Italienische Texte zur politischen Theorie – Von Dante bis Agamben
- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Münchener Italienstudien, Band 4
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Das Verhältnis von Literatur und politischer Theorie bildet innerhalb der italienischen Literaturgeschichte einen eigenen, höchst differenzierten Traditionsstrang – und aktuell möglicherweise eines ihrer spannendsten Kapitel. Doch das Bild, das bis heute die Vorstellung des italienischen Beitrags zur politischen Theorie prägt, ist bestimmt von einem Blick auf das italienische Mittelalter und die großen Denker der Renaissance.
Aber: Bleibt gegenüber diesen Referenzen ersten Ranges nicht eine ganze Geschichte ‚fiktiver‘ Quellen und dokumentarischer Zeugnisse in systematischer Hinsicht unberücksichtigt? Diese Begrenzung bedarf der Revision.
Biographische Informationen
Die Autorinnen und Autoren des interdisziplinären Bandes richten den Blick deshalb noch einmal zurück auf die Quellen, aber auch voraus auf neue Optionen: In pointierten Kurzkommentaren werden Konzepte und Potentiale, Bruchstellen und Hohlräume der Rezeptionspolitiken, Mechanismen der Begriffsbildung sowie aktuelle Ansätze des politisch-theoretischen Denkens in Italien näher beleuchtet. Ein traditionell männlicher Kanon politischen Denkens wird dabei um weibliche Stimmen sowie um Textauszüge ergänzt, die zum Teil erstmals ins Deutsche übertragen wurden.
Reihe
Münchener Italienstudien - Band 4
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8316-4506-0
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7436-7
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Münchener Italienstudien
- Band
- 4
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 358
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 28
- Dante Alighieri, Die Göttliche Komödie (Paradies XVIII) Kein Zugriff Seiten 29 - 30
- Auf Adlers Schwingen. Göttliche und menschliche Gerechtigkeit in Dantes Divina Commedia am Beispiel von Paradiso XVIII, 70–117 Kein Zugriff Seiten 31 - 46 Gisela Seitschek
- Marsilius von Padua, Defensor Pacis (1324) Kein Zugriff Seiten 47 - 48
- Zum Begriff der ,Volkssouveränität‘ Kein Zugriff Seiten 49 - 56 Oliver Hidalgo
- Francesco Petrarca, „Das gierige Babylon hat seine Tasche so vollgestopft“ (Rerum vulgarium fragmenta, Nr. 137) Kein Zugriff Seiten 57 - 58
- Romidee, Invektive und Prophetie in Francesco Petrarcas „L’avara Babilonia à colmo il sacco“ Kein Zugriff Seiten 59 - 66 Marc Föcking
- Katharina von Siena, Briefe für eine Erneuerung der Kirche (XXXIII. Brief) Kein Zugriff Seiten 67 - 68
- Aktion und Unterscheidungsgabe. Die Tugend der Diskretion in Katharina von Sienas Politischen Briefen Kein Zugriff Seiten 69 - 80 Cordula Reichart
- Niccolò Machiavelli, Discorsi Kein Zugriff Seiten 81 - 82
- Tugend und Republik Kein Zugriff Seiten 83 - 92 Anne Sommer
- Ludovico Ariosto, Orlando furioso / Der rasende Roland Kein Zugriff Seiten 93 - 94
- Die Besetzung einer Insel: Genealogien der Herrschaft in Ariostos Orlando furioso Kein Zugriff Seiten 95 - 104 Judith Frömmer
- Francesco Guicciardini, Ricordi (Ricordo C 186) Kein Zugriff Seiten 105 - 106
- Die discrezione des Moralisten. Francesco Guicciardinis Ricordi Kein Zugriff Seiten 107 - 116 Helmut Pfeiffer
- Olympia Fulvia Morata Grundler grüßt Celio Secondo Curione herzlich Kein Zugriff Seiten 117 - 120
- Olympia Morata. Zwischen Bildgewalt und Reformation Kein Zugriff Seiten 121 - 128 Joséphine Jacquier
- Giordano Bruno, Das Aschermittwochsmahl Kein Zugriff Seiten 129 - 130
- Kosmologie und Politik Kein Zugriff Seiten 131 - 140 Cordula Reichart
