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Bilderwelten in Recht und Religionen

Herausgeber:innen:
Reihe:
Recht und Religionen, Band 3
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Ob Roben, Körperhaltungen, Zeremonien oder Symbole – sie alle ähneln sich bisweilen im Recht und in den Religionen. Ihr Sinn erschließt sich beim Betrachten von Bildern und Gegenständen im Gegensatz zur Sprache unmittelbar. Andererseits sind ihre Perspektivierungen der Welt in hohem Maße deutungsfähig und erklärungsbedürftig. Der dritte Band der Schriftenreihe „Recht und Religionen“ widmet sich dem Bildlichen, seinen Erscheinungsformen und Bedeutungsinhalten nicht nur im Akt der Rechtsprechung oder dem Vollzug religiöser Handlungen, sondern stellt die Bedeutung von Abbildungen jeglicher Art (Bild, Skulptur, Film) in einen Dialog der einzelnen Religionen. Dieser Titel erscheint auch Open Access.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-2292-2
ISBN-Online
978-3-7489-4943-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Recht und Religionen
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
324
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
  2. Autor:innen:
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      1. 1.1 Die Notwendigkeit des Tragens von Roben und ihre Ausgestaltung
      2. 1.2 Körperhaltungen im religiösen wie rechtlichen Kontext
      1. 2.1 Äußere bauliche Gemeinsamkeiten
        1. 2.2.1 Vormalige kirchliche und gerichtliche Raumaufteilung
        2. 2.2.2 Die Verwendung religiöser Symbole in Gerichtsrumen
        3. 2.2.3 Sakrale Lichtführung in Gerichtssälen
    1. 3 Wirklichkeitsverändernde Bild- und Symbolsprache
    2. 4 Zum Aufbau des Bandes
    1. Autor:innen:
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        1. 1 Handlung
          1. 2.1 Recht und Rechtsstaatlichkeit
          2. 2.2 Gerechtigkeit
          3. 2.3 Laien in der Gerichtsbarkeit
          1. 3.1 Einleitung
            1. 3.2.1 Das Gericht als „Kathedrale der Gerechtigkeit“
            2. 3.2.2 Der Glaube ans Gesetz vereint das Menschenvolk
            3. 3.2.3 Die Liturgie der Gerichtsverhandlung
            1. 3.3.1 Fegefeuer: „Der heißeste Tag des Jahres“
            2. 3.3.2 Ein Mensch erscheint (11:1)
            3. 3.3.3 Weihe (10:2)
            4. 3.3.4 In dubio pro reo (8:4)
            5. 3.3.5 Pfingstleuchten (6:6)
            6. 3.3.6 Geschworener Nr. 8 (12:0)
            7. 3.3.7 Zwölf Apostel und der begründete Zweifel
        2. 4 Conclusio
    2. Autor:innen:
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        1. 1 Bilder, die Abstraktes sichtbar machen: Die Rolle visueller Medien im Rechtsdiskurs
        2. 2 Was ist ein Bild? Bilder in der Wechselwirkung von Wahrnehmung und Kommunikation
        3. 3 (Welt-)Bilder: Sinndeutungen im Spannungsfeld von Immanenz und Transzendenz
        4. 4 Visuelle Kommunikation erforschen: Dynamiken von Repräsentation, Produktion und Rezeption
          1. 5.1 Im Dialog zwischen Antike und Renaissance
          2. 5.2 Eine Bildbeschreibung der Symbiose von Architektur, Körper und Text
          3. 5.3 Motive und Narrative der Säulen der Gerechtigkeit
          4. 5.4 Intermediale Bezüge im selbstreflexiven Bild
        5. 6 Bilder wirken: Reflexionen über Recht und Gerechtigkeit
    3. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
        1. 1 Thematische Hinführung, Zielsetzung, Struktur
          1. 2.1 Die Christoffelkathedraal in Roermond (NL)
          2. 2.2 Das Fenster To Keep on Remembering
          1. 3.1 Ästhetisches Lernen
          2. 3.2 Die Karsamstagstheologie nach Johann Baptist Metz
          3. 3.3 Der Gerichtsgedanke
          1. 4.1 Das Jüngste Gericht und die Ästhetik von To Keep on Remembering
          2. 4.2 Die überzeitliche Dimension des Leidens
        2. 5 Im neuen Licht? – Eine vertiefte Perspektive auf die Karsamstagstheologie
        3. 6 Religionspädagogische Konsequenzen: Ein Fazit und Ausblick aus der Auseinandersetzung mit To Keep on Remembering
    4. Autor:innen:
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          1. 1.1 Heraldische Zweitkörper im Sakralraum
          2. 1.2 Genealogische Herrschaftslegitimierung in Glas und Stein
          1. 2.1 Wappen als Körperzeichen verstorbener Stifter
          2. 2.2 Chantries im York Minster – gekaufter Anspruch auf Memoria
          1. 3.1 Die Grabstätte des Lokalheiligen St. William
          2. 3.2 Die Wappenschilde im Chor
        1. 4 Fazit
    5. Autor:innen:
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        1. 1 Einführung
          1. 2.1 Funktion der Illustrationen
            1. 2.2.1 Volkacher Salbuch von 1504
            2. 2.2.2 Constitutio Criminalis Bambergensis von 1507
            3. 2.2.3 Laienspiegel von 1509
            1. 2.3.1 Setzen in den Stock
            2. 2.3.2 Hegung des Gerichts
            3. 2.3.3 Vorführung des Angeklagten
            4. 2.3.4 Verlesung der Urgicht
            5. 2.3.5 Verkündung des Urteils
          1. 3.1 Gerichtsort
          2. 3.2 Stab und Schwert
          3. 3.3 Kleidung des Richters
        2. 4 Epilog
        3. Abbildungen
    1. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
        1. 1 Zur Themenstellung
          1. 2.1 Darstellungen
          2. 2.2 Blasphemie
          1. 3.1 Meinungs- und Kunstfreiheit als Rechtfertigung blasphemischer Darstellungen
            1. 3.2.1 Bekenntnisbeschimpfung, § 166 StGB
            2. 3.2.2 Beleidigung, § 185 StGB
            3. 3.2.3 Volksverhetzung, § 130 Abs. 1 und 2 StGB
        2. 4 Fazit
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
        1. 1 Einführung
          1. 2.1 Notwendige Bilderverbote
          2. 2.2 Notwendigkeit von Bildern, Notwendigkeit von religiösem Kitsch
          3. 2.2 Transzendente Mischformen?
