
Die Cassirers
Unternehmer, Kunsthändler, Philosophen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Außer den Manns hat wohl keine Familie die Kultur in Deutschland stärker geprägt als die Cassirers. Durch Handel und Industrie zu Wohlstand gekommen, wirkten sie in Kunst und Philosophie, Pädagogik und Medizin, Literatur und im Theater, bis sie von Hitler zur Emigration gezwungen wurden. Sigrid Bauschinger erzählt die Geschichte dieser einzigartig begabten Familie zum ersten Mal.
Zwischen Breslau und Berlin gelang den jüdischen Cassirers Ende des 19. Jahrhunderts ihr rasanter ökonomischer und gesellschaftlicher Aufstieg. Durch sein Vermögen ermöglichte Max Cassirer auch die Gründung der Odenwaldschule – das reformpädagogische Musterinternat wurde bis 1933 von seiner Tochter Edith und ihrem Mann geleitet. Auf der Grundlage reichen Archivmaterials folgt Sigrid Bauschinger der weitverzweigten, aber eng vernetzten Familie auf ihren zahlreichen Spuren. Dabei begegnen wir unter anderem: dem Philosophen Ernst Cassirer, neben Heidegger der wichtigste deutsche Philosoph seiner Generation; dem Kunsthändler Paul Cassirer, der dem Impressionismus in Deutschland zum Durchbruch verhalf; seiner Frau, der großen Schauspielerin Tilla Durieux; dem Verleger Bruno Cassirer; Rilkes Gönnerin Eva Cassirer; und der in die Familie eingeheirateten Schriftstellerin Nadine Gordimer. Schließlich verfolgt Sigrid Bauschinger den Weg der Cassirers ins Exil, das den meisten von ihnen das Überleben sicherte, die Familie aber über den gesamten Erdball verstreute.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-406-67714-4
- ISBN-Online
- 978-3-406-67715-1
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 465
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort: Familiengeschichten und Familiengeschichte Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Einleitung: Schlesische Ursprünge Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- Max Cassirer (1857–1943) Kein Zugriff
- Fritz Cassirer (1871–1926) Kein Zugriff
- Paul Cassirer (1871–1926) Kein Zugriff
- Bruno Cassirer (1872–1941) Kein Zugriff
- Die Cassirers und andere Berliner Kunstsammler Kein Zugriff
- Ernst Cassirer (1874–1945) Kein Zugriff
- 3. Kapitel: Sozialarbeit und Pädagogik: Edith Geheeb-Cassirer (1885–1982) Kein Zugriff Seiten 178 - 209
- Die Cassirers als Familie Kein Zugriff
- Die Cassirers und das Judentum Kein Zugriff
- Ernst Cassirer in England, Schweden und den USA (1933–1945) Kein Zugriff
- Edith Geheeb-Cassirer und die Ecole d'Humanité in der Schweiz (1934–1982) Kein Zugriff
- Max Cassirer in der Schweiz und in England (1938–1943) Kein Zugriff
- Bruno Cassirer in Oxford (1938–1941) Kein Zugriff
- Die dritte Generation im Exil Kein Zugriff
- W. David Falk (1906–1991) in England, Australien und den USA Kein Zugriff
- Henry Cassirer (1911– 2004) in England, den USA und Frankreich Kein Zugriff
- Wilfred Cass (geb. 1924) in England Kein Zugriff
- Tilla Durieux (1880–1971) Kein Zugriff
- Eva Cassirer-Solmitz (1885–1974) Kein Zugriff
- Nadine Gordimer (1923– 2014) Kein Zugriff
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 414 - 416
- Siglen Kein Zugriff Seiten 417 - 418
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 419 - 444
- Generationenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 445 - 449
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 450 - 451
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 452 - 464
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 465 - 465
- Über die Autorin Kein Zugriff Seiten 465 - 465




