
Seiendes, Bewußtsein, Intentionalität
Im Frühwerk von Franz Brentano- Autor:innen:
- Reihe:
- Phänomenologie, Band II.10
- Verlag:
- 11.04.2001
Zusammenfassung
Was ist Seiendes? Was heißt Bewusstsein? Was bedeutet etwas ‚zum Gegenstand' haben? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt von Franz Brentanos Philosophie, die sich als Synthese aus einer Ontologie und Metaphysik aristotelisch-scholastischer Herkunft und einer kartesisch geprägten Bewusstseinsphilosophie entwickelt. Hierbei bildet die Intentionalität des Bewusstseins, die Gerichtetheit mentaler Einstellungen zu den Gegenständen, den Angelpunkt beider Ansätze. Sich mit der Verschränkung von Seiendem, Bewusstsein und Intentionalität beim frühen Franz Brentano auseinanderzusetzen heißt, sich der gemeinsamen Wurzeln von Husselrs Phänomenologie, Heideggers Fundamentaltheologie, Meinongs Gegenstandstheorie, der Gestaltpsychologie sowie der heutigen analytischen Philosophie des Geistes und einiger Ansätze der zeitgenössischen kognitiven Wissenschaft bewusst zu werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2001
- Erscheinungsdatum
- 11.04.2001
- ISBN-Print
- 978-3-495-48044-1
- ISBN-Online
- 978-3-495-99664-5
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Phänomenologie
- Band
- II.10
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 491
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 14 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Seiten 15 - 16 Download Kapitel (PDF)
- Bibliographische Hinweise Seiten 17 - 20 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Seiten 21 - 30 Download Kapitel (PDF)
- »Zurück zu Aristoteles«
- Brentanos und Trendelenburgs Neuaristotelismus
- Die Philosophie als »grundlegende Wissenschaft«
- Logik und Erkenntnistheorie
- Das Verhältnis von Sein und Denken
- Trendelenburgs Verhältnis zu Kant
- Die Kategorienlehre
- Der Zweck
- Trendelenburgs System der Wissenschaften und organische Weltanschauung
- Die Psychologie
- to on legetai pollachos
- Das Seiende nach den Figuren der Kategorien
- Das Seiende im Sinne des Wahren
- Die Kategorien als »reale Begriffe«
- Die Kategorien und die Analogie des Seienden
- Die Kategorien und die prote ousia
- Die Ableitung der Kategorientafel
- Die Zwiespältigkeit des Kategorieund Substanzbegriffes
- Ontologie, Logik und Psychologie
- Die Psychologie des Aristoteles als »psychologische Erkenntnislehre«
- Aristoteles' Wahmehmungslehre
- Wahrnehmung und Denken
- Sinnlicher und noetischer Gegenstand
- Brentanos späterer Rückgriff auf Aristoteles' Psychologie
- Der nous poietikos
- Psychologie und Metaphysik
- Brentanos Habilitationsthesen
- Die Philosophie und ihre Geschichte
- Die Methode der Philosophie
- Brentano und Mill
- Brentano und Comte
- Der Begriff der Philosophie
- Die Klassifikation der Wissenschaften
- Philosophie und Psychologie
- Die Zukunft der Philosophie
- Benekes »neue Psychologie«
- Die Philosophie als empirische, »positive Wissenschaft«
- Realismus und Idealismus. Das System der Wissenschaften
- Die Beneke-Rezeption im 19. Jahrhundert
- Die Logik als »Erkenntnislehre«
- Der Idealrealismus
- Natur- und Geisteswissenschaften
- Subjekt und Mechanismus
- Die Psychologie
- Der Mensch als Mikrokosmos
- Das System der Philosophie
- Brentanos »Metaphysik vom empirischen Standpunkt«
- Die »Transzendentalphilosophie«
- Assertorische und apodiktische Evidenz
- Aristotelismus und kritischer Realismus
- Seiendes im Sinne des Realen und im Sinne des Wahren
- Wahrheit und Urteil
- Die Wahrheit als »erkennendes Urteil«
- Ontologischer vs. gnoseologischer Wahrheitsbegriff
- Die Entwicklung von Brentanos ontologischer Auffassung
- Das Nichtreale
- Vorbemerkung
- Aristoteles
- Die Scholastik
- Die Neuzeit
- Das 19. Jahrhundert
- Brentanos Teil-Ganzes-Lehre
- Substanz-Akzidens vs. Teil-Ganzes
- Die Teile als Auffassungsweisen des Ganzen
- Die physischen Teile
- Die logischen Teile
- Die metaphysischen Teile
- Brentanos Konkretismus
- Ontologie und Psychologie
- Begriff und Aufgabe der Psychologie
- »Psychologie ohne Seele«
- Die Psychologie auf dem Wege zur selbständigen Wissenschaft
- Die Psychologie als »Wissenschaft der psychischen Phänomene«
- Der Aristotelische Hintergrund von Brentanos Psychologie
- Das akademische Umfeld
- Die Methode der Psychologie: Erklärung vs. Beschreibung
- Die »intentionale Inexistenz« als Kriterium zur Abgrenzung des Psychischen
- Die ontologische Deutung der Intentionalität
- Die Intentionalität in der Scholastik
- Die neuzeitliche idea
- Descartes' »realitas objectiva«
- Aristoteles' Theorie der Relativa
- Intentionales Objekt und intentionales Korrelat
- Das intentionale Korrelat in der Deskriptiven Psychologie
- Intentionale Inexistenz als »objektive Aufnahme«
- Der nichtexistierende Gegenstand
- Die Teile des Bewußtseins
- Ablösbare und distinktionelle Teile
- Das Leib-Seele-Problem
- Schlußbemerkungen Seiten 429 - 438 Download Kapitel (PDF)
- Verzeichnis der Lehrveranstaltungen Brentanos an den Universitäten Würzburg und Wien
- Texte aus dem Nachlaß
- Literaturverzeichnis Seiten 453 - 453 Download Kapitel (PDF)
- Werke Brentanos Seiten 453 - 454 Download Kapitel (PDF)
- Sekundärliteratur Seiten 455 - 484 Download Kapitel (PDF)
- Namensregister Seiten 485 - 491 Download Kapitel (PDF)




