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Karl V.

Der Kaiser, dem die Welt zerbrach
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Karl V. ist der mächtigste Herrscher seiner Zeit - und der ohnmächtigste zugleich. In seinem Reich geht die Sonne nicht unter, doch nach seinem Willen formen kann er es nicht. Ebenso wenig gelingt es ihm, die große Kirchenspaltung aufzuhalten, mit der die Einheit der Christenwelt zerbricht. Heinz Schilling schildert in dieser Biographie, wie der Kaiser zwischen den Epochen alles in seiner Macht stehende tut, um dem Lauf der Zeit Einhalt zu gebieten - und sich am Ende gescheitert und gedemütigt aus der Welt zurückzieht in die Einsamkeit der spanischen Estremadura.

Heinz Schillings Biographie befreit Karl V. aus dem Habsburgermythos des 19. Jahrhunderts und führt ihn wieder zurück in seine historische Welt - das kulturell reiche Burgund seiner Jugend und Spanien mit dem atlantisch-überseeischen Raum. Auch dem verschlossenen Menschen Karl spürt dieses Buch nach, seiner Erotik, seinen kurzen Liebesbeziehungen, seiner unterschätzten musischen Seite. Es räumt Karl einen fairen Platz in den Religionskämpfen der Zeit ein und porträtiert ihn als zutiefst religiösen Menschen - hierin Luther ebenbürtig. Vor allem aber zeigt Schilling die Tragik der Macht: Im Herzen ein Friedenspolitiker, kommt der Kaiser während seiner Herrschaft nur selten aus dem Militärlager, weil er sich dynastischen und religiösen Zielen verpflichtet fühlt, die er in einer Welt, die immer komplexer wird, nicht mehr verwirklichen kann.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-406-74899-8
ISBN-Online
978-3-406-74901-8
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
Seiten
459
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 13
    1. Glückliches Heiraten und rechtzeitiges Sterben in der Welt der Fürstenstaaten Kein Zugriff Seiten 14 - 19
    2. Burgund – Realität und Mythos Kein Zugriff Seiten 19 - 24
    3. Karl der Kühne und sein Vermächtnis Kein Zugriff Seiten 24 - 29
    4. Gent, 24. Februar 1500 Kein Zugriff Seiten 29 - 32
    5. Erziehung und Bildung der Burgunderkinder Kein Zugriff Seiten 32 - 43
    6. Eheprojekte, neues «Gouvernement» und die Charakterprägung des Prinzen Kein Zugriff Seiten 43 - 47
    7. Der Herzog von Burgund Kein Zugriff Seiten 47 - 57
    8. Niederburgund im Herrschaftssystem des Kaisers Kein Zugriff Seiten 57 - 62
    1. Der spanische Erbfall Kein Zugriff Seiten 62 - 63
    2. Karls Charakter und Erscheinungsbild Kein Zugriff Seiten 63 - 70
    3. Ein Liebesbrief und die erste Entscheidung als Familienoberhaupt Kein Zugriff Seiten 70 - 72
    4. Juana und Ferdinand – die innerdynastische Abstimmung mit Mutter und Bruder Kein Zugriff Seiten 72 - 77
    5. Valladolid 23. November – Übernahme der Herrschaft über Kastilien Kein Zugriff Seiten 77 - 80
    6. Das Murren der Untertanen und die ersten Berichte über das neue Goldland Kein Zugriff Seiten 80 - 86
    7. Eine weitere Königskrone Kein Zugriff Seiten 86 - 89
    8. Aufstand in Spanien Kein Zugriff Seiten 89 - 92
    1. Die Wahl zum Deutschen König Kein Zugriff Seiten 92 - 97
    2. Krönung in Aachen Kein Zugriff Seiten 97 - 101
