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Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet

Die ungewöhnliche Geschichte der Therese Prinzessin von Bayern 185 - 1925
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Therese von Bayern (1850–1925), die Tochter des Prinzregenten Luitpold, darf als eine der bemerkenswertesten Frauen der Moderne gelten: Statt Erwartungen zu erfüllen, die Familie und Hof an die Wittelsbacher-Prinzessin richteten – der Etikette zu genügen, eine standesgemäße Ehe einzugehen und im Übrigen zeitgenössische weibliche Tugenden zu pflegen –, ging sie ihre eigenen Wege. Sie wurde Naturforscherin, Weltreisende, Schriftstellerin, erwarb akademische Ehrengrade und gewann politische Einsichten, die der untergehenden Monarchie fremd waren. Hadumod Bußmann hat in jahrelanger Forschung viele unbekannte Quellen ausgewertet und die spannende Biographie einer außergewöhnlichen Frau geschrieben. In ihrer meisterlichen Darstellung wird eine Prinzessin lebendig, die nicht bereit war, ihre Gefühle und Geistesgaben gesellschaftlichen Konventionen zu opfern: Als sich zeigt, dass Therese ihre Liebe zu Otto von Bayern, dem Bruder Ludwigs II., infolge seiner heimtückischen Krankheit niemals würde leben können, schließt sie für sich dieses schmerzliche Kapitel ab. Sie wählt gegen massive Widerstände einen Weg, der sie als Naturwissenschaftlerin zu fremden Kulturen, in entlegene Weltgegenden und zu ganz unzeitgemäßen Erkenntnissen und Ehrungen führt. Die faszinierende Geschichte der Therese von Bayern ist von überzeitlicher Aktualität.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-406-61353-1
ISBN-Online
978-3-406-65793-1
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
Seiten
355
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Prolog Kein Zugriff Seiten 11 - 13
  3. 1. Therese, Prinzessin von Bayern, 12. November 1850 Geburt in der Münchner Residenz Kein Zugriff Seiten 14 - 20
  4. 2. Die glücklichen Jahre meiner Kindheit Von der Mutter geleitete Erziehung Kein Zugriff Seiten 21 - 28
  5. 3. Begabt mit ausgezeichneten Talenten Privatunterricht im Palais Leuchtenberg Kein Zugriff Seiten 29 - 44
  6. 4. In meinem Herzen ging etwas entzwei Der frühe Tod der Mutter Kein Zugriff Seiten 45 - 55
  7. 5. Du mußt heiraten, sonst fällst Du uns allen zur Last Thereses unglückliche Liebe zu ihrem Vetter Otto Kein Zugriff Seiten 56 - 78
  8. 6. Ich bin zu einem Sonderling gestempelt worden Facetten eines Selbstporträts Kein Zugriff Seiten 79 - 83
  9. 7. Könnte ich nur als Koffer mitgehen! Von der Brautschau zur Schriftstellerei Kein Zugriff Seiten 84 - 91
  10. 8. Die geistreichste Frau, die mir im Leben begegnet ist Charlotte Lady Blennerhassett Kein Zugriff Seiten 92 - 105
  11. 9. Freiheit war es, wonach ich leidenschaftlich lechzte Reisen in die Selbstbestimmung Kein Zugriff Seiten 106 - 122
  12. 10. Ich war wie von Stein Der Tod ihres Vetters Ludwig II. Kein Zugriff Seiten 123 - 134
  13. 11. Mein Lebensideal: Reisen in ferne Länder Sehnsucht nach der Tropenwelt Kein Zugriff Seiten 135 - 142
  14. 12. Nach Amerika zu wissenschaftlichen Zwecken Drei Expeditionen in die Neue Welt Kein Zugriff Seiten 143 - 181
  15. 13. Lücken in den Münchner Museen Leidenschaftliche Sammlerin und Universalgelehrte Kein Zugriff Seiten 182 - 196
  16. 14. Damals waren solche Ehrungen etwas Ungeheuerliches Einlass in die akademische Zunft Kein Zugriff Seiten 197 - 204
  17. 15. Schriftstellers Leiden – Schriftstellers Freuden Reisen, Recherchieren und Redigieren Kein Zugriff Seiten 205 - 214
  18. 16. Der gütige Vater ist nicht mehr Der Tod des Prinzregenten Kein Zugriff Seiten 215 - 226
  19. 17. Der unselige Krieg 1914/1918 Thereses oppositionelle Haltung Kein Zugriff Seiten 227 - 248
  20. 18. Die Monarchie ist abgesetzt Kriegsende und Revolution Kein Zugriff Seiten 249 - 263
  21. 19. Nur in Staatshänden sind die Dinge sicher gewahrt Hüterin familiärer und eigener Hinterlassenschaften Kein Zugriff Seiten 264 - 275
  22. 20. Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet Unerschrockenes Leiden – ergebenes Sterben Kein Zugriff Seiten 276 - 287
  23. Epilog Kein Zugriff Seiten 288 - 289
  24. Dank Kein Zugriff Seiten 290 - 292
  25. Anhang Kein Zugriff Seiten 293 - 352
  26. Zum Buch Kein Zugriff Seiten 353 - 353
  27. Karten Kein Zugriff Seiten 354 - 355

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