
Die Mosse-Frauen
Deutsch-jüdische Lebensgeschichten- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Vier eigensinnige Frauen aus drei Generationen einer prominenten Familie Alle vier stammten aus einer der bekanntesten deutsch-jüdischen Familien des Großbürgertums, und doch könnten ihre Lebenswege kaum unterschiedlicher sein. Emilie Mosse wurde zur Repräsentantin des Verlags- und Pressekonzerns Rudolf Mosse im Berlin des Kaiserreichs. Martha Mosse übernahm als erste Frau das Amt eines preußischen Polizeirats in der Weimarer Republik, war Funktionärin der Jüdischen Gemeinde und überlebte die Deportation nach Theresienstadt. Dora Mosse galt als leidenschaftliche Kunsthistorikerin, war Partnerin von Erwin Panofsky im Umkreis der Bibliothek Warburg und der Gelehrtenwelt im Princetoner Exil. Die Berliner Verlegertochter Hilde Mosse, Ärztin und Psychiaterin in New York, war Mitbegründerin der ersten sozialpsychiatrischen Einrichtung für die Schwarze Community von Harlem. Elisabeth Wagner erkundet, was diese Frauen – eigensinnige Schlüsselfiguren in der Geschichte der jüdischen Familie Mosse – bewegte und auszeichnete, wie sie handelten und von welchen Werten sie sich dabei leiten ließen.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5727-3
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8728-7
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 438
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Zugang Kein Zugriff Seiten 11 - 26
- Die Ausgezeichnete. Der königliche Wilhelm-Orden Kein Zugriff
- Emilie Mosse, geborene Löwenstein Kein Zugriff
- Auf dem Weg zu Auftrag und Anerkennung. Philanthropie. Die ›Mossesche Erziehungsanstalt‹ Kein Zugriff
- Aktiv in der ›Frauenfrage‹. Mittlerin für das ›Berliner Tageblatt‹ Kein Zugriff
- Repräsentantin und Gastgeberin im ›Mosse-Palais‹ am Leipziger Platz Kein Zugriff
- Felicia, die Tochter Kein Zugriff
- Kindheit in Japan Kein Zugriff
- Jugend in Königsberg Kein Zugriff
- Zurück in Berlin. Zwischen Familie, Studium und Partnerwahl Kein Zugriff
- Martha. Die Musik. Jugendfürsorge und Frauenbewegung. Das Jurastudium Kein Zugriff
- Martha Mosse und Erna Stock. Eine lebenslange Partnerschaft Kein Zugriff
- Dora. Das Studium. Heirat. ›Geistige Gemeinschaft‹ Kein Zugriff
- Die Dissertation. Das Fürsorgerecht Kein Zugriff
- Von der Justiz zur Polizei. Jugendschutz Kein Zugriff
- Erster weiblicher Polizeirat in Preußen. Im Kampf gegen Schund und Schmutz Kein Zugriff
- 1933. Martha bleibt. Im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Kein Zugriff
- Leitung der Wohnungsberatungsstelle Kein Zugriff
- »Eine andere Phase des Daseins«. Brief an die Schwester Kein Zugriff
- Die »Gemeindeaktion«. Verwaltung des Terrors Kein Zugriff
- »Wohin wissen wir nicht«. Martha Mosse in Theresienstadt Kein Zugriff
- Martha und ihre Schwester in der Nachkriegszeit Kein Zugriff
- Martha Mosses Ehrengericht Kein Zugriff
- Altersjahre. Mit der Frauenbewegung. Für sich selbst Kein Zugriff
- Von Berlin nach Hamburg. Erwin Panofskys »Judenvortrag«. Akkulturation in der Rembrandtzeit Kein Zugriff
- Dora in Hamburg. In der ›Bibliothek Warburg‹. In Gesellschaft Kein Zugriff
- Das »experimentum crucis«. Vorschein der Emigration Kein Zugriff
- »Die unheimliche Macht des Gefühls«. Dora im Portrait Eduard Bargheers Kein Zugriff
- Die ersten Jahre in Princeton. Fremdsein Kein Zugriff
- Noch einmal in Europa. Heimkehr nach Amerika Kein Zugriff
- Kunsthistorikerin in Princeton. Vom ›Index of Christian Art‹ zur verschollenen Sammlung der ›Pathosformeln‹ Kein Zugriff
- Herzstück der Familie. Doras Haushälterinnen Kein Zugriff
- Dora findet ihre Ausdrucksmittel. Ihr erster kunstgeschichtlicher Aufsatz wird veröffentlicht Kein Zugriff
- Doras Krankheiten. Ausdrucksmittel des Körpers Kein Zugriff
- Narziss und Echo. Eine Beziehungsgeschichte Kein Zugriff
- Dora und Gilles de Watteau. Ikonographie des Selbst Kein Zugriff
- Dora für sich, in Gesellschaft Kein Zugriff
- Noch ein Ausdrucksmittel. Doras Strickereien. Einsteins Mütze Kein Zugriff
- Das gemeinsame Werk: Die Büchse der Pandora. Die Idee einer gemeinschaftlichen Lebensgeschichte Kein Zugriff
- »Aged turtles«. Leben im Alter Kein Zugriff
- Jugend. Selbstverständigung. Eigensinn Kein Zugriff
- Bei den ›Zugscharen‹. Führung. Gemeinschaft Kein Zugriff
- In der Reformgemeinde. Rückversicherung im Judentum Kein Zugriff
- Exil. Das »Innere« von Deutschland losgelöst Kein Zugriff
- »Lebenssinn«. Ärztin werden, wo auch immer Kein Zugriff
- Ankunft in New York. Medizinische Praktika. Familienangelegenheiten Kein Zugriff
- Die ›Lafargue Clinic‹ in Harlem. Der entscheidende Beweggrund Kein Zugriff
- Das rassistische Momentum Kein Zugriff
- Psychiatrie als soziale Praxis Kein Zugriff
- Kritik der Massenmedien. Die ›Comic-Book‹-Affäre Kein Zugriff
- Lesestörungen. Bildungsnotstand Kein Zugriff
- Hildes Mosses ›Handbook‹ Kein Zugriff
- Unbewältigte Vergangenheiten Kein Zugriff
- Nach Deutschland, aber nicht zurück. Gastprofessur in Marburg Kein Zugriff
- Hilde, privat und politisch. Protestbewegungen der 1960er Jahre Kein Zugriff
- Aktuelle Auseinandersetzung mit dem Judentum. Israel Kein Zugriff
- Hildes sozialistische Bekanntschaft Kein Zugriff
- Zum Ende Kein Zugriff
- Archivverzeichnis mit Abkürzungen Kein Zugriff
- Abbildungsnachweise Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Zu dieser Arbeit – Danksagungen Kein Zugriff Seiten 433 - 434
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 435 - 438




