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Das Spießerverdikt
Invektiven gegen die Mittelmäßigkeit der Mitte im 19. Jahrhundert- Autor:innen:
- |
- Reihe:
- Kulturen der Gesellschaft, Band 47
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Die Verspottung von Personen und Gruppen als »Spießer« ist in der (deutschsprachigen) Lebenswelt ein weitverbreitetes Phänomen – umso erstaunlicher ist es, dass diese Alltagspraxis bisher kaum erforscht wurde. Sonja Engel und Dominik Schrage widmen sich der Analyse von Spießerschmähungen aus historisch-soziologischer Perspektive und zeichnen die Genealogie des Spießerverdikts nach, indem sie sie ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Invektiven gegen Philister, Klein- und Spießbürger als Sozialfiguren der gesellschaftlichen Mitte erweisen sich dabei als relevante Momente der Etablierung und Veränderung von Vorstellungen sozialer Ordnung, die bis in die Gegenwart Wirkung entfalten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5533-9
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5533-3
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Kulturen der Gesellschaft
- Band
- 47
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 228
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- I. Das Spießerverdikt als Invektive gegen die ›Mitte‹Seiten 15 - 72 Sonja Engel, Dominik Schrage Download Kapitel (PDF)
- II. Das Spießerverdikt im 19. JahrhundertSeiten 73 - 166 Sonja Engel, Dominik Schrage Download Kapitel (PDF)
- III. Das Spießerverdikt im WandelSeiten 167 - 200 Sonja Engel, Dominik Schrage Download Kapitel (PDF)




