Der Tod im Spielfilm
Eine exemplarische Analyse- Autor:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Am Beispiel von Filmen wie "Metropolis", "Dead Man" oder "Saving Private Ryan" untersucht Johannes Wende die unterschiedliche Darstellung des Motivs vom Tod im Spielfilm, dessen symbolische Aufladung sowie den Einsatz als dramaturgisches Mittel. Die Personifikation des Todes begegnet uns in "Metropolis", wo ein Knochengerüst die Sense durchs Bild schwingt, oder in "Meet Joe Black", wo ein perfekt blondierter Liebhaber in feinem Anzug mit Blumenstrauß im Krankenhaus erscheint. Die Darstellung des Todes und des Sterbens variiert in Filmen von der drastischen Darstellung auf der Leinwand bis hin zur schamhaften Andeutung im Off. Dabei zeigt sich, dass in unzähligen Spielfilmen – von "Platoon" bis "Tropic Thunder" – die immer gleichen filmischen Sterbegesten verwendet werden. Als existenzielle Gefahr wird der Tod als dramaturgisches Mittel eingesetzt. Das zu Beginn angekündigte Ende bestimmt die klassische Erzählung, der drohende Tod erzwingt die dramatische Handlung.
Untote, Tote und Mausetote zeigen dem Zuschauer die Welt der "anderen" und bevölkern in Heerscharen die Leinwand. Häufig noch lebendiger als die Lebenden – wie in Tim Burtons "A Corpse Bride" – werden sie zur Bedrohung oder sehen sich selbst Gefahren im "Diesseits" gegenüber. Johannes Wende liefert an ausgesuchten Filmbeispielen und -sequenzen eine detaillierte Analyse und zeigt die verschiedenen Facetten eines äußerst komplexen Themas.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-86916-336-9
- ISBN-Online
- 978-3-86916-945-3
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 416
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 3 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 16
- 1.1 Ein Prinzip wird Figur: Personifikation Kein Zugriff
- 1.2 Ein Prinzip wird Text: Allegorie Kein Zugriff
- 1.3 Ein Prinzip gerät in Bewegung: die allegorische Personifikation im Film Kein Zugriff
- 1.4.1 »Jag är Döden«: Ein Sprechakt mit Konsequenzen Kein Zugriff
- 1.4.2 »I’ll be back«: Todesfiguren der Allegorese Kein Zugriff
- 1.4.3 »Hinting at a design«: Die verweigerte Personifikation Kein Zugriff
- 2.1 Tot, aber lebendig: ein Aufriss der Untoten im Film Kein Zugriff
- 2.2.1 Unheimlich, unbewusst: das Andere im Selbst Kein Zugriff
- 2.2.2 Tote gegen Lebende: Gesellschaft der Lebenden, Gesellschaft der Toten Kein Zugriff
- 2.2.3 Der Tote, das Ding: die Leiche als Objekt Kein Zugriff
- 2.2.4 Der tote Geliebte: die fehlende Hälfte Kein Zugriff
- 3.1.1 Sterben als Wendepunkt Kein Zugriff
- 3.1.2 Sterben als Reise Kein Zugriff
- 3.2.1 Dramaturgische Funktionen des filmischen Sterbens Kein Zugriff
- 3.2.2 Die Endlichkeit des Menschen, die Endlichkeit der Erzählung Kein Zugriff
- 3.2.3 Plot, Mythos und Tod Kein Zugriff
- 3.2.4 Das Menschenopfer Kein Zugriff
- 3.2.5 Zwischen zwei Toden Kein Zugriff
- 4.1 Eine Motivanalyse des filmischen Sterbens Kein Zugriff
- 4.2 Das »Nachleben« einer Sterbegeste Kein Zugriff
- 4.3.1 Bewegung und Stillstand Kein Zugriff
- 4.3.2 Repräsentation und ihr Jenseits Kein Zugriff
- 5 Ein Ende Kein Zugriff Seiten 347 - 352
- 6.1 Anmerkungen Kein Zugriff
- 6.2 Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- 6.3 Filmografie Kein Zugriff
- 6.4 Filmtitelindex Kein Zugriff
- Anzeigen Kein Zugriff Seiten 414 - 416





