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Monographie Kein Zugriff

Woher das Böse?

Die Lösung einer Menschheitsfrage bei Eugen Drewermann
Autor:innen:
Reihe:
Seele, Existenz, Leben, Band 28
Verlag:
 02.03.2017

Zusammenfassung

Diese theologische Magisterarbeit ist ein Beitrag für Wissenschaftler und allgemein Interessierte, die in der Frage nach dem Bösen Orientierung suchen. Seit Jahrtausenden verwirken Menschen ihr eigenes und gemeinsames Glück durch Einstellungen und Verhaltensweisen, die die kirchliche Tradition mit dem Begriff der »Sünde« erklärt. Ob man Sünde heute als verstaubten Begriff abtut oder am moralistischen Traditionsstrang der Selbstdisziplinierung festhält – die Erklärungsnot für Ursachen und Umgang mit dem Bösen bleibt bestehen. Seit den 1980er-Jahren hat der von der Katholischen Kirche verfemte Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann Zusammenhänge zwischen den tiefenpsychologischen Motivationen, biblisch-mythologischen Überlieferungen und wiederkehrenden Verhaltensmustern der Menschen ans Licht gebracht, die das Bild vom sich selbst bezwingenden Menschen umkehrt und einbettet in eine Matrix existenzieller Bedürftigkeit: Kein Mensch könne »gut« sein, der sich nicht bedingungslos angenommen fühle. Drewermann appelliert damit an ein angstnehmendes Christentum sowohl im Individuellen als auch in den sozialen Verkettungen von Sünde und Schuld. Silja Luft-Steidls Arbeit rekonstruiert Drewermanns Ansatz in den drei Horizonten seines Oeuvres: der Theologie, der Psychologie und der Philosophie. Hermeneutisch wird Drewermanns Denken der Tauglichkeitsprüfung am konkret erfahrbaren Leid unterzogen und auch aus Vergleichsperspektiven erschlossen wie der Theologie Paul Tillichs.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
Erscheinungsdatum
02.03.2017
ISBN-Print
978-3-495-48885-0
ISBN-Online
978-3-495-81885-5
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Seele, Existenz, Leben
Band
28
Sprache
Deutsch
Seiten
184
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
  2. Inhalt Kein Zugriff Seiten 5 - 8
    1. Abkürzungen Kein Zugriff
      1. Konsonanten: Kein Zugriff
      2. Vokalzeichen: Kein Zugriff
  3. Versuch eines fächerübergreifenden Vorworts Kein Zugriff Seiten 11 - 30
  4. Vorwort: Die hermeneutische Kraft Drewermanns Kein Zugriff Seiten 31 - 32
    1. 0.0. Vorverständnis, Themenstellung, Ziele und Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
    2. 0.1. Methoden Kein Zugriff
    3. 0.2. Literatur und Quellen Kein Zugriff
        1. 1.0.0.0. Überwiegend evangelisch Kein Zugriff
        2. 1.0.0.1. Katholische Besonderheiten Kein Zugriff
        1. 1.0.1.0. Überwiegend evangelisch Kein Zugriff
        2. 1.0.1.1. Katholische Besonderheiten Kein Zugriff
      1. ZUSAMMENFASSUNG Kein Zugriff
      2. ERSTES ZWISCHENERGEBNIS Kein Zugriff
    1. 2.0. Zur Person Kein Zugriff
      1. 2.1.0. Der Existenzialismus als notwendiger Bruder der Theologie Kein Zugriff
        1. Zu a), die Voraussetzungen Kein Zugriff
        2. Zu b), die Motive Kein Zugriff
        3. Zu c), das Ereignis selber Kein Zugriff
        4. Zu d), die Folgen Kein Zugriff
        1. aa) Entfremdung als Unglaube (aversio dei) Kein Zugriff
        2. bb) Entfremdung als hybris Kein Zugriff
        3. cc) Entfremdung als Konkupiszenz Kein Zugriff
        4. dd) Entfremdung als Verzweiflung Kein Zugriff
