
Am anderen Zeit-Ort
Literatur der DDR- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Was war DDR-Literatur wirklich, und wie war dieser eigentümliche historische Zeit-Ort beschaffen, der sie – vier lange Jahrzehnte und auf engem Raum – prägte? Wen interessiert heute noch die Literatur aus der DDR? Das Feld der deutschsprachigen Literatur hat sich gegenüber dem Wendejahr 1989/90 mit einer Rasanz verändert, die kein Mensch auch nur annähernd hätte voraussagen können. Die literarischen Koryphäen aus dem Westen wie aus dem Osten leben nicht mehr. Vor allem aber hat der massenhafte Zustrom von jungen Migrantinnen und Migranten die Deutsch schreibende Autorenschaft so gravierend verändert, dass die Divergenzen zwischen westdeutschen und ostdeutschen Literaturproduzenten kaum noch wahrgenommen werden. Vielleicht liegt darin eine Chance, die Qualitäten einer Literatur neu kennenzulernen, die allzu lange als rein ideologisch ins Abseits gestellt wurde. Aber was war DDR-Literatur wirklich? Und wie nähert man sich ihr am besten? Wie war dieser eigentümliche historische Zeit-Ort (Chronotopos) beschaffen, der auch die Literatur – vier lange Jahrzehnte und auf abgeschlossenem engem Raum – so stark prägte? In welches existenzielle Dilemma waren die Akteure gestellt, die als schreibende Intellektuelle gegen Zensur und Repression anzukämpfen versuchten? Wolfgang Emmerich stellt solche grundsätzlichen Fragen und exemplifiziert sie anschaulich anhand der Texte bedeutender Autorinnen und Autoren.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5704-4
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8709-6
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 291
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Chronotopos DDR. Ein literaturgeschichtliches Modell Kein Zugriff
- Schicksale der Moderne in der DDR Kein Zugriff
- Habitus- und Generationsgemeinschaften. Ein Versuch, das literarische Feld [...] Kein Zugriff
- Fast eine Leerstelle. Die Shoah in der DDR- und Post-DDR-Literatur Kein Zugriff
- ›Status melancholicus‹. Zur Transformation der Utopie in vier Jahrzehnten Kein Zugriff
- Geschichte und Heilsgeschehen. Die Welt des Intellektuellen als Wille und Vorstellung Kein Zugriff
- Großmutter, Mutter und Kind. Drei Frauen der Familie Wolf schreiben autobiographisch Kein Zugriff
- Kleine Typologie der Weggegangenen Kein Zugriff
- Holzwege, gelegentlich Lichtungen. Ostdeutsche Literatur 1945-55 Kein Zugriff
- Warum ausgerechnet das Alte Testament? Stefan Heyms Roman »Der König David Bericht« Kein Zugriff
- Griechische Mythen als Esperanto. Heiner Müllers Antikenstücke Kein Zugriff
- Im Zeichen der Gründungsmythen. Uwe Johnson contra Hermann Kant Kein Zugriff
- Was die Liebe ist bei Günter de Bruyn. Eine Eloge zu seinem 80. Geburtstag Kein Zugriff
- »Das Nichtgelebte« – das Lebenswerte. Sinn und Sinnlichkeit in Volker Brauns »Hinze-Kunze-Roman« Kein Zugriff
- Den Holocaust (nicht) erzählen. Jurek Becker, »Jakob der Lügner« / Fred Wander, »Der siebente [...] Kein Zugriff
- Sarah Kirsch - Christa Wolf. Der Briefwechsel Kein Zugriff
- Nachweise Kein Zugriff Seiten 277 - 278
- Literatur Kein Zugriff Seiten 279 - 284
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 285 - 291




