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Monographie Kein Zugriff

Internationale Regulierung geistiger Eigentumsrechte und Wissenserwerb in Entwicklungsländern

Eine ökonomische Analyse
Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Wissen wird immer stärker durch Eigentumsrechte geschützt. Das TRIPS-Abkommen unter dem Dach der Welthandelsorganisation gilt als Durchbruch beim internationalen Schutz geistigen Eigentums. Das Abkommen verpflichtet Entwicklungsländer zu einer signifikanten Anhebung des Schutzniveaus auf ihrem Staatsgebiet. Doch wie wirkt sich dies auf den Wissenserwerb in Entwicklungsländern aus? Der vorliegende Band begründet, dass die Auswirkungen kritisch zu sehen sind, weil das TRIPS-Abkommen in Entwicklungsländern zu Wohlfahrtsverlusten führt. Eine Kompensation dieser Verluste durch eine Steigerung der Wissensproduktion ist sehr unsicher. Während fortgeschrittene Entwicklungsländer über vertragliche Formen des Wissenstransfers (Ausländische Direktinvestitionen, Lizenzhandel) mittelfristig mit positiven Auswirkungen rechnen können, wird in ärmeren Entwicklungsländern ohne technologische Basis der Wissenserwerb erschwert. Die negativen Konsequenzen widersprechen dem aufgeklärten Eigeninteresse der Industrieländer und bedeutenden politischen Willenserklärungen der internationalen Staatengemeinschaft, wie beispielhaft für den pharmazeutischen Sektor aufgezeigt wird.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2379-2
ISBN-Online
978-3-8452-0109-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
233
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
    1. Das TRIPS-Abkommen als Meilenstein der internationalen Regulierung geistiger Eigentumsrechte Kein Zugriff Seiten 15 - 17
    2. Fragestellung und methodisches Vorgehen Kein Zugriff Seiten 17 - 19
    3. Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 19 - 19
      1. Eigenschaften Kein Zugriff Seiten 20 - 23
      2. Die Produktion von Wissen Kein Zugriff Seiten 23 - 25
      3. Wachstums- und Außenhandelstheorie Kein Zugriff Seiten 25 - 28
      4. Die empirische Erfassung von Wissen Kein Zugriff Seiten 28 - 29
      1. Marktversagen auf dem nationalen Wissensmarkt Kein Zugriff Seiten 29 - 33
      2. Konsequenzen für Entwicklungsländer beim internationalen Wissenserwerb Kein Zugriff Seiten 33 - 37
      1. Aktive und passive Wissensspillover Kein Zugriff Seiten 37 - 38
      2. Kanäle des Wissenstransfers Kein Zugriff Seiten 38 - 45
    1. Stilisierte Fakten zur internationalen Wissensverteilung Kein Zugriff Seiten 45 - 49
    2. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 49 - 49
    1. Eine kurze Geschichte geistiger Eigentumsrechte Kein Zugriff Seiten 50 - 54
    2. Wer schützt was? Formen geistiger Eigentumsrechte und ihre heutige Anwendung in verschiedenen Wirtschaftsbranchen Kein Zugriff Seiten 54 - 58
    3. Geistige Eigentumsrechte als absolute Verfügungsrechte Kein Zugriff Seiten 58 - 60
        1. Der klassische trade-off bei diskreten Innovationen Kein Zugriff
        2. Wirkungen bei kumulativen Innovationen Kein Zugriff
        3. Patente im Vergleich zu wirtschaftspolitischen Alternativen der Innovationsförderung Kein Zugriff
      1. Urheberschutz Kein Zugriff Seiten 70 - 71
      2. Pflanzenzüchterrechte Kein Zugriff Seiten 71 - 72
      3. Handelsmarken und geographische Herkunftsangaben Kein Zugriff Seiten 72 - 73
    4. Ökonomik geistiger Eigentumsrechte im Nord-Süd-Kontext Kein Zugriff Seiten 73 - 80
      1. Rechtsentwicklung in Industrie- und Entwicklungsländern Kein Zugriff Seiten 80 - 85