- Galileo Galilei, Capitolo contro il portar la toga /Capitolo gegen das Tragen der Toga Kein Zugriff Seiten 141 - 142
- Die Freiheit der Wissenschaft und die Freiheit der Dichtung Kein Zugriff Seiten 143 - 150 Marita Liebermann
- Giambattista Vico, Praxis dieser neuen Wissenschaft Kein Zugriff Seiten 151 - 152
- Vicos Ansichten zur Akademie und zu einem institutionenpolitischen Ideal Kein Zugriff Seiten 153 - 164 Cordula Reichart
- Vittorio Alfieri, Von der Tyrannenherrschaft Kein Zugriff Seiten 165 - 170
- Vittorio Alfieri – Über die Tyrannei Kein Zugriff Seiten 171 - 176 Gisela Schlüter
- Vittorio Alfieri, Der Fürst und die Wissenschaften (Drittes Buch, zwölftes Kapitel) Kein Zugriff Seiten 177 - 180
- Zu Vittorio Alfieris Der Fürst und die Wissenschaften Kein Zugriff Seiten 181 - 188 Arnaldo Di Benedetto
- Ugo Foscolo, Von dem Ursprung und der Aufgabe der Literatur Kein Zugriff Seiten 189 - 190
- Literatur und Patriotismus Kein Zugriff Seiten 191 - 202 Anne Sommer
- Alessandro Manzoni, März 1821 Kein Zugriff Seiten 203 - 206
- Einheit, Freiheit und Unabhängigkeit Kein Zugriff Seiten 207 - 214 Anne Sommer
- Alessandro Manzoni, Geschichte der Schandsäule Kein Zugriff Seiten 215 - 216
- Im Urteil der Geschichte Kein Zugriff Seiten 217 - 224 Dagmar Stöferle
- Giacomo Leopardi, Das Massaker der Illusionen Kein Zugriff Seiten 225 - 226
- Giacomo Leopardi – Politik zwischen Illuminismus und Romantik Kein Zugriff Seiten 227 - 232 Angela Oster
- Ippolito Nievo, „Fragment über die nationale Revolution“ Kein Zugriff Seiten 233 - 236
- „Volk“, Nation, Revolution bei Ippolito Nievo Kein Zugriff Seiten 237 - 246 Jobst Welge
- Gabriele D’Annunzio, Vorwort des Convito Kein Zugriff Seiten 247 - 248
- Décadence, Verfall, (Re-)Aktion Kein Zugriff Seiten 249 - 260 Concetta Perdichizzi
- Ardengo Soffici, Tipografia (1913) Kein Zugriff Seiten 261 - 262
- Kubistischer Kulturkampf. Einer der aufbrach, mit Lyrik die Welt zu verändern: Ardengo Soffici Kein Zugriff Seiten 263 - 276 Winfried Wehle
- Antonio Gramsci, Gefängnishefte Kein Zugriff Seiten 277 - 278
- Antonio Gramsci, Aus der Gefängnishaft – Praxis der Widersprüche Kein Zugriff Seiten 279 - 288 Judith Kasper
- Curzio Malaparte, Die Technik des Staatsstreichs Kein Zugriff Seiten 289 - 290
- Curzio Malapartes Traktat über die Eroberung des Staates im 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 291 - 300 Jobst Welge
- Pier Paolo Pasolini, „Eine Diskussion aus dem Jahr 1964. Unveröffentlichte Intervention von Pier Paolo Pasolini“ Kein Zugriff Seiten 301 - 302
- Pier Paolo Pasolini – Politico Kein Zugriff Seiten 303 - 308 Angela Oster
- Giorgio Agamben, Homo sacer Kein Zugriff Seiten 309 - 312
- Giorgio Agamben – Soglia Kein Zugriff Seiten 313 - 316 Michael Auer
- Antonio Tabucchi, Erklärt Pereira (1994) Kein Zugriff Seiten 317 - 318
- Vom unbewussten Schweigen zum bewusstenE rzählen. Zur politischen Rolle des Intellektuellen Kein Zugriff Seiten 319 - 328 Giulia Lombardi
- Adriana Cavarero, Platon zum Trotz. Weibliche Gestalten der antiken Philosophie Kein Zugriff Seiten 329 - 330
- Platon und der Feminismus. Zu Adriana Cavareros Diotima-Deutung Kein Zugriff Seiten 331 - 336 Erik Schilling
- Andrea Segre, „Nach Fuocoammare / Seefeuer. Offener Brief an das Europa, das sich gerührt zeigt“ (2016) Kein Zugriff Seiten 337 - 338
- Der Topos Lampedusa und die Grenzen Europas Kein Zugriff Seiten 339 - 348 Daniel Winkler
- Quellennachweis Kein Zugriff Seiten 349 - 350
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 351 - 352
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 353 - 354
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 355 - 358




