Die Fremdheit des Ich
Bildungstheoretische Überlegungen im Anschluss an Emmanuel Levinas- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Der französische Philosoph Emmanuel Levinas gilt als einer der herausragenden, aber zugleich auch schwierigen Denker des 20. Jahrhunderts. Um die Grenzen der Erkenntnisfähigkeit des Ich aufzuzeigen, hinterfragt Levinas dessen Selbst- und Weltverständnis und setzt die Rätselhaftigkeit des anderen Menschen als ethisch gebotenen Grundtatbestand sozialer Beziehung. Für ein traditionelles Erziehungsverständnis und ihre anthropologischen Voraussetzungen stellt diese ethische Unverfügbarkeit des Anderen allerdings eine Provokation dar und verlangt überall dort eine Neubestimmung der Grundstruktur des Pädagogischen, wo allein die eigenen Vorstellungen das Bild des Anderen bestimmen.
Dazu unternimmt die vorliegende Studie den Versuch die grundlegende Relevanz der Philosophie Levinas für die Pädagogik herauszustellen und exemplarisch in sein erstes Hauptwerk „Totalität und Unendlichkeit“ einzuführen. Darauf aufbauend wird diskutiert inwieweit seine „Idee des Unendlichen“ in der Pädagogik den Umgang mit Andersheit in Theorie und Praxis ebenso in Frage stellt, wie geltende Humanitäts- und Subjektvorstellungen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-95650-244-6
- ISBN-Online
- 978-3-95650-356-6
- Verlag
- Ergon, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 111
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1.1 Forschungsstand Kein Zugriff
- 1.2 Auswahl der Textgrundlage Kein Zugriff
- 1.3 Methodische Vorüberlegungen Kein Zugriff
- 2.1 Einflüsse auf das Denken Levinas’ Kein Zugriff
- 2.2.1 Kritik der Totalität Kein Zugriff
- 2.2.2 Neubestimmung des Seins durch die Idee des Unendlichen Kein Zugriff
- 2.3.1.1 Das Begehren des unsichtbaren Anderen Kein Zugriff
- 2.3.1.2 Bruch mit der Totalität Kein Zugriff
- 2.3.1.3 Das Problem des Zugangs zum Sein / Kritik der Ontologie Kein Zugriff
- 2.3.1.4 Die Ethik geht als Metaphysik der Ontologie voraus Kein Zugriff
- 2.3.2.1 Die Innerlichkeit des Seins Kein Zugriff
- 2.3.2.2 Die Wahrheit Kein Zugriff
- 2.3.2.3 Die Rede Kein Zugriff
- 2.3.2.4 Rhetorik und Ungerechtigkeit Kein Zugriff
- 2.3.2.5 Rede und Ethik Kein Zugriff
- 2.3.2.6 Verhältnis der Idee des Unendlichen und Religion Kein Zugriff
- 2.3.3.1 Die in Frage gestellte Freiheit Kein Zugriff
- 2.3.3.2 Die Einsetzung der Freiheit des Selben und die Sinnwerdung der Welt durch den Anderen Kein Zugriff
- 2.3.4 Trennung und Absolutes Kein Zugriff
- 2.4.1 Die Trennung als Leben Kein Zugriff
- 2.4.2.1 Vorstellung und Genuss Kein Zugriff
- 2.4.2.2 Genuss und Sinnlichkeit Kein Zugriff
- 2.4.2.3 Die Freiheit der Vorstellung und das Geben Kein Zugriff
- 2.5.1 Antlitz und Sinnlichkeit Kein Zugriff
- 2.5.2 Antlitz und Ethik Kein Zugriff
- 2.6 Ausgewählte theoretische Schlussbetrachtung Kein Zugriff
- 3.1 Andersheit als Ausgangsproblem der pädagogischen Theoriebildung Kein Zugriff
- 3.2 Der Umgang mit Andersheit in der pädagogischen Beziehung Kein Zugriff
- 3.3 Humanitäts- und Subjektvorstellungen in der Pädagogik Kein Zugriff
- 3.4 Die soziale Beziehung als Ausgangspunkt von Bildung Kein Zugriff
- 3.5 Exkurs zur verkennenden Anerkennung Kein Zugriff
- 3.6 Schlussbetrachtungen Kein Zugriff
- 4. Fazit Kein Zugriff Seiten 99 - 100
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 101 - 111





