Biopolitik im liberalen Staat
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory, Band 19
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Der vorliegende Band möchte einer Bestandsaufnahme der politiktheoretischen Voraussetzungen, Bedingungen und Konsequenzen der Entwicklung von „Lebenswissenschaften“ und Lebensindustrie im liberalen Staat dienen und die Rolle des demokratischen Verfassungsstaates als biopolitischer Akteur analysieren. In den hier versammelten Beiträgen werden zunächst Möglichkeiten der konstruktiven Verknüpfung bioethischer mit biopolitischen Perspektiven und vor diesem Hintergrund zentrale konzeptionelle Momente der Biopolitik thematisiert. Dabei werden ideengeschichtliche Aspekte ebenso berücksichtigt wie Kategorien der (philosophischen) Anthropologie, die das Verständnis der biopolitischen Entwicklung leiten. Ergänzt werden diese konzeptionellen durch kritische Fragen nach der Verankerung biopolitischer Perspektiven und Ideen in „ideologischen“ Mustern und nach ihrer Verträglichkeit mit den grundlegenden politischen Ideen liberaler Demokratien. Abschließend verknüpfen Analysen biopolitischer Diskursmuster in der Bundesrepublik Deutschland die theoretischen Strukturen mit den Gegebenheiten der empirischen Politik.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2011
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4323-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3232-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
- Band
- 19
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 237
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort der Herausgeber Kein Zugriff Seiten 7 - 8Autor:innen: |
- Biopolitik im liberalen Staat – Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12Autor:innen: |
- Biomedizinische Forschung und die biopolitische Agenda aus der Sicht der Bioethik Kein Zugriff Seiten 13 - 26Autor:innen:
- Der Mensch als sein eigenes Experiment? Bioethik im liberalen Staat als Herausforderung für die Politische Theorie Kein Zugriff Seiten 27 - 52Autor:innen:
- Anthropologische Dimensionen der neueren wissenschaftlich-technischen Entwicklung. Drei Reaktionsformen Kein Zugriff Seiten 53 - 68Autor:innen:
- Biopolitik, szientistische Weltanschauung und demokratischer Verfassungsstaat Kein Zugriff Seiten 69 - 82Autor:innen:
- Das Ideal des Neuen Menschen im Kapitalismus Kein Zugriff Seiten 83 - 98Autor:innen:
- Die Herausforderung der liberalen Gerechtigkeitstheorie durch die moderne Biomedizin. Überlegungen im Anschluss an Buchanans et al. „From Chance to Choice“ Kein Zugriff Seiten 99 - 122Autor:innen:
- Liberale Eugenik und der Wert der Unabhängigkeit Kein Zugriff Seiten 123 - 134Autor:innen:
- Gattungspolitik: Der menschliche Körper als globales öffentliches Gut Kein Zugriff Seiten 135 - 162Autor:innen:
- Die politischen Kontexte des bioethischen Problems: Politiktheoretische Anmerkungen zu Jürgen Habermas’ gattungsethischem Argument Kein Zugriff Seiten 163 - 190Autor:innen:
- Konflikt, Kompromiss und Verständigung: Die Entscheidung über den Import embryonaler Stammzellen Kein Zugriff Seiten 191 - 208Autor:innen:
- Biopolitik in diskursiven Designs: Empirische Analysen und politiktheoretische Implikationen Kein Zugriff Seiten 209 - 234Autor:innen:
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 235 - 237





