Praktisches Wissen
Konzeptueller Rahmen und logische Geographie eines grundlegenden Begriffs der praktischen Philosophie- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Ethik und Moralphilosophie, Band 2
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
In erkenntnistheoretischen Zusammenhängen hat sich für praktisches Wissen seit Ryle die Unterscheidung zwischen propositionalem knowing that und nicht-propositionalem knowing how etabliert. In der Handlungstheorie wird praktisches Wissen dagegen als ein im Handeln selbst als Wissen wirksames Wissen verstanden. Umstritten ist nach wie vor wie die Besonderheit dieser Wissensform angemessen zu erfassen ist. Der Band nimmt die Thematik des praktischen Wissens auf, indem unterschiedliche Diskussionsstränge zu diesem Begriff in historischer und systematischer Orientierung aus Handlungstheorie, Metaethik und Erkenntnistheorie zusammengeführt werden. Die Beiträge wollen das Konzept eines praktischen Wissens hinsichtlich seiner Potentiale und weiterer Forschungsfragen erschließen und dabei als essentiell für die Grundlagen der praktischen Philosophie herausstellen. Mit Beiträgen vonChristoph Bambauer | Kathi Beier | Fabian Börchers | Stephan Herzberg | Jens Kertscher | Andrea Klusch | Jan Müller | Philipp Richter | Sascha Settegast | Klaus Steigleder
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-7560-0795-0
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1552-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Ethik und Moralphilosophie
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 290
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Fabian Börchers
- 1. Ryles Projekt – zwei Auslegungen Kein Zugriff
- 2. Ryles Gegner: Die Zwei-Akte-Theorie des Handelns Kein Zugriff
- 3. Ryles Kritik an der Zwei-Akte-Theorie: Der erste Regress Kein Zugriff
- 4. Der zweite Regress Kein Zugriff
- 5. Ryles Gegenbild: Nicht zweiter Akt, sondern Modus Operandi Kein Zugriff
- 6. Knowledge How Kein Zugriff
- 7. Modus Operandi Kein Zugriff
- 8. Praktischer Schluss und Praktisches Wissen – Form und Vermögen Kein Zugriff
- 9. Zusammenfassung Kein Zugriff
- Gibt es „praktische Gewissheit“? Kein Zugriff Seiten 43 - 70 Jan Müller
- Sascha Settegast
- 1. Die begriffliche Struktur des Handelns Kein Zugriff
- 2. Die leibliche Genese und Tradierung praktischer Begriffe Kein Zugriff
- 3. Zur Natur rationaler Handlungsfähigkeiten Kein Zugriff
- 4. Leibliche Geschicklichkeit als praktische Erfahrung Kein Zugriff
- 5. Praktische Wahrheit und die Einheit der vier Merkmale Kein Zugriff
- Kathi Beier
- 1. Kleine Phänomenologie des gestörten praktischen Wissens Kein Zugriff
- 2. Unbeherrschtheit: Starke Leidenschaften, schwaches Wissen Kein Zugriff
- 3. Praktisches Wissen und praktisches Denken Kein Zugriff
- Stephan Herzberg
- 1. Die zweifache Perspektive der aristotelischen Ethik Kein Zugriff
- 2. Der systematische Ort von praktischem Wissen und praktischer Wahrheit Kein Zugriff
- 3. Die praktische Wahrheit im Licht der moralischen Perspektive Kein Zugriff
- Christoph Bambauer
- 1. Einleitung: Grundmotive der Philosophie Korsgaards und der mehrdeutige Begriff des praktischen Wissens Kein Zugriff
- 2. Korsgaards Kritik am moralischen Realismus Kein Zugriff
- 3. Die Theorie der praktischen Identitäten und die aristokratische Selbstkonstitution Kein Zugriff
- 4. Knowing How to be a Person I – Stabilität und Kohärenz der praktischen Identität(en) Kein Zugriff
- 5. Knowing How to be a Person II: Die strikte Verbindlichkeit der praktischen Identität(en) Kein Zugriff
- 6. Das Kriterium der normativen Angemessenheit Kein Zugriff
- 7. Fazit: Die konstitutiven Funktionen des praktischen Wissens Kein Zugriff
- Klaus Steigleder
- 1.1 Handlungsfähigkeit und bedingtes Sollen Kein Zugriff
- 1.2 Unbedingtes Sollen, das Moralprinzip als das Gesetz unserer Vernunft selbst Kein Zugriff
- 1.3 Nachweis der Gültigkeit des Moralprinzips Kein Zugriff
- 2.1 Aufgabe und Strategie der Begründung eines Moralprinzips bei Gewirth Kein Zugriff
- 2.2 Die Hauptschritte des Begründungsarguments Kein Zugriff
- 3. Kurzer Rückblick: Moralbegründung bei Kant und Gewirth Kein Zugriff
- 1. Wertungsstruktur des Handelns Kein Zugriff
- 2. Normative Struktur des Handelns Kein Zugriff
- 3. Verallgemeinerung der Rechtsansprüche/Aufweis des Moralprinzips Kein Zugriff
- Andrea Klusch
- 1.1. Sind wir dazu verpflichtet, bestimmte Handlungsfolgen herbeizuführen? Kein Zugriff
- 1.2 Sind wir dazu verpflichtet, uns von bestimmten Motiven leiten zu lassen? Kein Zugriff
- 1.3 Die Self-Exertion als diejenige Aktivität, wozu wir verpflichtet sind Kein Zugriff
- 1.4 Kann die Self-Exertion Teil des praktischen Wissens einer Person sein? Kein Zugriff
- 2.1 Merkmale eines praktischen Wissens bei Ross Kein Zugriff
- 2.2 Wie wird praktisches Wissen wirksam? Ein Fallbeispiel Kein Zugriff
- Schlussbemerkung Kein Zugriff
- Jens Kertscher, Philipp Richter
- 1. Praktisches Wissen – Exposition des Begriffs Kein Zugriff
- 2. Systematisch-konstruktive Synopsis der Beiträge – Erträge und Fragen Kein Zugriff
- 3. Schluss und Ausblick Kein Zugriff