      2. Zunehmende Vergabe geistiger Eigentumsrechte Kein Zugriff Seiten 85 - 92
      3. Betriebswirtschaftlicher Befund: Geistige Eigentumsrechte als Aneignungsinstrument für Erträge aus neuem Wissen? Kein Zugriff Seiten 92 - 94
      4. Volkswirtschaftlicher Befund: Stärkung geistiger Eigentumsrechte als Innovationsanreiz? Kein Zugriff Seiten 94 - 97
    5. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 97 - 98
    1. Auswirkungen auf reverse engineering Kein Zugriff Seiten 99 - 103
      1. Horizontale Wissensmärkte Kein Zugriff Seiten 103 - 106
      2. Vertikale Wissensmärkte Kein Zugriff Seiten 106 - 109
      3. Konsequenzen für Entwicklungsländer Kein Zugriff Seiten 109 - 113
    2. Auswirkungen auf den Handel mit wissensintensiven Gütern Kein Zugriff Seiten 113 - 116
      1. Bestimmungsgründe ausländischer Direktinvestitionen: Der OLI-Ansatz Kein Zugriff Seiten 116 - 119
      2. Geistige Eigentumsrechte und ausländische Direktinvestitionen Kein Zugriff Seiten 119 - 120
      3. Die Auslagerung von F&E-Aktivitäten in Entwicklungsländer Kein Zugriff Seiten 120 - 123
    3. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 123 - 123
    1. Frühere internationale Regulierungsansätze: Die WIPO-Konventionen Kein Zugriff Seiten 124 - 126
      1. Leitlinien des TRIPS-Abkommens Kein Zugriff Seiten 126 - 129
      2. Wichtige Bestandteile des TRIPS-Abkommens Kein Zugriff Seiten 129 - 131
      3. Verbleibende Spielräume bei der Gestaltung von geistigen Eigentumsrechten Kein Zugriff Seiten 131 - 133
      4. Bezüge im TRIPS-Abkommen zum Wissenstransfer in Entwicklungsländer Kein Zugriff Seiten 133 - 135
      1. Diskussionen um das TRIPS-Abkommen innerhalb der WTO Kein Zugriff Seiten 135 - 138
      2. Diskussionen in der WIPO Kein Zugriff Seiten 138 - 142
      3. Bilaterale und regionale Handelsverträge mit Regelungen zu geistigen Eigentumsrechten Kein Zugriff Seiten 142 - 144
      1. Der nationale politische Markt für den internationalen Schutz geistiger Eigentumsrechte Kein Zugriff Seiten 144 - 151
      2. Die internationalen Verhandlungen zur Stärkung geistiger Eigentumsrechte Kein Zugriff Seiten 151 - 157
      3. Neue polit-ökonomische Konstellationen seit dem Abschluss des TRIPSAbkommens Kein Zugriff Seiten 157 - 160
    2. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 160 - 161
      1. Die Medikamentenversorgung in Entwicklungsländern Kein Zugriff Seiten 162 - 167
      2. Kennzeichen der Pharmabranche und des globalen Arzneimittelmarktes Kein Zugriff Seiten 167 - 171
      3. Pharmasektor und pharmazeutische Produktpatente in Entwicklungsländern Kein Zugriff Seiten 171 - 174
      4. Gründe für ein internationales Engagement Kein Zugriff Seiten 174 - 176
      1. Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten des Patentrechts im pharmazeutischen Bereich in Entwicklungsländern Kein Zugriff Seiten 176 - 179
      2. Zugang zu Medikamenten Kein Zugriff Seiten 179 - 186
      3. Entwicklung der heimischen Pharmaindustrie Kein Zugriff Seiten 186 - 189
      1. Internationale Preisdifferenzierung Kein Zugriff Seiten 189 - 197
      2. Zwangslizenzen Kein Zugriff Seiten 197 - 199
      3. Schenkungen von Medikamenten (Corporate Social Responsibility) Kein Zugriff Seiten 199 - 203
      4. Neue Anreizmechanismen für die Entwicklung bislang vernachlässigter Medikamente Kein Zugriff Seiten 203 - 212
    1. Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 212 - 213
  2. Schlussfolgerungen und politische Handlungsempfehlungen Kein Zugriff Seiten 214 - 220
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 221 - 233

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