    3. Das deutsche Königtum in Karls Herrschaftssystem Kein Zugriff Seiten 101 - 104
    4. Logistische Probleme eines überspannten Herrschaftsraumes Kein Zugriff Seiten 104 - 108
    5. Regieren als Familienunternehmen Kein Zugriff Seiten 108 - 113
    6. Räte und Vertraute Kein Zugriff Seiten 113 - 118
    7. Minderheiten und Minderheitenpolitik Kein Zugriff Seiten 118 - 122
    1. Schützer des reinen Glaubens – mit dem Papst oder mit Luther Kein Zugriff Seiten 122 - 128
    2. Das in Gott gefangene Gewissen des Reformators Kein Zugriff Seiten 128 - 131
    3. Das in Tradition und Glauben der Vorfahren gefangene Gewissen des Kaisers Kein Zugriff Seiten 131 - 135
    4. Der Weg in die religiös-kulturelle Differenzierung Europas Kein Zugriff Seiten 135 - 137
    5. Universelles Kaisertum als Ordnungsprinzip für den auseinanderstrebenden Kontinent Kein Zugriff Seiten 137 - 146
    1. Ringen um die mächtepolitische Ordnung Kein Zugriff Seiten 146 - 153
    2. Entscheidung über Italien? Kein Zugriff Seiten 153 - 157
    3. Nötigung zu Frieden und Freundschaft Kein Zugriff Seiten 157 - 161
    4. Ein Frieden innerer Widersprüche Kein Zugriff Seiten 161 - 163
    5. Erneut Krieg um Italien und der «Sacco di Roma» von 1527 Kein Zugriff Seiten 163 - 169
    6. Das kaiserliche Klientelsystem in der Po-Ebene, Mantua und die Gonzaga-Dynastie Kein Zugriff Seiten 169 - 175
    7. Krieg – Freundschaft – Krieg Kein Zugriff Seiten 175 - 182
    8. Der Friede von Crépy 1544 als Vorbereitung zum Schlag gegen die Protestanten Kein Zugriff Seiten 182 - 184
    1. Erotik der frühen Jahre Kein Zugriff Seiten 184 - 186
    2. Eheprojekte Kein Zugriff Seiten 186 - 188
    3. Hochzeit in Sevilla und «luna de miel» in Granada Kein Zugriff Seiten 188 - 192
    4. Maurischer Zauber, höfische Feste, Musik und Jagd Kein Zugriff Seiten 192 - 197
    5. Familienleben im Schatten der Politik Kein Zugriff Seiten 197 - 201
    6. Margarete von Parma und Don Juan de Austria Kein Zugriff Seiten 201 - 203
    7. Sakrale Überhöhung der Ehe Kein Zugriff Seiten 203 - 208
    1. Ein Friedensfest für die zerrissene Christenheit Kein Zugriff Seiten 208 - 212
    2. Verhandlungen über die Neuordnung Italiens und die Einberufung eines Konzils Kein Zugriff Seiten 212 - 216
    3. Kaiser und Päpste Kein Zugriff Seiten 216 - 220
    4. Der Augsburger «Konfessionsreichstag» Kein Zugriff Seiten 220 - 225
    5. Versuch einer außerkonziliaren Lösung Kein Zugriff Seiten 225 - 229
    6. Reichsrechtliche Weichenstellungen jenseits der Glaubensfrage Kein Zugriff Seiten 229 - 232
    7. Flandern, wieder Deutschland und die Rückkehr nach Spanien Kein Zugriff Seiten 232 - 234
    1. Der Sieg vor Tunis – Realität und Propaganda Kein Zugriff Seiten 234 - 237
    2. Karl V. und Suleiman der Prächtige Kein Zugriff Seiten 237 - 239
    3. Chaireddin der Rote Kein Zugriff Seiten 239 - 244
    4. Triumph als neuer Scipio Africanus Kein Zugriff Seiten 244 - 248
    5. Rückkehr in den mächtepolitischen Alltag Kein Zugriff Seiten 248 - 251
    6. Das Ende des Kreuzzugsplans und die Katastrophe 1541 vor Algier Kein Zugriff Seiten 251 - 255
