
Hans Ritter von Lex
Ein Leben für den Staat- Autor:innen:
- Verlag:
- 29.06.2022
Zusammenfassung
Unpolitischer Staatsbeamter oder politischer Akteur hinter den Kulissen? Eine biographische Studie zum ersten Staatssekretär des Bundesinnenministeriums. Als erster Staatssekretär des Bundesinnenministeriums blieb Hans Ritter von Lex (1893-1970) stets ein Mann der zweiten Reihe. Dennoch gestaltete er wie kaum ein anderer den Aufbau eines der wichtigsten Ministerien der Bundesrepublik mit. In zahllosen Sachbereichen insbesondere der Personal- und Sicherheitspolitik gab Ritter von Lex Richtlinien vor und setzte wichtige Akzente. Wer war der Mann, der bis heute als einer der zentralen politischen Strippenzieher hinter den Kulissen der frühen Bundesrepublik gilt? Welche Erfahrungen und Prägungen beeinflussten sein Handeln? Irina Stange erforscht seinen Werdegang vom späten Kaiserreich bis in die 1960er Jahre. Sie geht dem Entlastungskonstrukt des unpolitischen Beamten auf den Grund und setzt sich mit der Staatswohlorientierung eines Vertreters der konservativen Beamtenschaft auseinander. Zugleich wirft sie neue Schlaglichter auf die Geschichte der Bayerischen Volkspartei, für die Ritter von Lex im Reichstag saß und deren Wehrverband er leitete. Darüber hinaus untersucht Stange sein Wirken in der nationalsozialistischen Reichsverwaltung und beleuchtet die Bedeutung antikommunistischer Feindbilder für innenpolitische Konzepte und Sacharbeiten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- Erscheinungsdatum
- 29.06.2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5265-0
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4925-4
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Veröffentlichungen zur Geschichte der deutschen Innenministerien nach 1945
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 656
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- I. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 29
- 1. Rosenheimer Jahre Kein Zugriff
- 2. Frühe Weichenstellungen – Das Münchner Studentenleben Kein Zugriff
- 3.1 Stationen des Krieges Kein Zugriff
- 3.2 Kriegsalltag und der »Kampf für das Vaterland« Kein Zugriff
- 3.3 Kriegsende und Rückkehr Kein Zugriff
- 1.1 Der höhere Beamte – Berufseinstieg und Selbstverständnis Kein Zugriff
- 1.2 »Staatsschutz« in der Rosenheimer Bürgerwehr Kein Zugriff
- 2.1 In der Bayerischen Volkspartei Kein Zugriff
- 2.2 Der bayerische Beamte – In der Kultur- und Kommunalverwaltung Kein Zugriff
- 3.1 Im Dienste Bayerns – Der Bayernwacht-Führer Kein Zugriff
- 3.2 Machtwechsel in Bayern – Verhandlungen mit Hitler Kein Zugriff
- 1. Sport im Dienst des Nationalsozialismus Kein Zugriff
- 2. Olympia 1936 Kein Zugriff
- 3. Zwischen Nähe und Distanz Kein Zugriff
- 4. Nach Olympia – Sport und Sachschäden im Krieg Kein Zugriff
- 1.1 Internierung und Nachkrieg Kein Zugriff
- 1.2 Politik und Wiederaufbau Kein Zugriff
- 1.3 Rückkehr in die bayerische Verwaltung Kein Zugriff
- 1.4 Die Bundesverwaltung entsteht Kein Zugriff
- 2.1 Unter drei Ministern Kein Zugriff
- 2.2 Der Staatssekretär Kein Zugriff
- 2.3 Schnelle Leistung erbringen – Die Personalpolitik der 1950er Jahre Kein Zugriff
- 2.4 Sicherheit im Dienst der Stabilität – Institutionen und Maßnahmen Kein Zugriff
- 2.5 Bildung und Jugendpolitik für die Sicherheit des Staates Kein Zugriff
- VI. Ausblick Kein Zugriff Seiten 594 - 599
- VII. Fazit Kein Zugriff Seiten 600 - 615
- Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 616 - 655
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 656 - 656