            1. 3.1.1 Bilder und Literatur als historisch erste Objekte in der Diskussion des Kitsches
            2. 3.1.2 Kitsch als ökonomischer Ersatz fehlenden Urheberrechts
            3. 3.1.3 Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit „Kitsch“
            4. 3.1.4 Nur Teilerfolge
            1. 3.2.1 Was ist Kunst?
            2. 3.2.2 Ableitungen
          1. 4.1 Die Notwendigkeit des Kitsches in den Religionen
          2. 4.2 Ausblick auf künftige Erscheinungsformen des religiösen Kitsches
          3. 4.3 Ausblick auf künftige Entwicklungen
          4. 4.4 Dystopie?
          5. 4.5 Der Umgang mit religiösem Kitsch
        2. 5 Résumée
    1. Autor:innen:
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        1. 1 Einführung
        2. 2 Das Ezidentum – Grundlagen
          1. 3.1 Der Pfau und andere Vogelarten
          2. 3.2 Die Sonne
          3. 3.3 Die Perle, das Ei und die berat-Kugeln
          4. 3.4 Lalisch – Das Hauptheiligtum der Eziden
          5. 3.5 Die Schlange
          6. 3.6 Mythische Zahlen
        3. 4 Bedeutung der Bilder und Symbole für die Erinnerungskultur
        4. 5 Bedeutung der Bilder und Symbole für die Identität
        5. 6 Historische und rechtliche Legitimation durch Symbole und Bilder
        6. 7 Fazit
    2. Autor:innen:
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          1. 1.1 Gott
          2. 1.2 Gottesoffenbarer
              1. 1.3.1.1 Das Leben nach dem Tod
              2. 1.3.1.2 Hinwendung zu Gott und Entwicklung persönlicher Tugenden
              3. 1.3.1.3 Dienst am Mitmenschen und Wirken in der Gesellschaft
          3. 1.4 Die Einheit „als Wirkprinzip und letztes Ziel“ des Bahá’ítums
          4. 1.5 Warum Symbolsprache?
          1. 2.1 Heilige Stätten und ihre Gartenanlagen
            1. 2.2.1 Bauliche Vorgaben und ihre Bedeutung
            2. 2.2.2 Zukünftige Nebengebäude
            3. 2.2.3 Gestaltung von Andachten
            1. 3.1.1 Die Zahl neun
            2. 3.1.2 Die Zahl neunzehn
            3. 3.1.3 Das Pentagramm
            1. 3.2.1 Die Kalligrafie des Größten Namens von Mishkín Qalam
            2. 3.2.2 Das Ringstein-Symbol als Darstellung des Größten Namens
        1. 4 Bilderverbote
        2. 5 Schlussfolgerungen
    3. Autor:innen:
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        1. 1 Einleitung
        2. 2 Ráckeve und die Serben
        3. 3 Die Kirche und ihre Wandmalereien
        4. 4 Das Jüngste Gericht in der byzantinischen und postbyzantinischen Kunst
        5. 5 Das Jüngste Gericht in Ráckeve
        6. 6 Würdigung und offene Fragen
    4. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
        1. 1 Ein subjektiv-ortsbezogener Ausgangspunkt der Fragestellung
          1. 2.1 Erinnerung als Vergegenwärtigung
          2. 2.2 Frömmigkeitspraxis als Buße
          3. 2.3 Ortsmarkierungen als identitäts- und gemeinschaftsstiftende Bezüge
        2. 3 Diffusion oder Transformation? Praktisch-theologische Überlegungen angesichts veränderter Praxis
  3. Autorinnen und Autoren des BandesSeiten 323 - 324 Download Kapitel (PDF)

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