Helmut Strebel (1911-1992)
Georgeaner und Völkerrechtler- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur Geschichte des Völkerrechts, Band 23
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Völkerrecht im Geiste des Dichters Stefan George? Auf diese Frage versucht der Autor durch die eingehende Betrachtung von Leben und Werk des, nicht nur auf den ersten Blick, recht sonderbaren Völkerrechtlers Helmut Strebel (1911-1992) eine Antwort zu finden. In früher Jugend durch seinen Onkel, den bekannten Literaturhistoriker Max Kommerell, mit Person und Werk Stefan Georges konfrontiert, schlug Strebel die Ideenwelt des Dichters zeitlebens in seinen Bann. Doch auch die Begegnung mit bedeutenden Personen der Zeitgeschichte, nicht zuletzt mit den Hitler-Attentätern Berthold und Claus von Stauffenberg, prägten Strebel nachhaltig. Dies lässt sich auch in seinem völkerrechtlichen Schaffen nachweisen, welches dem Leser zugleich Einblick in die Geschichte des Völkerrechts im 20. Jahrhundert ermöglicht. Sichtbar wird dabei eine für den heutigen Leser verloren geglaubte geistige Welt im Kontext der geschichtlichen Ereignisse dieser Epoche; eine Auseinandersetzung von Wort und Tat, von Macht und Geist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5481-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2536-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Geschichte des Völkerrechts
- Band
- 23
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 327
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- Einführung: Wer war Helmut Strebel, und warum sollte er uns interessieren? Kein Zugriff Seiten 17 - 24
- Herkunft und Erziehung Kein Zugriff Seiten 25 - 30
- Schule und Bildung Kein Zugriff Seiten 30 - 36
- Kommerells Weg zur Mentorenschaft Kein Zugriff Seiten 36 - 39
- Kommerell und Strebel – der Mentor und sein Schüler Kein Zugriff Seiten 39 - 43
- Begegnungen mit dem Dichter Kein Zugriff Seiten 44 - 52
- Begegnungen im Kreis Kein Zugriff Seiten 52 - 58
- Studienbeginn in Tübingen Kein Zugriff Seiten 59 - 62
- Auf den Spuren des Meisters – Studium in Berlin und München Kein Zugriff Seiten 62 - 67
- Zurück zum Mentor – Studium in Frankfurt am Main Kein Zugriff Seiten 67 - 70
- Zurück in die Heimat – Studienabschluss in Tübingen Kein Zugriff Seiten 70 - 75
- Referendariat und erste berufliche Schritte Kein Zugriff Seiten 75 - 81
- „Braune“ Mitgliedschaften Kein Zugriff Seiten 81 - 85
- Das Institut in der Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 86 - 96
- Das Institut unter der NS-Herrschaft Kein Zugriff Seiten 96 - 111
- Die Änderung des Artikels 30 des Genfer Abkommens vom 27. Juli 1929 Kein Zugriff Seiten 111 - 113
- Die Behandlung des feindlichen Vermögens Kein Zugriff Seiten 113 - 116
- Exkurs: Berthold Schenk Graf von Stauffenberg Kein Zugriff Seiten 116 - 117
- Entscheidungen nationaler Gerichte in völkerrechtlichen Fragen Kein Zugriff Seiten 117 - 119
- Kriegsdienst und Verwundung Kein Zugriff Seiten 120 - 123
- Die Ereignisse des Juli 1944 Kein Zugriff Seiten 123 - 131
- Berufliches Fortkommen Kein Zugriff Seiten 132 - 150
- Entnazifizierungsverfahren Kein Zugriff Seiten 150 - 154
- Problemaufriss unter besonderer Berücksichtigung der Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 154 - 159
- Die Regelung des Verschollenheitsrechts vom 15. Januar 1951 Kein Zugriff Seiten 159 - 161
- Die Dissertation: „Eine rechtsanalytische und -vergleichende Studie“ Kein Zugriff Seiten 161 - 167
- Das Abkommen der Vereinten Nationen über die Todeserklärung Verschollener vom 6. April 1950 Kein Zugriff Seiten 167 - 171
- Die Frage nach der konzeptionellen Ausrichtung des Instituts Kein Zugriff Seiten 172 - 181
- Kriegsgefangene Kein Zugriff Seiten 181 - 185
- Kulturgüterschutz Kein Zugriff Seiten 185 - 188
- Landkriegsrecht Kein Zugriff Seiten 188 - 189
- Martens’sche Klausel Kein Zugriff Seiten 189 - 191
- Widerstandsbewegungen Kein Zugriff Seiten 191 - 194
- Die strafrechtliche Sicherung humanitärer Abkommen Kein Zugriff Seiten 195 - 199
- Die Regierung als primäre Adresssatin völkerrechtlicher Bindung Kein Zugriff Seiten 199 - 206
- Staatsnotrecht in Italien Kein Zugriff
- Staat und Privateigentum Kein Zugriff
- Redakteur und Herausgeber der Institutspublikationen Kein Zugriff Seiten 212 - 227
- Der „Nachlass-Erbe“ Kommerells Kein Zugriff Seiten 227 - 242
- Einführung und Problemaufriss Kein Zugriff Seiten 243 - 245
- Die Entstehung der völkerrechtlichen Rechtsquellen als „kreativer Prozess“ Kein Zugriff Seiten 245 - 249
- Die Frage nach „positivem Völkerrecht“ Kein Zugriff Seiten 249 - 251
- Problemaufriss unter Berücksichtigung der Arbeit der 1. Studienkommission der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 251 - 257
- Anwendungskollision und Geltungskonflikt als Bestimmungsmerkmal Kein Zugriff
- Die Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung des Ständigen Internationalen Gerichtshofs als Bestimmungskriterium Kein Zugriff
- Wechselseitige Einwirkungen von Völkerrecht und Landesrecht als Positionierungsmerkmal Kein Zugriff
- Verortung Strebels im wissenschaftlichen Diskurs Kein Zugriff Seiten 268 - 270
- Ausblick: Eher Externer als Georgeaner, eher Institutsorganisator als Gelehrter? Kein Zugriff Seiten 271 - 278
- Dissertation, Aufsätze und sonstige Beiträge in Zeitschriften, Sammelwerken und Lexika sowie Nachrufe und Einführungen Kein Zugriff Seiten 279 - 282
- Rezensionen Kein Zugriff Seiten 282 - 298
- Persönlicher Nachlass Helmut Strebel, Stuttgart Kein Zugriff Seiten 298 - 300
- Universitätsarchiv Tübingen Kein Zugriff Seiten 300 - 300
- Literaturarchiv Marbach Kein Zugriff Seiten 300 - 300
- Stefan George Archiv, Stuttgart Kein Zugriff Seiten 300 - 301
- Staatsarchiv Ludwigsburg Kein Zugriff Seiten 301 - 301
- Archiv der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin Kein Zugriff Seiten 301 - 303
- Archiv des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg Kein Zugriff Seiten 303 - 303
- Institut für Zeitgeschichte, München Kein Zugriff Seiten 303 - 304
- Tübinger Chronik Kein Zugriff Seiten 304 - 304
- Sonstige Briefe Kein Zugriff Seiten 304 - 304
- Zitierte mündliche und schriftliche Mitteilungen und Auskünfte Kein Zugriff Seiten 304 - 305
- Sekundärliteratur Kein Zugriff Seiten 305 - 323
- Anhang: Für Erika Kommerell zum 28.12.1962 Kein Zugriff Seiten 324 - 325
- Bildverzeichnis Kein Zugriff Seiten 326 - 327





