
Schiller und das Recht
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Die erste interdisziplinäre Gesamtdarstellung über Schiller als Vordenker unseres modernen Rechtsverständnisses
Das Thema »Literatur und Recht« ist in den vergangenen Jahren zu einem der innovativsten Forschungsfelder der Literaturwissenschaft geworden. Dabei wurde Friedrich Schiller, in dessen Œuvre die Rechtsthematik eine grundlegende Rolle spielt, bislang noch viel zu wenig Beachtung geschenkt.
In ihrer interdisziplinären Arbeit beleuchtet Yvonne Nilges Schillers intensive Auseinandersetzung mit sämtlichen Fragen des Straf und Staatsrechts im Zusammenhang mit der Rechtsgeschichte und der Rechtsphilosophie. Die herausragende Bedeutung des juridischen Diskurses in Schillers literarischem und theoretischem Gesamtwerk geht untrennbar mit politischen, theologischen wie auch sozialanthropologischen Aspekten einher, die von der Aufklärung bis in die Gegenwart hinein wirken.
Die Untersuchung beruht dabei in wesentlichen Teilen auf bisher noch unbekanntem Quellenmaterial zu Schillers Studium der Jurisprudenz an der Stuttgarter Karlsschule.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8353-1129-9
- ISBN-Online
- 978-3-8353-2289-9
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 400
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 16
- 1. Das Theater als eschatologische Richtanstalt betrachtet: Schillers Schaubühnen-Rede (1784) Kein Zugriff Seiten 17 - 33
- 2. Der Mensch im Wolf: Schillers Erzählung »Verbrecher aus Infamie« (1786) Kein Zugriff Seiten 34 - 86
- 1. Das Alte und das Neue auf überschwängliche Weise verbunden: Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der Spanischen Regierung (1788) Kein Zugriff Seiten 87 - 114
- 2. Über den kommenden Sieg der Demokratie: »Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon« (1789) Kein Zugriff Seiten 115 - 133
- 3. Die Krise als Kairos: Unterwegs zum Europarecht in der Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs (1791-1793) Kein Zugriff Seiten 134 - 160
- 4. Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit: Paralipomena zu Schillers usueller Staats-Semantik Kein Zugriff Seiten 161 - 166
- 1. Vom »Staat der Not« zum »Staat der Freiheit« :Schillers »politisches Glaubensbekenntniß« und seine staatstheoretischen Prämissen Kein Zugriff Seiten 167 - 202
- 2. Freiheit ist nur in dem Reich der Träume …: Der Eigensinn des Schönen und die Sinnenteignung des Politischen Kein Zugriff Seiten 203 - 222
- 1. »Schön’re Zeiten werden kommen«: Die Antizipation der Grund- und Freiheitsrechte im Don Karlos (1787) Kein Zugriff Seiten 223 - 254
- 2. »Das Schwert ist nicht bei der Waage mehr«: Rechts-Traumata im Wallenstein (1799) Kein Zugriff Seiten 255 - 290
- 3. »Gerichtet ist schon längst«: Maria Stuart und das »unglücksvolle Recht« (1800) Kein Zugriff Seiten 291 - 316
- 4. »Jetzt ist zu hoffen auf Gerechtigkeit«: Wilhelm Tell und die Apotheose aller Rechte (1804) Kein Zugriff Seiten 317 - 347
- 5. »Je würdigere Zeugen desto beßer«: Das Legat des Rechtsgefühls – Demetrius (1805) Kein Zugriff Seiten 348 - 374
- Quellen Kein Zugriff
- Forschungsliteratur Kein Zugriff
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 399 - 399
- Impressum Kein Zugriff Seiten 400 - 400




