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Monographie Kein Zugriff
Die Männlichkeit des Romans
Funktionsgeschichtliche Perspektiven auf Leben, Form und Geschlecht in Romantheorien 1670–1916- Autor:innen:
- Reihe:
- Litterae, Band 251
- Verlag:
- 11.10.2021
Zusammenfassung
Die Studie analysiert die Verbindungen, die Theorien des Romans mit Konzeptualisierungen von Geschlecht seit den Anfängen der literarischen Moderne eingegangen sind. Die untersuchten Texte erfassen nicht nur die relativ junge Gattung des Romans; denn indem sie Geschlechterimagines für ihre Zwecke operationalisieren, bringen sie zugleich die Kategorie der Männlichkeit hervor: Romantheorien sind Geschlechtertheorien.
Indem die Studie einschlägige Romantheorien von Huet und Blanckenburg über F. Schlegel und Hegel bis Vischer und Lukács in den Blick nimmt, geht sie dem Aufwand nach, der in den Texten betrieben wird, um Roman und Männlichkeit gegenseitig zu stabilisieren – und zeigt, wie fragil Männlichkeit auch an und in Romantheorien arbeitet.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2021
- Erscheinungsdatum
- 11.10.2021
- ISBN-Print
- 978-3-96821-804-5
- ISBN-Online
- 978-3-96821-805-2
- Verlag
- Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
- Reihe
- Litterae
- Band
- 251
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 468
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- I.1 Der Fall ›La Roche – Wieland‹ – Einführung Kein Zugriff
- I.2 Institutionalisierung des Männlichen, Instrumentalisierung des Weiblichen Kein Zugriff
- I.3 Zeugung, biologisch/poetologisch Kein Zugriff
- I.4 Das Geschlechtspolitische der Romanpoetiken Kein Zugriff
- I.5 Zwischenresümee Kein Zugriff
- I.6 Methodik und Begründung der Textauswahl Kein Zugriff
- I.7 Vorgehen und Aufbau Kein Zugriff
- II.1 Romantheorien, gegendert Kein Zugriff
- II.2 Leben und Form des Romans Kein Zugriff
- II.3 Lebens-Form/Gattungs-Form Kein Zugriff
- II.4 Endogener vs. emergenter Formbegriff Kein Zugriff
- II.5 Critical Masculinities – Heteronormativer Kontrakt und appropriative Männlichkeit Kein Zugriff
- II.6 Resümee – Konstellationen Kein Zugriff
- III.1.1 Erziehung durch Unterhaltung Kein Zugriff
- III.1.2 Weibliche Romane, männlich Kein Zugriff
- III.2.1 Das Performative der Illusion Kein Zugriff
- III.2.2 Appropriation verweiblichter Emotionalität Kein Zugriff
- III.3.1 Unterricht und Vergnügen Kein Zugriff
- III.3.2 Revision – Briefroman Kein Zugriff
- III.4 Fazit Kein Zugriff
- IV.1.1 Universales – Hinführung Kein Zugriff
- IV.1.2 Das Gespräch als Rahmen für den Brief Kein Zugriff
- IV.1.3 Poetischer Republikanismus Kein Zugriff
- IV.1.4.1 Der Eigenwert der Modernen und ihrer Formen Kein Zugriff
- IV.1.4.2 Die lebendige Form des Romans Kein Zugriff
- IV.1.4.3 Theorie als Roman, Roman als Theorie Kein Zugriff
- IV.1.4.4 Positionalitäten von Geschlecht Kein Zugriff
- IV.1.4.5 Gesprächs-Formen – Arabeske, Chaos, Ironie Kein Zugriff
- IV.1.5 Brief über die Philosophie. An Dorothea Kein Zugriff
- IV.1.6 Synthese Kein Zugriff
- IV.2.1 Miniaturen I – Hinführung Kein Zugriff
- IV.2.2 Das Leben als Roman – Vorbemerkungen Kein Zugriff
- IV.2.3 Poesie als Medium des Lebens – Nachrichtenflüsse Kein Zugriff
- IV.2.4.1 Synthese als Desiderat Kein Zugriff
- IV.2.4.2 Poetik der Aneignung Kein Zugriff
- IV.2.4.3 ›Ich‹ und ›Du‹ – das Genie und das Androgyne Kein Zugriff
- IV.2.5 Miniaturen II – Staatspolitische und männliche Hegemonie Kein Zugriff
- IV.2.6 Autopoiesis Kein Zugriff
- IV.2.7 Synthese Kein Zugriff
- IV.3 Fazit Kein Zugriff
- V.1 G.W.F. Hegels Das Romanhafte Kein Zugriff
- V.2 Gattung der Bildung – Bildung einer Gattung Kein Zugriff
- V.3 Bildungsbegriff um 1800 Kein Zugriff
- V.4.1 Medium des Bürgerlichen Kein Zugriff
- V.4.2 Gestalt, morphologisch Kein Zugriff
- V.4.3 Phantom-Genre/Phantom-Gender Kein Zugriff
- V.4.4 An den Rändern der Bildung Kein Zugriff
- V.4.5 Fazit Kein Zugriff
- V.5.1 Karl Rosenkranz’ Einleitung über den Roman Kein Zugriff
- V.5.2 Willibald Alexis’ The Romances of Walter Scott Kein Zugriff
- V.5.3 Wolfgang Menzels Die deutsche Literatur Kein Zugriff
- V.6 Fazit Kein Zugriff
- VI.1.1 Einleitung Kein Zugriff
- VI.1.2 Kontext, Systematik, Denkweise Kein Zugriff
- VI.1.3 Natur- als Gattungsphilosophie Kein Zugriff
- VI.1.4 Epos vs. Roman Kein Zugriff
- VI.1.5 Der Held – Transformation einer epischen Figur Kein Zugriff
- VI.1.6 Der neue Held – prosaische Lebens-Form Kein Zugriff
- VI.1.7 Liebe und/als Passagenritus Kein Zugriff
- VI.1.8 Kernfamilie und Ehe Kein Zugriff
- VI.1.9 Fazit Kein Zugriff
- VI.2.1 Vermittelte Totalität Kein Zugriff
- VI.2.2 Der Held der Mitte Kein Zugriff
- VI.2.3 Der Autor Kein Zugriff
- VI.2.4 Statische Form ohne Emergenz Kein Zugriff
- VI.2.5 Fazit Kein Zugriff
- VII.1 Georg Lukács’ Theorie des Romans – Einleitung Kein Zugriff
- VII.2 Selig waren die Zeiten – Der Einstieg in die Theorie Kein Zugriff
- VII.3 Die Theorie des Romans und ihr Anspruch – vier Bereiche Kein Zugriff
- VII.4 Die Theorie des Epos aus dem Geiste des Romans Kein Zugriff
- VII.5 Die Formel der gereiften Männlichkeit Kein Zugriff
- VII.6 Reifeprozess – Umkodierung von Männlichkeit Kein Zugriff
- VII.7 Das Dämonische und der gereifte Mann Kein Zugriff
- VII.8 Fazit Kein Zugriff
- VIII Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 427 - 440
- Schriftenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 441 - 468





