
Hamlet: Widerstand gegen den Überwachungsstaat
Eine intertextuelle Deutung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Shakespeares Hamlet-Tragödie aus dem Jahr 1600 lässt sich auch als ein verfremdetes Kriminaldrama über die Vergeltung für einen politischen Mord in einem Staatssystem lesen, das sich immer mehr zu einem heimtückischen Überwachungsregime entwickelt. Heute – im Zeitalter umfassender Möglichkeiten zur Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung – sollte eine Deutung von Hamlets politischem und philosophischem Widerstand gegen einen Überwachungsstaat weniger historisch-distanziert und weniger unschuldig erfolgen als dies bislang üblich ist. Den interpretatorischen Herausforderungen des intellektuell anspruchsvollen Dramas wird in der vorliegenden Deutung durch eine Verbindung intertextueller, philosophischer und politischer Zugänge begegnet, geleitet von dem Ziel, die politische Kultur der Renaissance mit der gegenwärtigen kritisch zu vernetzen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8452-9244-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-9244-1
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 344
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort: Neuland Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Einleitung: Der Gang in die Nacht der Zivilisation Kein Zugriff Seiten 11 - 30
- Ein nihilistischer Prinz Kein Zugriff
- Die aristotelische Handlung und der apokalyptische Impuls Kein Zugriff
- Überwachende politische Sterilität Kein Zugriff
- Theater als Kriterium des Seins Kein Zugriff
- Der To-be-or-not-to-be-Monolog und seine dramatische Funktion Kein Zugriff
- Das Inner Play als episches Theater der Grausamkeit Kein Zugriff
- Beschleunigung mörderischer Pläne Kein Zugriff
- Das Ziel der Vergeltung und der Verlust der apokalyptischen Dimension Kein Zugriff
- Das mörderische Präsens des Überwachungsstaates Kein Zugriff
- Die intrigante Abwendung der Revolution Kein Zugriff
- Endstation Friedhof Kein Zugriff
- Das getarnte Theater der Auslöschung Kein Zugriff
- Apokalyptisch, tragisch, komisch und historisch: Vervielfältigungen des Dramas Kein Zugriff Seiten 264 - 279
- Der sterile Claudius-Staat opfert Lyrik Kein Zugriff
- Der Wall der Verborgenheit Kein Zugriff
- Politische Aktionstheologie und wandernder Abschied von Metaphysik Kein Zugriff Seiten 304 - 312
- Sensibilität: Sophokles‘ Antigone und Hamlet im Vergleich Kein Zugriff Seiten 313 - 321
- Vorschlag für eine Inszenierung Kein Zugriff Seiten 322 - 328
- Literatur Kein Zugriff Seiten 329 - 329
- Über Hamlet Kein Zugriff Seiten 329 - 330
- Mit Hamlet verknüpfte und verknüpfbare Texte Kein Zugriff Seiten 331 - 333
- Weitere Literatur Kein Zugriff Seiten 334 - 338
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 339 - 344