    7. Eine gemischte Bilanz im Ringen der Weltmächte Kein Zugriff Seiten 255 - 260
    1. Reichtum und Prestige aus dem amerikanischen «Goldkastilien» Kein Zugriff Seiten 260 - 266
    2. Das Reich der Inkas und die Inseln der Gewürze Kein Zugriff Seiten 266 - 269
    3. Um Recht und Ordnung in den neuen Besitzungen Kein Zugriff Seiten 269 - 275
    4. Besinnung auf Gottes Gebot der Menschlichkeit Kein Zugriff Seiten 275 - 277
    5. Las Casas gegen Sepúlveda – der erste freie Disput über Kolonialpolitik Kein Zugriff Seiten 277 - 282
    6. Der realpolitische Vorrang Europas Kein Zugriff Seiten 282 - 284
    1. Veni, vidi, Deus vicit – Triumph des Miles christianus Kein Zugriff Seiten 284 - 292
    2. Schonung des Luthergrabes in Wittenberg und Demütigung des Landgrafen in Halle Kein Zugriff Seiten 292 - 298
    3. Der Höhepunkt der Macht – von Tizian inszeniert Kein Zugriff Seiten 298 - 304
    4. Ein geharnischter Reichstag Kein Zugriff Seiten 304 - 311
    5. Das Interim, das Interim, der Teufel, der steckt hinter ihm – Karls Scheitern am lutherischen Stadtbürgertum Kein Zugriff Seiten 311 - 314
    1. Die Rächer der deutschen Freiheit und der widerrechtlich gefangenen Fürsten Kein Zugriff Seiten 314 - 317
    2. In der Falle – Flucht aus Innsbruck Kein Zugriff Seiten 317 - 320
    3. Villach und Passau Kein Zugriff Seiten 320 - 323
    4. Wieder ein Franzosenkrieg Kein Zugriff Seiten 323 - 327
    5. Kaiser der Endzeit Kein Zugriff Seiten 327 - 330
    1. Das ermüdende Ringen um die Nachfolge oder das Gespenst der «spanischen Sukzession» Kein Zugriff Seiten 330 - 335
    2. Die englische Ehe Philipps II. – die Vision eines katholischen Großreiches in Westeuropa Kein Zugriff Seiten 335 - 340
    3. Abdankung und Neuaufstellung der Casa de Austria Kein Zugriff Seiten 340 - 346
    4. Machtverzicht zur Sicherung des Seelenheils? Kein Zugriff Seiten 346 - 348
    1. Die letzte Reise des Kaisers Kein Zugriff Seiten 348 - 353
    2. Frömmigkeit und Muße Kein Zugriff Seiten 353 - 356
    3. «Lebensfülle, (die) niederklingt in meine Ruh» Kein Zugriff Seiten 356 - 360
    4. «Jetzt, Herr, komme ich» Kein Zugriff Seiten 360 - 364
    5. Der Tod Kaiser Karls V. und die Wende in den Konfessionalismus Kein Zugriff Seiten 364 - 372
    1. Europa vereint in Trauerfeiern Kein Zugriff Seiten 372 - 378
    2. Vision einer hegemonialen Weltherrschaft Kein Zugriff Seiten 378 - 382
    3. Ein Europapolitiker der frühen Neuzeit? Kein Zugriff Seiten 382 - 390
    1. Forschungslage und Positionsbestimmung Kein Zugriff Seiten 390 - 396
    2. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 396 - 422
    3. Karte: Europäer in der Neuen Welt zur Zeit Kaiser Karls V. Kein Zugriff Seiten 422 - 424
    4. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 424 - 438
    5. Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 438 - 440
    6. Genealogie Kein Zugriff Seiten 440 - 444
    7. Personenregister Kein Zugriff Seiten 444 - 452
    8. Ortsregister Kein Zugriff Seiten 452 - 458
  2. Karte 1: Der Aufstieg der Casa de Austria zur Weltmacht Kein Zugriff Seiten 458 - 459
  3. Karte 2: Europa um 1570 Kein Zugriff Seiten 459 - 459

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