Verlust des Rettenden oder letzte Rettung
Untersuchungen zur suizidalen Erfahrung- Autor:innen:
- Reihe:
- Phänomenologie, Band 18
- Verlag:
- 02.11.2010
Zusammenfassung
In zehn Untersuchungen wird die suizidale Erfahrung mit einer phänomenologischen Methode nachgegangen. Wie ist es, suizidal zu sein? Die ineinander greifenden, aber einzeln lesbaren Untersuchungen befragen die suizidale Erfahrung mit der für dieses Phänomen erforderlichen Tiefe, die auch der suizidale Mensch erreicht: Wozu lebe ich? Wem das Leben hierauf keine sinnstiftende Antwort mehr zu geben vermag, wem das Leben unerträglich geworden ist, wem alles Rettende im Leben verloren ist, dem bliebe zumindest noch der Tod als das radikal Andere des Lebens. Umfassend verzweifelt zeigt sich dem Menschen - ganz unbenommen dessen, wie er sich selbst versteht - sein eigener Tod als ein letztes Rettendes. Die Frage, ob sich der Mensch tatsächlich den Tod geben soll, bleibt hingegen ein Leben lang unentschieden und verweist auf die radikale Offenheit des Lebens. Die Untersuchung stellt diese radikale Offenheit des Lebens in den Mittelpunkt der Überlegungen. Neben verschiedenen philosophiegeschichtlichen Ansätzen werden aktuelle humanwissenschaftliche Positionen diskutiert. Außerdem analysieren vier Kapitel „Fälle' aus der Literatur (J. W. Goethes „Die Leiden des jungen Werther', I. Bachmanns „Der Fall Franza', H. v. Kleist, J. Améry).
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- Erscheinungsdatum
- 02.11.2010
- ISBN-Print
- 978-3-495-48350-3
- ISBN-Online
- 978-3-495-99738-3
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Phänomenologie
- Band
- 18
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 687
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Entwicklung der Frage Kein Zugriff
- Weg und Methode Kein Zugriff
- Wie ist es, suizidal zu sein? Kein Zugriff
- Geworfenheit und In-der-Welt-sein Kein Zugriff
- Selbstwerden und Transzendenz Kein Zugriff
- Die Stimmung des Absurden Kein Zugriff
- Die Erfahrung der Verzweiflung Kein Zugriff
- Die Paradoxie der suizidalen Erfahrung Kein Zugriff
- Suizidale Erfahrung und Transzendenz Kein Zugriff
- Homer und Pindar Kein Zugriff
- Euripides Kein Zugriff
- Platon Kein Zugriff
- Aristoteles Kein Zugriff
- »Hellenismus« (Stoa, Epikureismus) Kein Zugriff
- Rom (Cicero, Seneca) Kein Zugriff
- Paulus Kein Zugriff
- Augustin Kein Zugriff
- Postaugustinische Verständnisse der suizidalen Erfahrung Kein Zugriff
- Frühe Neuzeit (Shakespeare, More) Kein Zugriff
- Michel de Montaigne Kein Zugriff
- Späte Neuzeit und Frühaufklärung Kein Zugriff
- Aufklärung (Hobbes, Kant) Kein Zugriff
- David Hume Kein Zugriff
- Das medizinische Verständnis und die »Nachtseite« des Menschen Kein Zugriff
- Suizid aus »Schwärmerei« Kein Zugriff
- Die Entstehung der Psychiatrie und ihr Verständnis der Suizidalen Erfahrung (Reil) Kein Zugriff
- Psychiatrische Verständnisse der suizidalen Erfahrung im 19. Jahrhundert (Griesinger, Kraepelin) Kein Zugriff
- Suizid und die Frage nach dem Sinn Kein Zugriff
- Arthur Schopenhauer Kein Zugriff
- Psychodynamische Verständnisse im 19. Jahrhundert Kein Zugriff
- Émile Durkheim Kein Zugriff
- Sigmund Freud Kein Zugriff
- Karl Menninger Kein Zugriff
- Retrospektive Kein Zugriff
- Das »Wertherfieber« Kein Zugriff
- Die Selbststrukturen bei Werther Kein Zugriff
- Wiederkehr der innerenWidersprüchlichkeit Kein Zugriff
- Suizidale Erfahrung, innere Widersprüchlichkeit und das Rettende Kein Zugriff
- Das Verständnis der suizidalen Erfahrung bei JohannWolfgang Goethe Kein Zugriff
- Kleists »Soldatenkrise« Kein Zugriff
- Kleists »Kant-Krise« Kein Zugriff
- Paradoxie des Rettenden und des Sich-töten-könnens Kein Zugriff
- Aspekte des Doppelsuizids mit Henriette Vogel Kein Zugriff
- Das Verständnis der suizidalen Erfahrung bei Heinrich von Kleist Kein Zugriff
- Der empirischeWeg zur suizidalen Erfahrung Kein Zugriff
- Erwachen in die Möglichkeit, sich töten zu können Kein Zugriff
- Das präsuizidale Syndrom und die Verschmelzungsphantasien bei Erwin Ringel Kein Zugriff
- Suizidale Verschlossenheit und die Problemlösefähigkeiten Kein Zugriff
- Die suizidale Krise als narzisstische Krise: Flucht und innere Widersprochenheit Kein Zugriff
- Die Unerträglichkeit des Selbst und der psychische Schmerz: Zum Verständnis der suizidalen Erfahrung bei Edwin S. Shneidman Kein Zugriff
- Exkurs: Suizidale Selbstspaltung und suizidale Interaktion bei Jürgen Kind Kein Zugriff
- Suizidale Erfahrung, Beziehungen und die interpersonale Dimension Kein Zugriff
- Suizidentscheidung und Impulsregulationsfähigkeiten Kein Zugriff
- Risikofaktoren eines suizidalenWesens Kein Zugriff
- Zwischenfazit I Kein Zugriff
- Das »Todesarten-Projekt« Kein Zugriff
- Die autobiographische Dimension des »Falls Franza« Kein Zugriff
- Der »Fall« Franza Kein Zugriff
- Transzendenz, Trauma und die Möglichkeit, sich töten zu können Kein Zugriff
- Suizidale Erfahrung bei Franza Kein Zugriff
- Tabuisierung des Suizids? Kein Zugriff
- Das Leben und die Tortur Kein Zugriff
- Freiheit im letzten Moment? Kein Zugriff
- Der eigene Suizid Kein Zugriff
- Zum Verständnis der suizidalen Erfahrung bei Jean Améry Kein Zugriff
- Kritik der Suizidologie I Kein Zugriff
- Karl Jaspers Kein Zugriff
- Die suizidologische Rekonstruktion des Zusammenhangs von suizidaler Erfahrung und Rettendem Kein Zugriff
- Suizid als Problemlösung? Kein Zugriff
- Der überlebte Suizid als Transzendenzerfahrung Kein Zugriff
- Zwischenfazit II Kein Zugriff
- Strukturmerkmale der suizidalen Erfahrung I Kein Zugriff
- Strukturmerkmale der suizidalen Erfahrung II Kein Zugriff
- Strukturmerkmale der suizidalen Erfahrung III Kein Zugriff
- Die suizidale Erfahrung und die Frage »Wozu« Kein Zugriff
- Selbstbestimmung und suizidale Erfahrung Kein Zugriff
- Sterben zur rechten Zeit? Kein Zugriff
- … und alles hat seine Zeit Kein Zugriff
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 663 - 664
- Literatur Kein Zugriff Seiten 665 - 687





