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Heroen - Helden

Eine Geschichte der literarischen Exorbitanz von der Antike bis zur Gegenwart
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Eine Literaturgeschichte des exorbitanten Heros, die unser Sprechen über Helden heute auf eine neue Grundlage stellt.

Das Buch zeichnet eine Geschichte der abendländischen Vorstellung von Heldentum nach, die bislang ungeschrieben ist. Es zeigt, inwiefern die Vorstellung von einem Helden, wie sie in der antiken und mittelalterlichen Heldenepik geprägt worden war, in Moderne und Gegenwart wirksam geblieben ist. Die Beiträge des Buches führen zunächst die heldenepische Vorstellung eines Helden vor, der durch menschliches Übermaß und soziale Destruktivität (Exorbitanz) charakterisiert ist (»Ilias«, »Beowulf«, »Nibelungenlied«, »Edda« und Sagas, »Chanson de Roland«, »Cid«). Daneben zeigen sie, wie schon in der Vormoderne an dieser Heldenvorstellung durch Anpassung an neue kulturelle Gegebenheiten, Übertragung in andere Diskurse oder Neukonzeption im Sinne geltender sozialer Normen gearbeitet worden ist (»Gilgamesch«, »Aeneis«, Judith-Erzählungen, Höfischer Roman). Zuletzt verfolgen sie, wie die Vorstellung des exorbitanten Helden in der neuzeitlichen Literatur sowie in Comic, Film und Computerspiel der Gegenwart fortlebt. Ziel dieser Literaturgeschichte ist es, der aktuellen Diskussion um die gesellschaftliche Re.levanz von Heldentum heute eine neue begriffliche Basis zu geben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8353-5311-4
ISBN-Online
978-3-8353-4945-2
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
430
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einführung. Eine Geschichte der Exorbitanz? Kein Zugriff Seiten 9 - 24
    Autor:innen:
    1. Gilgamesch ein Krieger-Held? Wandlungen einer altmesopotamischen Heldenfigur Kein Zugriff Seiten 27 - 48
      Autor:innen:
    2. Ambivalente ἄριστοι. Zur sozialen Phänomenologie des Heroischen in Homers ›Ilias‹ Kein Zugriff Seiten 49 - 70
      Autor:innen:
    3. Arbeit an der Exorbitanz. Heldentum und Erinnerung in Vergils ›Aeneis‹ Kein Zugriff Seiten 71 - 92
      Autor:innen:
    1. ›Solches erscheint einem Völsung wenig schmerzlich.‹ Altnordische Heldenbilder zwischen Berserkertum, Wikingermythos und Ritterlichkeit Kein Zugriff Seiten 95 - 116
      Autor:innen:
    2. Krieger – Kraftprotz – Killer. Der Held im ›Beowulf‹ Kein Zugriff Seiten 117 - 138
      Autor:innen:
    3. Exorbitante Helden im ›Nibelungenlied‹ Kein Zugriff Seiten 139 - 154
      Autor:innen:
    4. ›Heroes in the Making‹. Der altfranzösische Roland und der altspanische Cid im Vergleich Kein Zugriff Seiten 155 - 180
      Autor:innen:
    1. Frau tötet Mann! Verhandlungen weiblicher Exorbitanz an Judith und ihren mittelalterlichen Schwestern Kein Zugriff Seiten 183 - 210
      Autor:innen:
    2. Hercules und Eneas. Zu Exorbitanz und Normativität (un-)zeitgemäßer Helden in den mittelalterlichen Eneasromanen Kein Zugriff Seiten 211 - 232
      Autor:innen:
    3. Der Eigenwert heroischer Gewalt und sein Fortleben Kein Zugriff Seiten 233 - 256
      Autor:innen:
    1. Exorbitanz als Devianz. Der monströse Held Kein Zugriff Seiten 259 - 278
      Autor:innen:
    2. Judas Iskarioth – der Verräter als Held? Kein Zugriff Seiten 279 - 300
      Autor:innen:
    3. »Es ist gar nicht schlimm, ganz normal zu sein.« Die Vielfalt der Heldenfiguren in der aktuellen Kinderliteratur Kein Zugriff Seiten 301 - 322
      Autor:innen:
    1. Multiversaler Heroismus im Superhelden-Genre des Comic Kein Zugriff Seiten 325 - 352
      Autor:innen:
    2. Die Westernheldin. Ein Gendering des Genres Kein Zugriff Seiten 353 - 372
      Autor:innen:
    3. Von zerbrochenen Brillen, gepflasterten Nasen und verbundenen Händen. Walter White als ramponierter Held Kein Zugriff Seiten 373 - 392
      Autor:innen:
    4. Ich exorbitant. Heldentum im Computerspiel als geteiltes Phänomen zwischen Spieler, Avatar und Protagonist Kein Zugriff Seiten 393 - 406
      Autor:innen:
    1. Der Held der Moderne. Ein archäologischer Versuch zu Rousseau, Hegel und Wagner Kein Zugriff
      Autor:innen:
  3. Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 429 - 430

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