Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Nach einer einleitenden Vorstellung der verschiedenen Eilverfahrensarten vor dem EuG − vorrangige Terminierung einer Rechtssache (Art. 55 § 2 VerfO), beschleunigtes Verfahren (Art. 76a VerfO), vorläufiger Rechtsschutz (Art. 278, 279 AEUV, Art....
Die „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“, die 2009 als Primärrecht verbindlich geworden ist, spielt in der Rechtsprechung des EuGH eine zunehmende Rolle. So stieg die Zahl der Entscheidungen, in der die Charta zitiert wurde, von 27...
Die völkervertragliche Kooperation von EU-Mitgliedstaaten wird immer häufiger als ein Königsweg betrachtet, die europäische Integration ohne die aufwändige Vertragsänderung voranzutreiben. Mit dem Fiskalvertrag wurde ein erster Versuch...
Der ESM-Vertrag, der Fiskalpakt und die Ergänzung des Art. 136 AEUV haben die Kontrolle des Bundesverfassungsgerichts im einstweiligen Rechtsschutzverfahren relativ ungehindert passiert. Das BVerfG verpflichtete den Bund lediglich, die von...
Wenn der Gerichtshof im Rahmen einer Nichtigkeitsklage auf Antrag eines der EU Organe über die Geeignetheit der Rechtsgrundlage eines Legislativaktes zu entscheiden hat, geht es zumeist um Kompetenzfragen, also um einen eigentlich klassischen Fall...
Nach ständiger Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs sind die Mitgliedstaaten in Vertragsverletzungsverfahren wegen der Nichtumsetzung von Richtlinien mit dem Einwand der Rechtswidrigkeit der umzusetzenden Richtlinie grundsätzlich...
Zwischen dem Recht auf Gleichbehandlung, das Unionsbürger prinzipiell auch beim Zugang zu sozialen Leistungen geltend machen können, und den unionsrechtlichen Voraussetzungen für die Ausübung des Freizügigkeitsrechts, die bei Bezug von...