
Platons Macht über die deutsche Literatur
- Autor:innen:
- Reihe:
- Das Abendland N.F.
- Verlag:
- 12.05.2022
Zusammenfassung
Die Dialoge Platons sind Schauplätze listiger Erzählstrategien und dramaturgischer Szenarien. Die Kritik an den Dichtern geht mit einem erstaunlichen literarischen Raffinement einher, über dessen Relevanz freilich viele Diskussionen geführt wurden. Vor allem die Schriftsteller haben die Komplexität seiner Verfahrensweise kreativ aufgegriffen und fortgeführt. Die Impulse des 18. Jahrhunderts und der Romantik sind in der klassischen Moderne ausdifferenziert worden. Im Rückgriff u.a. auf Sören Kierkegaard und Rudolf Kassner zeigt sich bei Hugo von Hofmannsthal und Thomas Mann, bei Bertolt Brecht und Friedrich Dürrenmatt, besonders bei Franz Kafka und Ingeborg Bachmann, wie sehr Platon in der Sicht der Literatur als Autor der Moderne gelesen worden ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- Erscheinungsdatum
- 12.05.2022
- ISBN-Print
- 978-3-465-03354-7
- ISBN-Online
- 978-3-465-13354-4
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Das Abendland N.F.
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 316
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Um was es gehen soll Kein Zugriff
- Die Attraktivität der Widersprüche Kein Zugriff
- Die Rhetorik der Dichtungskritik Kein Zugriff
- Platon als Dramatiker und Regisseur Kein Zugriff
- Die Vielfalt der Stimmen Kein Zugriff
- Liebe und Erkenntnis der Schönheit Kein Zugriff
- Der Bann über den Leser Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- Annäherungen über Italien Kein Zugriff
- Von Opitz bis Herder Kein Zugriff
- Goethe Kein Zugriff
- Hölderlin und das ›Symposion‹ Kein Zugriff
- Schlegels und Schleiermachers unendlicher Platon Kein Zugriff
- Sören Kierkegaard oder Sokrates in Kopenhagen Kein Zugriff
- Der nackte Platon: Hippolyte Taine Kein Zugriff
- Verfeindete Aristokraten: Nietzsches Platon Kein Zugriff
- Zwischen Sinnlichkeit und Unsichtbarkeit. Platon in Oxford: Walter Pater Kein Zugriff
- Das Ende einer ästhetischen Eiszeit: Rudolf Kassner und Georg Lukács Kein Zugriff
- Robert Musil: Der Essay als Form platonischer Erotik Kein Zugriff
- Platon als imperatives Mandat: Stefan George Kein Zugriff
- Der Kobold der erotischen Ironie: Thomas Mann Kein Zugriff
- Die Schlichtheit der Umkehrung Kein Zugriff
- Dialektische Subversion bei Bertolt Brecht Kein Zugriff
- »Der zweite Deutsche«: Platon bei Gottfried Benn Kein Zugriff
- Platon im Schweizer Labyrinth: Dürrenmatt Kein Zugriff
- Lebt Platon? Der junge Hofmannsthal und das Gespenst Kein Zugriff
- Platons Inkognito Kein Zugriff
- Dichtungskritik als Dichtung: ›Der Tod des Vergil‹ von Hermann Broch Kein Zugriff
- Winkelzüge raffinierter Juristen Kein Zugriff
- Spurensicherung Kein Zugriff
- Die Künstler als Sophisten Kein Zugriff
- ›Der Kreisel‹ als platonische Parabel Kein Zugriff
- Platons Strafkolonie Kein Zugriff
- Odradeks Dämonie Kein Zugriff
- Die Tiere des ›Phaidros‹ Kein Zugriff
- Das Weltgericht der Untoten Kein Zugriff
- Ingeborg Bachmann Kein Zugriff
- Schluss Kein Zugriff Seiten 277 - 280
- Quellen Kein Zugriff
- Forschungsliteratur Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 311 - 315
- Werkregister zu den Dialogen Platons Kein Zugriff Seiten 316 - 316




