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Praktisches Naturrecht zwischen Thomasius und Wolff: Der Völkerrechtler Adam Friedrich Glafey (1692-1753)

Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Das Buch setzt sich mit dem natur- und völkerrechtlichen Lebenswerk eines heute nahezu vergessenen Schriftstellers der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auseinander, der als Vertreter einer betont praktisch orientierten Naturrechtslehre zu den Wegbereitern einer modernen Völkerrechtswissenschaft auf deutschem Boden zu zählen ist. Indem er als einer der ersten Gelehrten seiner Epoche ein eigens für die Völker geltendes (spezielles) Naturrecht postulierte, zudem die seit Grotius umstrittene Figur des allgemeinen Völkergewohnheitsrechts durch das griffigere Institut eines historisch gewachsenen Rechts der europäischen Völker ersetzte, hatte Glafey maßgeblichen Anteil an der Entwicklung einer selbständigen Völkerrechtsdisziplin in den Jahrzehnten nach 1700.

Der Verfasser stellt Glafeys Theorien und Ansichten nie isoliert dar, sondern stets im Kontext des wissenschaftlichen Diskurses über Natur- und Völkerrecht im 18. Jahrhundert.

Das Werk richtet sich an Rechtshistoriker, Völkerrechtler und alle, die sich für Naturrechts- und Philosophiegeschichte sowie Staats- und Völkerrecht unter den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen des absolutistischen Zeitalters interessieren.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2401-0
ISBN-Online
978-3-8452-0045-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Geschichte des Völkerrechts
Band
12
Sprache
Deutsch
Seiten
359
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    Autor:innen:
  3. - Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 18
    Autor:innen:
    1. Die Familie Glafey Kein Zugriff Seiten 19 - 21
      Autor:innen:
      1. Die schwierigen Anfangsjahre (1692-1718) Kein Zugriff Seiten 21 - 30
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Grund-Sätze der Bürgerlichen Rechts-Gelehrsamkeit (1719/20) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Kern der Geschichte des hohen Chur- und Fürstlichen Hauses zu Sachsen (1721) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Historia Germaniae Polemica oder Kern der Teutschen Reichs-Geschichte (1722) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Vernunfft- und Vülcker-Recht (1722/23) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Commentatio Historica de vera quondam Ministerialium indole (1724) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Theatrum Historicum Praetensionum et Controversiarum Illustrium in Europa (1727) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Pragmatische Geschichte der Cron Bühmen (1729). Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Anleitung zu einer weltüblichen Teutschen Schreib-Art (1730) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Recht der Vernunfft (1732) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Anecdotorum S.R.I. Historiam ac Jus Publicum Illustrantium Collectio (1734) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Teutscher Reichs-Staat (1738) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Vollstündige Geschichte des Rechts der Vernunfft (1739) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Verschiedene Schriften (1746/47-1749) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Vülcker-Recht (1751/52) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Zeitgenüssische Urteile über Glafey Kein Zugriff Seiten 71 - 74
        Autor:innen:
    1. Säkulares Naturrecht im Zeitalter der Vernunft - Jus Naturae rationale Kein Zugriff Seiten 75 - 79
      Autor:innen:
    2. Motivationsgrände und Zielsetzung - Über den Sinn eines Naturrechtslehrbuchs im dritten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 79 - 83
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. ) Umfang der Lehre von den natürlichen Pflichten - Über den Konflikt zwischen „alter“ und „neuer“ Systematik. . Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. ) Glafeys Beitrag zur Kontroverse äber das Primum Principium Juris Naturae Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. ) Das Problem der Pflichten gegen Gott im Rahmen eines säkularisierten „Jus Naturae“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. ) Naturrecht als System der Erhaltung seiner selbst und anderer Menschen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. ) Von der Unzulänglichkeit der Sozialität als praktischer Regel Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. ) Glafeys Gegenmodell: Die Lehre von der „mutuellen Conservation“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. ) Zur Sonderstellung der „Pflichten der Gemächlichkeit“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        8. ) Gleichheit und Ungleichheit als Kriterien der Pflichterfüllung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        9. ) Zum Verhältnis von Rechten und Pflichten Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Über die Natur des Rechts der Natur - „Jus Naturae“ als Rechtsgesetz Kein Zugriff Seiten 154 - 158
        Autor:innen:
      3. Jus Divinum naturale et rationale - Zum Zusammenspiel von gättlichem Willen, Natur und Vernunft Kein Zugriff Seiten 158 - 168
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. ) Vernunftrecht, Heilige Schrift und das Gebot der „Mittelstraße“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. ) Verhältnis des Naturrechts zum positiven staatlichen Recht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. ) Versuche einer vernänftigen Interpretation rezipierter Rechte Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Unabänderlichkeit des Naturrechts und Geschichtlichkeit . . . Kein Zugriff Seiten 202 - 210
        Autor:innen:
    1. Glafey als Völkerrechtler Kein Zugriff Seiten 211 - 217
      Autor:innen:
    2. Der moderne Völkerrechtsbegriff Kein Zugriff Seiten 217 - 224
      Autor:innen:
      1. Grundlagen des „Jus Gentium naturale“ Kein Zugriff Seiten 224 - 231
        Autor:innen:
      2. Völkerrecht als Mittel zur Abgrenzung des Naturrechts gegen das „Jus civile“ Kein Zugriff Seiten 231 - 239
        Autor:innen:
      3. „Natürliches Völkerrecht“ als eigenständig wahrnehmbares Rechtsgebiet Kein Zugriff Seiten 239 - 243
        Autor:innen:
      1. Herkunft, Verteidigung und Reformierung dieses Rechts Kein Zugriff Seiten 243 - 265
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. ) Christian Wolff und seine Schule Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. ) Johann Jacob Moser Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. ) Georg Friedrich Martens Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. „Frieden“ als bestimmender Faktor des Völkerrechts Kein Zugriff Seiten 278 - 287
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. ) Kriegsgrönde Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. ) Kriegföhrung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. ) Rechtsstellung dritter Staaten im Krieg Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Fragen zum Gesandtschaftsrecht Kein Zugriff Seiten 309 - 316
        Autor:innen:
  4. - Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 317 - 322
    Autor:innen:
  5. Quellen und Literatur Kein Zugriff Seiten 323 - 323
    Autor:innen:
  6. Schriften Adam Friedrich Glafeys Kein Zugriff Seiten 323 - 329
    Autor:innen:
  7. Weitere Quellen Kein Zugriff Seiten 330 - 350
    Autor:innen:
  8. Sekundärliteratur Kein Zugriff Seiten 351 - 359
    Autor:innen:

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