
Verwaltungsstaat
Die Verwaltungskultur der deutschen Innenministerien 1919-1975- Autor:innen:
- Verlag:
- 19.02.2025
Zusammenfassung
Das Reichsinnenministerium, das Bundesinnenministerium und das Innenministerium der DDR zwischen Kontinuitäten und politischer Systemabhängigkeit. Wir leben in einem modernen Verwaltungsstaat. Die Verwaltung ordnet und gestaltet Gesellschaft sowie Politik, bereitet Regierungsentscheidungen vor, setzt sie um und greift damit tief in unser Leben ein. Während des gesamten 20. Jahrhunderts war sie ein Fundament deutscher Staatlichkeit. Denn auch wenn sie nicht unabhängig agieren konnte, besaß sie eine zentrale und häufig unterschätzte Funktion für das gesamte Gemeinwesen. Doch wie genau funktionierte sie? Und worin unterschied sie sich angesichts der tiefgreifenden politischen Systembrüche in Deutschland im 20. Jahrhundert? Was waren also die Besonderheiten der Verwaltung in der Weimarer Republik, der NS-Diktatur, der Bundesrepublik und der DDR? Frieder Günther untersucht die deutschen Innenministerien und stellt dabei ihre Verwaltungskultur in den Mittelpunkt. Während auf den ersten Blick Kontinuitäten etwa im Hinblick auf den Aufbau, die Bezeichnungen und die Kompetenzen überwiegen, treten bei genauerer Betrachtung deutliche Unterschiede beim Personal, beim Selbstverständnis, bei den internen Abläufen und bei der Funktion hervor. Besonders drastisch unterschied sich die DDR von der rechtsstaatlichen Verwaltung der Weimarer Republik und der Bundesrepublik, während die nationalsozialistische Verwaltung eine Zwischenstellung einnahm.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- Erscheinungsdatum
- 19.02.2025
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5832-4
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8791-1
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Veröffentlichungen zur Geschichte der deutschen Innenministerien nach 1945
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 329
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1.1 Thema und Fragestellung Kein Zugriff
- 1.2 Forschungsstand Kein Zugriff
- 1.3 Quellengrundlage Kein Zugriff
- 1.4 Theoretischer Ansatz Kein Zugriff
- 1.5 Vorgehensweise Kein Zugriff
- 2.1 Formierung des modernen Verwaltungsstaates im 19. Jahrhundert Kein Zugriff
- 2.2 Novemberrevolution als Einschnitt? Kein Zugriff
- 2.3 Selbstverständnis zwischen Kaiserreich und neuer Republik Kein Zugriff
- 2.4 Anpassung an die Rahmenbedingungen der Republik Kein Zugriff
- 2.5 Auf dem Weg zum autoritären Verwaltungsstaat Kein Zugriff
- 3.1 Mischung aus Altem und Neuem Kein Zugriff
- 3.2 Im Schöpfungsrausch für den autoritären Verwaltungsstaat Kein Zugriff
- 3.3 Anpassung an den polykratischen Führerstaat Kein Zugriff
- 3.4 Machtverlust im Krieg Kein Zugriff
- 4.1 Westalliierte Reformimpulse für die Verwaltung Kein Zugriff
- 4.2 Kein Neubeginn Kein Zugriff
- 4.3 Wiederherstellung des Rechtsstaates Kein Zugriff
- 4.4 Verwaltungspraxis in einer zunehmend pluralen Gesellschaft Kein Zugriff
- 4.5 Lernprozess und die Grenzen des Wandels Kein Zugriff
- 5.1 Sozialistischer Neubeginn Kein Zugriff
- 5.2 Experimentieren im Krisenmodus Kein Zugriff
- 5.3 Einfügung ins Institutionengefüge Kein Zugriff
- 5.4 Abstieg in die konsolidierte Zweitrangigkeit Kein Zugriff
- 6.1 Beamten- und Angestelltenpolitik Kein Zugriff
- 6.2 Verwaltungsreform Kein Zugriff
- 7. Fazit: Deutsche Verwaltung im 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 287 - 298
- Dank Kein Zugriff Seiten 299 - 300
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 301 - 302
- 1. Ungedruckte Quellen Kein Zugriff
- 2. Gedruckte Quellen und Literatur Kein Zugriff
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 326 - 326
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 327 - 329




