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Essen, töten, heilen

Praktiken literaturkritischen Schreibens im 18. Jahrhundert
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Über die Entstehungsbedingungen der Literaturkritik.

Während im deutschsprachigen Raum zwischen Literaturkritik (als Sonderform journalistischer Auseinandersetzung mit Gegenwartsliteratur) und Literaturwissenschaft (als systematische, analytische und historisierende Auseinandersetzung mit Werken aller Epochen) unterschieden wird, kennt man im romanischen und anglo-amerikanischen Sprachraum diese trennscharfe Unterscheidung nicht: literary criticism bzw. critique littéraire bezeichnen beide Disziplinen. Unklar war bislang, wieso es zu einer solchen Unterscheidung kam. Mögliche Antworten liefert die Hinterfragung der Entstehungsbedingungen der Literaturkritik um 1700, etwa in der gelehrten Streitkultur, in der programmatischen Verbindung von Moralphilosophie und Geschmack nach Shaftesbury oder in der Rationalisierung der Ästhetik nach Pope.

Die Autorinnen und Autoren rekonstruieren die Praktiken des modernen literaturkritischen Schreibens an zentralen Punkten seiner Entstehung um und nach 1700, um perspektivisch eine Systematik diskursiv etablierter Praxisformen zu entwickeln, die entscheidende Bausteine zur Klärung der Frage, wie Literaturkritik entstand, liefert.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2019
Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-8353-3395-6
ISBN-Online
978-3-8353-4315-3
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
294
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. »Gedancken von der Notwendigkeit einer Critisirung der neu herauskommenden Bücher und Schrifften«. Ein Geleitwort Kein Zugriff Seiten 7 - 11
    Autor:innen:
  3. Literaturkritik um und nach 1700. Einleitung Kein Zugriff Seiten 12 - 27
    Autor:innen:
  4. Sichten – verzeichnen – selektieren. Praktiken der Literaturkritik in der Historia literaria Kein Zugriff Seiten 28 - 49
    Autor:innen:
  5. Johann Burckhardt Menckes Unterredung Von der deutschen Poesie (1710/27) als literaturkritisches Gespräch Kein Zugriff Seiten 50 - 64
    Autor:innen:
  6. Literaturkritik aus dem Geist der Panegyrik. C. F. Weichmanns Vorrede zur Erstauflage von Brockes’ Irdischem Vergnügen in Gott Kein Zugriff Seiten 65 - 85
    Autor:innen:
  7. Gestorben werden. Totengespräche als Literaturkritik von Gottsched bis Goethe Kein Zugriff Seiten 86 - 108
    Autor:innen:
  8. »Bittere Pillulen«. Literaturkritische Pharmazie um und nach 1700 Kein Zugriff Seiten 109 - 131
    Autor:innen:
  9. Literaturkritik als Kriegsführung? Militärische Bildlichkeit im Rezensionswesen um 1700 Kein Zugriff Seiten 132 - 152
    Autor:innen:
  10. Kritik und Geschlecht. Register des literarischen Diskurses um und nach 1700 Kein Zugriff Seiten 153 - 177
    Autor:innen:
  11. Literaturbewertung im Spannungsfeld anthropologischer, ästhetischer und moralischer Diskurse. Die Moralische Wochenschrift Der Mensch (1751-1756) Kein Zugriff Seiten 178 - 197
    Autor:innen:
  12. Die theologische Fundierung des Leipzig-Zürcher Literaturstreits Kein Zugriff Seiten 198 - 220
    Autor:innen:
  13. Archipoetik und Konversationsideal. Literaturkritische Maßstäbe im Lessing-Umkreis, 1750/51 Kein Zugriff Seiten 221 - 244
    Autor:innen:
  14. Zirkuläre und lineare Modellel iterarischer Produktion. Literaturkritik als Digestivum für den ›Hungrigen Gelehrten‹ Kein Zugriff Seiten 245 - 268
    Autor:innen:
  15. Gelehrte Kritik, gelehrte Polemik. Zur Rezensionspraxis um 1770 Kein Zugriff Seiten 269 - 288
    Autor:innen:
  16. Register Kein Zugriff Seiten 289 - 294

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