Sicherheitspolitik im Südkaukasus
Zwischen Balancing, Demokratisierung und zögerlicher Regimebildung- Autor:innen:
- Reihe:
- Nomos Universitätsschriften - Politik, Band 155
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Ziel des Buches ist es, die sicherheitspolitischen Dynamiken im Südkaukasus theoriegeleitet zu analysieren.
Mit Hilfe der Regional Security Complex Theory wird gezeigt, dass es sich beim Südkaukasus um einen subregionalen Sicherheitskomplex innerhalb des „post-sowjetischen Raums“ handelt. Dieser wird durch das Dominanzstreben Russlands, die engen wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen, sowie die für den Südkaukasus typischen Konfliktstrukturen gekennzeichnet.
In weiterer Folge werden die Bedrohungswahrnehmungen Georgiens, Armeniens und Aserbaidschans mit Hilfe des securitization-Ansatzes analysiert und es wird gezeigt, dass diese drei Staaten einerseits Russland, andererseits jedoch den jeweils anderen als Bedrohung wahrnehmen und entsprechend darauf reagieren. Dabei stellt sich heraus, dass neorealistische Handlungsmuster dominieren, Regimebildung nur unzureichend stattfindet und dass Demokratisierung meist der securitization des sicherheitspolitischen Diskurses dient.
Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Analyse der Sezessionskonflikte geworfen und es wird erklärt, warum die Politik Georgiens und Aserbaidschans nicht in der Lage ist, diese zu lösen.
In einem letzten Teil wird auf die Rolle der Europäischen Union im Südkaukasus als Katalysator zur Förderung von Verflechtungen und dem Aufbau von Regimes eingegangen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3581-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0917-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Nomos Universitätsschriften - Politik
- Band
- 155
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 252
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Hinführung zum Thema, Forschungsstand und zentrale Fragen Kein Zugriff Seiten 15 - 21
- Theoretische Grundlage und Methode Kein Zugriff Seiten 21 - 23
- Vorgehensweise und Ziel Kein Zugriff Seiten 23 - 25
- Sicherheit als Analysekategorie internationaler Politik Kein Zugriff Seiten 26 - 33
- Die Region als Analyseebene internationaler Politik Kein Zugriff Seiten 33 - 37
- Securitization und Regional Security Complex Theory als theoretische Grundlage Kein Zugriff Seiten 37 - 38
- Sicherheit im neorealistischen Denken Kein Zugriff Seiten 38 - 41
- Wie wird Sicherheit im Neorealismus gewährleistet? Kein Zugriff Seiten 41 - 47
- Regional Security Complex Theory und balance-of-threat Kein Zugriff Seiten 47 - 48
- Interdependenz als sicherheitspolitische Herausforderung Kein Zugriff Seiten 48 - 51
- Regimes als Mittel zur Konfliktbearbeitung Kein Zugriff Seiten 51 - 54
- Entstehung, Wirkungsweise, Robustheit und Konsequenzen von Regimes Kein Zugriff Seiten 54 - 61
- Komplexe Interdependenz, Regimes und Regional Security Complex Theory Kein Zugriff Seiten 61 - 62
- Andrew Moravcsik und das präferenzorientierte Modell Kein Zugriff Seiten 62 - 64
- Theorie des demokratischen Friedens Kein Zugriff Seiten 64 - 71
- Regional Security Complex Theory und die neue liberale Schule Kein Zugriff Seiten 71 - 72
- Der post-sowjetische Raum als regionaler Sicherheitskomplex Kein Zugriff Seiten 73 - 78
- Konzepte und Doktrinen der russischen Außen- und Sicherheitspolitik und ihr Einfluss auf die russischen Perzeptionen des postsowjetischen Raums Kein Zugriff Seiten 78 - 86
- Fazit: Der Kaukasus als Subregion des regionalen Sicherheitskomplex „post-sowjetischer Raum“ Kein Zugriff Seiten 86 - 88
- Georgische Bedrohungswahrnehmung Kein Zugriff Seiten 89 - 99
- Von Gamsachurdia zu Schewardnadse und dessen Sturz Kein Zugriff Seiten 99 - 106
- Der Sturz Schewardnadses Kein Zugriff
- Die Reintegration Adschariens und die Staatsreform Kein Zugriff
- Georgiens Rolle als Energietransitland Kein Zugriff
- Die Verschlechterung des Verhältnisses zwischen Georgien und Russland Kein Zugriff
- Sezessionen als „last resorts“ in „opportune moments“ Kein Zugriff Seiten 124 - 127
- Entwicklung des Konflikts Kein Zugriff
- Der gegenwärtige Status Kein Zugriff
- Die Politik Saakaschwilis zur Reintegration Abchasiens Kein Zugriff
- Die südossetische Sezession als „last resort“? Kein Zugriff
- Konfliktbearbeitung zwischen Annäherung und zunehmender Entfremdung Kein Zugriff
- Fazit: Zwischen balancing, gegenseitigen Abhängigkeiten und Demokratisierung Kein Zugriff Seiten 155 - 159
- Ausgangspunkt und Konfliktentwicklung Kein Zugriff Seiten 160 - 163
- Eskalation des Konflikts und Ausbruch des Krieges Kein Zugriff Seiten 163 - 168
- Internationale Konfliktbearbeitung, Lösungsansätze und Ausblick Kein Zugriff Seiten 168 - 174
- Armeniens Bedrohungswahrnehmung Kein Zugriff Seiten 174 - 180
- Die Politik der Komplementarität Kein Zugriff Seiten 180 - 187
- Zwischen strukturellen Zwängen und Komplementarität Kein Zugriff Seiten 187 - 188
- Aserbaidschans Bedrohungswahrnehmung Kein Zugriff Seiten 188 - 192
- Zwischen ausbalancierter Westorientierung und Dynastisierung der Macht Kein Zugriff Seiten 192 - 201
- Balancing, bandwagoning und Vernetzung Kein Zugriff Seiten 201 - 203
- Fazit: Berg-Karabach als Katalysator für balancing und bandwagoning Kein Zugriff Seiten 203 - 205
- Vom interessierten Beobachter zum zögerlichen Akteur Kein Zugriff Seiten 206 - 212
- Die ENP als Konfliktbearbeitungsinstrument Kein Zugriff Seiten 212 - 217
- Fazit: Die EU als Katalysator für Regimebildung Kein Zugriff Seiten 217 - 219
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 220 - 229
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 230 - 252





