Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft.Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis.Homepage: www.leviathan.nomos.de
In dem Beitrag wird insbesondere anhand des Vortrags Politik als Beruf Max Webers Verständnis von Demokratie in den Umbruchjahren 1918/19 diskutiert. Weber nähert sich seinem Thema nicht in der Überlieferungslinie einer Politischen Philosophie,...
Die zentrale These formuliert ein Paradox: Einerseits ist Max Weber ein Patriot und Nationalist, der sich neugierig für das »Rasse«-Konzept seiner Zeit zeigt. Andererseits warnt er vor den Begriffen »Rasse« und »Nation«, weil er sie für...
Ausgehend von einer analytischen Bestimmung des »intellektuellen Paares« und der »intellektuellen Ehe« untersucht der nachfolgende Artikel die Beziehung Max und Marianne Webers. Skizziert wird ihr Entwurf einer »Gefährtenehe«, mit dem sie...
Das Ende des Kapitalismus zu denken ist nichts Neues. Das Erstaunliche ist, dass Max Weber, der nicht im Verdacht steht, ein Sozialist oder Kommunist gewesen zu sein, dies bereits vor über 100 Jahren getan hat - und zwar mit Bezug auf die fossilen...
Seit 40 Jahren wird in Deutschland Entbürokratisierung versprochen und praktiziert. Das Versprechen suggeriert, der Staat reagiere auf Unbehagen an der Bürokratie - ein Versprechen, das er kaum erfüllen kann. Zugleich marginalisiert der...
In diesem Beitrag wird eine systemische Analyse des Zusammenbruchs Brasiliens unter Bolsonaro präsentiert, indem Habermasʼ Analyse der Legitimationskrise auf die Post-Kolonie übertragen wird. Es wird die zeitliche Entwicklung multipler Krisen...
Ausgehend von Ansätzen, die Sozialstruktur- und Machtanalysen miteinander verbinden und erweitern, deutet der Beitrag die jüngeren politischen Entwicklungen in Brasilien als Ausdruck eines intersektionalen Verteilungskonflikts. Dabei wird im...