
Die Denkerin
Hannah Arendt und ihr Jahrhundert- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Hannah Arendt ist die Denkerin des 20. Jahrhunderts. In ihren Schriften wie in ihrem Leben spiegeln sich die tiefgreifenden Erschütterungen dieser Zeit: Aufstieg und Fall totalitärer Regimes, Flucht- und Fremdheitserfahrungen, aber auch hoffnungsvolle Neuanfänge prägten ihr gesamtes Denken. Doch Arendt wollte nicht nur berichten und bezeugen, sondern begreifen. Wie keiner zweiten gelang es ihr, die radikalen Brüche, existenziellen Verlusterfahrungen und unverhofften Chancen des dramatischen 20. Jahrhunderts zu verstehen – und zu leben.
Grit Straßenberger präsentiert ein neues, lebendiges Bild der außergewöhnlichen Denkerin: Durch einen starken Fokus auf die Erinnerungen und Geschichten, die von Freunden, Kollegen und Schülern über Arendt erzählt wurden, lernen wir die Person hinter der einzigartigen Philosophin kennen. Obwohl ihr die Rolle der Intellektuellen zutiefst suspekt war, wurde sie zu einer Intellektuellen von Weltrang. Ihr Denken war irritierend und eigensinnig, sie eckte überall an, war aber alles andere als eine Einzelgängerin: Die Liste von Arendts Bekanntenkreis liest sich wie das «Who is Who» der westlichen Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts. Arendt führte ihr Jahrhundertleben als eine «Virtuosin der Freundschaft», für deren Denken zwischenmenschliche Verbindungen unverzichtbar waren – und die auch heute noch unsere Freundin im Geiste sein kann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-406-83006-8
- ISBN-Online
- 978-3-406-83008-2
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 530
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Ein Jahrhundertleben Kein Zugriff Seiten 11 - 20
- Kurzporträt einer gefährlichen Denkerin Kein Zugriff
- Eine fast glückliche Kindheit in Königsberg Kein Zugriff
- Leidenschaftliches Denken in Marburg: Martin Heidegger Kein Zugriff
- Der Doktorvater: Die Dissertation bei Karl Jaspers in Heidelberg Kein Zugriff
- Studienfreunde und Weggefährten: Hans Jonas, Benno von Wiese, Dolf Sternberger Kein Zugriff
- Günther Anders: Ehemann auf Zeit Kein Zugriff
- Hinwendung zum Zionismus: Freundschaft mit Kurt Blumenfeld Kein Zugriff
- «Meine unglückliche Rahel»: Die Geschichte eines Buches Kein Zugriff
- Was tun? Praktische Sozialarbeit Kein Zugriff
- Heinrich Blücher: Ein Neubeginn für immer Kein Zugriff
- Der «Perlentaucher» und «Flaneur» Walter Benjamin Kein Zugriff
- Lissabon: Abschied von Europa Kein Zugriff
- Von der politischen Aktivistin zur politischen Theoretikerin Kein Zugriff
- Orientierung in der neuen Welt: Arendt als «Au-pair» Kein Zugriff
- Social life: Hinein in die New Yorker Intellektuellenszene Kein Zugriff
- Transatlantische Gespräche und ein Büchlein für Jaspers Kein Zugriff
- «Besuch in Deutschland»: Komplizierte Dreiecksbeziehungen Kein Zugriff
- Verstehen und Zerstören: Eine neue politische Wissenschaft Kein Zugriff
- Das Buch Kein Zugriff
- Gruppenbild mit Dame: Würdigung und Kritik des Opus magnum Kein Zugriff
- Nach dem Opus magnum: «Dienstreisen» nach Europa Kein Zugriff
- «Was ist Autorität?»: Ein Vortrag in Mailand Kein Zugriff
- Reisen und Freundschaften Kein Zugriff
- Leidenschaftliche Intellektualität: Mary McCarthy Kein Zugriff
- «Vita activa» – ein Gewebe politischer Geschichten Kein Zugriff
- Konturen einer republikanischen Theorie der Freiheit: Reaktionen auf die «Vita activa» Kein Zugriff
- Eine Laudatio auf Karl Jaspers in Frankfurt Kein Zugriff
- Die politische Denkerin im Radio: Über die Ungarische Revolution Kein Zugriff
- Verirrungen der Urteilskraft? Der «Fall Little Rock» Kein Zugriff
- «Between Past and Future»: Experimentelles Denken Kein Zugriff
- Öffentliche Anerkennungen und ein neues Zuhause: Princeton, Hamburg und Manhatten, 370 Riverside Drive Kein Zugriff
- «Über die Revolution»: Bekenntnisse einer Staatsbürgerin Kein Zugriff
- Der Prozess: Wie ein Gespenst mit Schnupfen Kein Zugriff
- Der Bericht: Die «Banalität des Bösen» und die «kollektive Komplizenschaft» Kein Zugriff
- Die Kontroverse: Herzlose, ja hämische Töne Kein Zugriff
- Die Debatte in Deutschland: Karl Jaspers und Golo Mann Kein Zugriff
- Nach Eichmann: «Über das Böse» Kein Zugriff
- Die Krise der Republik: Das «Denken in Beispielen» und seine Leerstellen Kein Zugriff
- «Gräfin Seydlitz»: Die Freundschaft mit Uwe Johnson Kein Zugriff
- Dichterisch denken: «Men in Dark Times» Kein Zugriff
- 1968: Macht und ziviler Ungehorsam Kein Zugriff
- Abschied von Karl Jaspers – Weiterleben ohne Heinrich Kein Zugriff
- «Ich stehe nirgendwo» Kein Zugriff
- Das letzte große Projekt: «Vom Leben des Geistes» Kein Zugriff
- Rückzug ins Denken Kein Zugriff
- Preise, Ehrungen, Erinnerungen Kein Zugriff
- Hannah Arendt über die Demokratie Kein Zugriff Seiten 467 - 477
- Dank Kein Zugriff Seiten 478 - 478
- Abkürzungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 529 - 529
- Vita Kein Zugriff Seiten 530 - 530




