. Im Inland dagegen ist sie schon immer Gegenstand von Unbehagen und Kritik gewesen. Da sie selbstkritisch ist, gehören solche Gegenstimmen unbedingt dazu – sie verhindern Fixierungen und halten die Erinnerungskultur lebendig. Inzwischen hat sich das Spektrum der Kritik allerdings noch einmal deutlich erweitert. Vom rechten politischen Rand aus werden die Grundlagen unserer Erinnerungskultur mittlerweile radikal in Frage gestellt.
Aleida Assmann geht in ihrem Buch, das nun in aktualisierter Neuauflage vorliegt, auf die kritischen Stimmen der jüngsten Zeit ein. Sie zeigt, was kontrovers ist, wo es Veränderungsbedarf gibt und welche Grundsätze in Zeiten eines neuen Nationalismus unbedingt zu verteidigen sind. Damit zeigt sie zugleich, dass unsere Erinnerungskultur ein nationales Projekt ist, das auf historische Veränderungen und immer neue Herausforderungen reagiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-406-74894-3
- ISBN-Online
- 978-3-406-74896-7
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Paperback
- Band
- 6098
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 265
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- EINLEITUNG Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- Individuelles und kollektives Gedächtnis Kein Zugriff
- Geschichte und Gedächtnis Kein Zugriff
- Kulturelles Gedächtnis Kein Zugriff
- Identitätsbezug Kein Zugriff
- Bedeutungen des Begriffs ‹Erinnerungskultur› Kein Zugriff
- Das Schweigen brechen – der ZDF-Dreiteiler ‹Unsere Mütter, unsere Väter› Kein Zugriff
- Die Latenz des Schweigens – Hermann Lübbes Thesen zur deutschen Nachkriegsgeschichte Kein Zugriff
- Schlussstrich und Trennungsstrich Kein Zugriff
- Externalisierung und Internalisierung Kein Zugriff
- Das Crescendo der Holocaust-Erinnerung Kein Zugriff
- Weltmeister im Erinnern? Kein Zugriff
- Deutungsmacht und gefühlte Opfer – Erinnerungskultur als Generationenkonflikt Kein Zugriff
- Der Holocaust als negativer Gründungsmythos Kein Zugriff
- Fertig erinnert? Kein Zugriff
- Ritualisierung Kein Zugriff
- Political Correctness Kein Zugriff
- Moralisierung und Historisierung Kein Zugriff
- Die Erinnerung an die DDR – ein deutscher Sonderweg? Kein Zugriff
- Die Rede von den beiden deutschen Diktaturen Kein Zugriff
- Vergangenheitsbewahrung und Vergangenheitsbewältigung Kein Zugriff
- Die Erinnerung an die Opfer der DDR Kein Zugriff
- Die Europäisierung der DDR-Erinnerung Kein Zugriff
- Negative Erinnerung als Bürgerrecht? Kein Zugriff
- Das ethnische Paradox und die Pluralisierung des nationalen Gedächtnisses Kein Zugriff
- Der Schock des 4. November 2011 Kein Zugriff
- Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit Kein Zugriff
- Empathie zwischen Differenz und Ähnlichkeit Kein Zugriff
- Exklusive und inklusive Opferdiskurse Kein Zugriff
- Europas gespaltenes Gedächtnis Kein Zugriff
- Politik der Reue Kein Zugriff
- Historische Wunden Kein Zugriff
- Verknüpfte Erinnerungen (multidirectional memories) Kein Zugriff
- Erinnern oder vergessen? Kein Zugriff
- Dialogisches Vergessen Kein Zugriff
- Erinnern, um niemals zu vergessen Kein Zugriff
- Erinnern, um zu überwinden Kein Zugriff
- Dialogisches Erinnern Kein Zugriff
- Opferidentifizierte und opferzentrierte Erinnerung Kein Zugriff
- Das Integrationsparadigma Kein Zugriff
- Die Nation als Feindbild Kein Zugriff
- Angriffe auf die deutsche Erinnerungskultur: Höcke und Gauland Kein Zugriff
- 10. Aktuelle Fragen zum Konzept der Erinnerungskultur Kein Zugriff Seiten 225 - 233
- SCHLUSS: PRÄMISSEN DER NEUEN ERINNERUNGSKULTUR Kein Zugriff Seiten 233 - 241
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 261 - 265




