Mehr Europa oder mehr Spanien?
Spaniens Europapolitik unter González und Aznar- Autor:innen:
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Mit dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft (EG) 1986 positionierte Ministerpräsident Felipe González Spanien scheinbar selbstverständlich neben Deutschland und Frankreich als Teil des Motors der Europäischen Integration. Doch mit dem Regierungswechsel 1996 definierte José María Aznar Spaniens Rolle in Europa und der Welt neu und sah die spanische Führungsposition in der EU nun an der Seite Großbritanniens. Während die Beziehungen zum gesamten amerikanischen Kontinent eine signifikante Aufwertung erfuhren, wurden Deutschland und Frankreich zunehmend zum Ziel spanischer Kritik. Daraus ergeben sich spannende Fragen nach den Motiven, Zielen und Einflüssen auf Spaniens Europapolitik von 1986-2004 und den grundlegenden Determinanten spanischer Interessenformation und -durchsetzung. Folgte Spanien überwiegend Überlegungen einer rationalen Nutzenmaximierung? Welche Rolle spielten konstruktivistische Faktoren, wie Geschichte, politische Kultur oder einzelne Personen mit ihrer subjektiven Prägung? Inwieweit ließ das Institutionengeflecht der EU überhaupt Steuerungsimpulse und Richtungsentscheidungen zu? Den Abschluss der Untersuchung bildet eine Bewertung der Rolle Spaniens in der EU.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5549-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2342-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 279
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 7
- Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen Kein Zugriff Seiten 8 - 8
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Forschungsstand und Literaturlage Kein Zugriff Seiten 11 - 13
- Arbeitshypothesen und Erkenntnisinteresse Kein Zugriff Seiten 13 - 17
- Theoretische Grundlagen Kein Zugriff Seiten 17 - 18
- Methodisches Vorgehen Kein Zugriff Seiten 18 - 23
- Nationale Staatlichkeit in der EU im Wandel Kein Zugriff Seiten 24 - 25
- Der Mitgliedstaat im liberalen Intergouvernementalismus Kein Zugriff Seiten 25 - 34
- Der Mitgliedstaat im akteurzentrierten Institutionalismus Kein Zugriff Seiten 34 - 37
- Der Mitgliedstaat im Konstruktivismus Kein Zugriff Seiten 37 - 43
- Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 43 - 46
- Die Transition vor dem Hintergrund des EG-Beitritts Kein Zugriff Seiten 47 - 48
- Die politischen Parteien und andere nationale Akteure Kein Zugriff Seiten 48 - 52
- Agenda-setting und Checks and Balances im politischen System Kein Zugriff Seiten 52 - 54
- Die Autonomen Gemeinschaften Kein Zugriff Seiten 54 - 55
- Die Ära González Kein Zugriff Seiten 55 - 60
- Die Ära Aznar Kein Zugriff Seiten 60 - 65
- Die Volkswirtschaft unter Franco Kein Zugriff Seiten 65 - 67
- Modernisierung und Liberalisierung ab 1975 Kein Zugriff Seiten 67 - 69
- Die spanische Wirtschaft in der Europäischen Union Kein Zugriff Seiten 69 - 74
- Spaniens Verhältnis zu Europa Kein Zugriff Seiten 74 - 79
- Die EU in der öffentlichen Meinung Kein Zugriff Seiten 79 - 82
- Die goldenen Jahre der spanischen Mitgliedschaft Kein Zugriff Seiten 83 - 86
- Die spanische Ratspräsidentschaft 1989 Kein Zugriff Seiten 86 - 88
- Der Vertrag von Maastricht Kein Zugriff Seiten 88 - 90
- Jahre der Krisenstimmung und Krisenbekämpfung Kein Zugriff Seiten 90 - 94
- Die spanische Ratspräsidentschaft 1995 Kein Zugriff Seiten 94 - 95
- 1996–2000: Neues Selbstbewusstsein und Veränderungen im europapolitischen Selbstverständnis Kein Zugriff Seiten 95 - 100
- Der Vertrag von Nizza Kein Zugriff Seiten 100 - 108
- Die spanische Ratspräsidentschaft 2002 Kein Zugriff Seiten 108 - 111
- Die Verhandlungen zur Europäischen Verfassung Kein Zugriff Seiten 111 - 115
- Nach 2004 – noch immer ‚mehr Europa‘? Kein Zugriff Seiten 115 - 117
- Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 117 - 122
- Die Entwicklung der internationalen Fischereipolitik und des Seerechts Kein Zugriff Seiten 123 - 124
- Die Grundlagen der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) der EU Kein Zugriff Seiten 124 - 131
- Nachhaltigkeit versus Sozioökonomie in den Küstenregionen? Kein Zugriff Seiten 131 - 134
- Spanische Fischereiinteressen in europäischen Gewässern Kein Zugriff Seiten 134 - 146
- Hochseefischerei und externe Vertragspolitik Kein Zugriff Seiten 146 - 154
- Die Beziehungen zu Marokko Kein Zugriff Seiten 154 - 159
- Die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik 2002 Kein Zugriff Seiten 159 - 162
- Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 162 - 167
- Wirtschaftliche Aufholjagd bis 1992 Kein Zugriff Seiten 168 - 173
- Die Peseta im Europäischen Wechselkursmechanismus Kein Zugriff Seiten 173 - 180
- Euphorie und Aufbruchstimmung Kein Zugriff Seiten 180 - 185
- Ökonomische Rückschläge und wachsende Zweifel Kein Zugriff Seiten 185 - 190
- Entscheidende Anstrengungen ab 1996 Kein Zugriff Seiten 190 - 193
- Spanien in der Eurozone Kein Zugriff Seiten 193 - 195
- Die Kohäsionspolitik – Ein spanisches Projekt für Spanien und Europa Kein Zugriff Seiten 195 - 202
- Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 202 - 210
- Die EG und der Mittelmeerraum vor der Süderweiterung Kein Zugriff Seiten 211 - 213
- Entwicklungen und anhaltende Herausforderungen im Maghreb Kein Zugriff Seiten 213 - 215
- Die Mittelmeerpolitik der EG nach der Süderweiterung Kein Zugriff Seiten 215 - 216
- Der Weg zur Barcelona-Konferenz Kein Zugriff Seiten 216 - 224
- Die Euro-Mediterrane Partnerschaft (EMP) Kein Zugriff Seiten 224 - 227
- Die Euro-Mediterrane Partnerschaft nach Barcelona Kein Zugriff Seiten 227 - 231
- Auf dem Weg zu einer umfassenden Partnerschaft im Mittelmeerraum? Kein Zugriff Seiten 231 - 239
- Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 239 - 245
- Ergebnisse der theoriegeleiteten politikwissenschaftlichen Betrachtung der Europapolitik Spaniens Kein Zugriff Seiten 246 - 252
- Spanien und die Europäische Union – eine wechselhafte und offene Beziehung Kein Zugriff Seiten 252 - 254
- Schlussbemerkungen und Ausblick Kein Zugriff Seiten 254 - 256
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 257 - 279