      1. ZUSAMMENFASSUNG Kein Zugriff
      2. ZWEITES ZWISCHENERGEBNIS Kein Zugriff
    1. 3.0. Zur Person Kein Zugriff
        1. 3.1.0.0. Zur Hermeneutik und exegetischen Methodik im Umgang mit alttestamentlichen Mythen; die Aufgabe der Psychologie Kein Zugriff
        2. 3.1.0.1. Zur Abgrenzung der Urgeschichte und des Untersuchungstextes in dieser Arbeit Kein Zugriff
          1. a) Unter Einbeziehung literaturkritischer Erwägungen in Gen 2,4b-25 Kein Zugriff
          2. b) Anhand motivgeschichtlicher Erwägungen in Gen 3 Kein Zugriff
          3. c) Anhand traditionsgeschichtlicher Erwägungen, wieder in Gen 3 Kein Zugriff
          4. d) Anhand redaktionsgeschichtlicher Erwägungen, nochmals in Gen 3 Kein Zugriff
          5. e) Mit psychologischer Fühlung, ebenfalls in Gen 3 Kein Zugriff
        3. 3.1.0.3. Jenseits von Eden Kein Zugriff
        1. 3.1.1.0. Ein wiederholtes Plädoyer für die Psychologie Kein Zugriff
          1. a) Notwendigwerden des Sündenfalls, überwiegend nach der integralen Analyse C. G. Jungs (Gen 2,7–3,5) Kein Zugriff
            1. α) Identifikation Kein Zugriff
            2. β) Fixierung, Tabuisierung, Ambivalenz, Gegenbesetzung Kein Zugriff
            3. γ) Allmacht, Magie, Animismus Kein Zugriff
            4. δ) Projektion und Verleugnung Kein Zugriff
            5. ε) Introjektion Kein Zugriff
            6. ζ) Die Entstehung des Schuldgefühls aus der Angst Kein Zugriff
            7. αα) Die Schuldangst (Gen 3,8–10) Kein Zugriff
            8. ββ) Die Verarmungs- oder Verhungerungsangst (Gen 3,17–19a) Kein Zugriff
            9. γγ) Die hypochondrische Angst (Gen 3,19) Kein Zugriff
            10. δδ) Die Segregationsangst (Gen 3, 23.24) Kein Zugriff
            11. εε) Die Angst der Ausweglosigkeit (Gen 3,19) Kein Zugriff
        1. 3.1.2.0. Der schwere Befund Angst – wo ist Heilung und welche Disziplin kann sie erschließen? Kein Zugriff
            1. α) »Die Verzweiflung der Unendlichkeit ist das Fehlen der Endlichkeit« Kein Zugriff
            2. β) »Die Verzweiflung der Endlichkeit ist das Fehlen der Unendlichkeit« Kein Zugriff
            3. γ) »Die Verzweiflung der Möglichkeit ist das Fehlen der Notwendigkeit« Kein Zugriff
            4. δ) »Die Verzweiflung der Notwendigkeit ist das Fehlen der Möglichkeit« Kein Zugriff
            1. ε) »Verzweifelt nicht man selbst sein wollen, die Verzweiflung der Schwachheit« Kein Zugriff
            2. ζ) »Die Verzweiflung, verzweifelt man selbst sein zu wollen: Trotz« Kein Zugriff
        2. 3.1.2.2. Angstgetrieben und doch schuldig Kein Zugriff
          1. Zu α) Die Depression: Charakterisierung und Genese: Kein Zugriff
          2. β) Die Schizoidie: Charakterisierung und Genese: Kein Zugriff
          3. γ) Die Hysterie: Charakterisierung und Genese: Kein Zugriff
          4. δ) Die Zwangsneurose: Charakterisierung und Genese: Kein Zugriff
      1. ZUSAMMENFASSUNG Kein Zugriff
      2. GESAMTERGEBNIS DER ARBEIT: Kein Zugriff
  5. 4. Zusammenfassung der Arbeit Kein Zugriff Seiten 167 - 168
  6. Nachwort: Kein Zugriff Seiten 169 - 171
  7. Personenregister Kein Zugriff Seiten 172 - 172
  8. Sachregister Kein Zugriff Seiten 173 - 178
    1. Quellenschriften Kein Zugriff
    2. Übrige Literatur Kein Zugriff
  9. Nachweis der Abbildungen und Bildtexte Kein Zugriff Seiten 184 - 184

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