selbst sein
Über Identität, Subjektivität und Personalität- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die klassischen Gegenüberstellungen in der Philosophie gleichen oft dem Verschieben von Figuren im Theater oder auf dem Schachbrett. Das liegt daran, dass man alles für einzeln und Identität mit etwas für selbstverständlich hält. Es versteht sich aber nicht von selbst, dass alles, was ist, selbst ist. Selbstsein, Einzelheit, Identität mit etwas haben tiefliegende und kontingente Voraussetzungen in der Dynamik des spürbaren Leibes. Von dieser hängt durch die subjektiven (nicht neutralen) Tatsachen des affektiven Betroffenseins auch das Selbstbewusstsein der Person ab. Um sich mit etwas zu identifizieren, muss sie sich schon kennen, und dafür bedarf sie der leiblichen Dynamik, wie für alles Konkrete der aus dieser sich ergebenden leiblichen Kommunikation. Durch die Ambivalenz von Eintauchen in den Leib und Auftauchen aus ihm wird die Person labil und zwiespältig. Als Wege zu ihrer Stabilisierung und Integration werden hier die Fassung, die Komik und der Humor erörtert. Alle Erfahrung wird auf leibliches Verstehen zurückgeführt. Aber was ist der spürbare Leib im Gegensatz zum sichtbaren und tastbaren Körper? Er muss erst begrifflich freigelegt werden, denn seine eigentümliche Ausdehnung und Dynamik waren der europäischen Intellektualkultur unbekannt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48709-9
- ISBN-Online
- 978-3-495-80804-7
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 256
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorrede Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- 1. selbst sein Kein Zugriff Seiten 13 - 33
- 1. Subjektivität überhaupt Kein Zugriff
- 2. Personale Subjektivität Kein Zugriff
- 3. Von der Subjektivität zur Intersubjektivität Kein Zugriff Seiten 53 - 72
- 1. Seele und Subjektivität Kein Zugriff
- 2. Der Aufbau der Person Kein Zugriff
- 3.1 Leibliche Störungen der Subjektivität Kein Zugriff
- 3.2 Störungen im Zwischenbereich von personalem und präpersonalem Leben (personale Emanzipation und personale Regression) Kein Zugriff
- 3.3 Personale Störungen Kein Zugriff
- 5. Gesundheit Kein Zugriff Seiten 105 - 118
- 6. Die Labilität der Person Kein Zugriff Seiten 119 - 137
- 7. Komik und Humor Kein Zugriff Seiten 138 - 155
- 8. Die Person im affektiven Betroffensein Kein Zugriff Seiten 156 - 169
- 9. Die Person – weder innen noch außen Kein Zugriff Seiten 170 - 188
- Zur ersten Frage: Kein Zugriff
- Zur ersten Frage: Kein Zugriff
- 11. Leibliches Verstehen Kein Zugriff Seiten 209 - 225
- 12. Erfahrung als leibliches Verstehen Kein Zugriff Seiten 226 - 238
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 239 - 240
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 241 - 256





