
Terror von rechts
Die Geschichte einer andauernden Gefahr- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Als sich Beate Zschäpe am 8. November 2011 der Polizei stellt, spricht mit einem Mal ganz Deutschland über den NSU, das Versagen der Sicherheitsbehörden und die realen Gefahren des Rechtsterrorismus . Doch rechte Gewalt ist weder ein neues noch ein vereinzeltes Phänomen - vielmehr prägt sie die Bundesrepublik seit deren Gründung. Barbara Manthe beleuchtet die Aktivitäten des rechtsradikalen Untergrunds im Spiegel der gesellschaftlichen Debatten und Erschütterungen, die sie hervorriefen. Es ist eine lange, vielfach verdrängte Geschichte, die sich bis heute fortschreibt. "Da steht der Feind - und darüber ist kein Zweifel: dieser Feind steht rechts!" verkündete Reichskanzler Joseph Wirth 1922 in seiner Reichstagsrede nach dem Attentat auf Walther Rathenau. Auch Jahrzehnte später sollte diese Warnung noch wiederholt werden, oftmals ungehört. Bombenanschläge in der Nachkriegszeit, das Oktoberfestattentat, die Mordserie des NSU, die Anschläge in Halle und Hanau: Rechtsterrorismus begleitet die Bundesrepublik seit ihren Anfängen und erschüttert sie bis heute. Im Visier stehen Juden und Jüdinnen, Migrantinnen und Migranten, Linke, Feministinnen, Wohnungslose und die Idee einer offenen Gesellschaft selbst. Von der bürgerlichen Mitte wie der Politik oftmals unterschätzt oder ignoriert, fordert der Hass gegen alles «Fremde» zahlreiche Opfer. Barbara Manthe gibt erstmals einen Überblick über die Geschichte rechtsterroristischer Gewalt in der Bundesrepublik: Sie zeichnet nach, wie Täter Netzwerke bilden, wie Politik und Gesellschaft zwischen Verharmlosung, Ignoranz und entschiedener Gegenwehr schwanken - und wie sehr die Verhandlung darüber, was uns bedroht, unser Selbstverständnis als Gesellschaft prägt.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-406-84624-3
- ISBN-Online
- 978-3-406-84626-7
- ePub ISBN
- 978-3-406-84625-0
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 385
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Cover Kein Zugriff
- Titel Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff
- Inhalt Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 8 - 19
- Die unmittelbare Nachkriegszeit Kein Zugriff
- Stay behind in Westdeutschland: Der Technische Dienst Kein Zugriff
- Gefährdete Demokratie? Skandal um den Technischen Dienst Kein Zugriff
- Antisemitische Gewalt in den 1950 er Jahren Kein Zugriff
- Die antisemitische «Schmierwelle» 1959/60 Kein Zugriff
- Der neue Rechtsterrorismus Anfang der 1960 er Jahre Kein Zugriff
- Anschläge auf die Berliner Mauer Kein Zugriff
- Das Attentat auf Rudi Dutschke Kein Zugriff
- Wer ist Josef Bachmann? Die öffentliche Debatte nach dem Attentat Kein Zugriff
- Bachmann vor Gericht Kein Zugriff
- Radikalisierungsprozesse und Gewaltbereitschaft Kein Zugriff
- Kontakte in den arabischen Raum Kein Zugriff
- Der Blick richtet sich nach links Kein Zugriff
- Militanter Rechtsradikalismus im Fokus Kein Zugriff
- Rechtsterroristische Gruppen und Netzwerke in den späten 1970 er Jahren Kein Zugriff
- Staatliche Reaktionen Kein Zugriff
- Wie die RAF? Verschiebungen im öffentlichen Diskurs Kein Zugriff
- Konservative Gegenerzählungen Kein Zugriff
- «Hitlerwelle» und Neonazismus Kein Zugriff
- Die Rückkehr der NS-Vergangenheit Kein Zugriff
- Rechtsradikale Gewalt als Jugendproblem Kein Zugriff
- Die Anschläge der Deutschen Aktionsgruppen Kein Zugriff
- Der Anschlag auf das Oktoberfest Kein Zugriff
- Nach dem Attentat Kein Zugriff
- Rechtsterrorismus als Sicherheitsproblem: Reaktionen 1980/81 Kein Zugriff
- Die Rechtsterrorismusdebatte im Herbst 1981 Kein Zugriff
- Blinde Flecken: Judenfeindliche Anschläge in den frühen 1980 er Jahren Kein Zugriff
- Debatten über «Ausländerfeindlichkeit» Kein Zugriff
- Das Attentat Helmut Oxners in Nürnberg 1982 Kein Zugriff
- Der Regierungswechsel 1982 Kein Zugriff
- Neue Szenen, neue Gewaltdynamiken: Skinheads und Hooligans Kein Zugriff
- Jugendphänomen oder politisches Problem? Kein Zugriff
- Rechtsradikale Gewalt vor dem Mauerfall Kein Zugriff
- Der Anstieg der Gewalt ab Herbst 1990 Kein Zugriff
- Augenmerk auf die neuen Bundesländer Kein Zugriff
- Woher kommt die Gewalt? Kein Zugriff
- Migrationsdebatten in den frühen 1990 er Jahren Kein Zugriff
- Ein ostdeutsches Problem? Kein Zugriff
- Jugend in der Krise? Kein Zugriff
- Rechtsterrorismus nach der Vereinigung Kein Zugriff
- Rostock und die Reaktionen Kein Zugriff
- Interventionen und Gegenwehr im Herbst 1992 Kein Zugriff
- Mölln Kein Zugriff
- Lichterketten und die Grenzen der Zugehörigkeit Kein Zugriff
- Der Brandanschlag von Solingen Kein Zugriff
- Die Gewalt ebbt ab Kein Zugriff
- Gewaltdebatten am Ende der 1990 er Jahre Kein Zugriff
- Einschätzungen aus der Fachwelt Kein Zugriff
- Jena 1998: Der Weg in den Untergrund Kein Zugriff
- Unter Beobachtung: Die Thüringer Neonaziszene am Ende der 1990 er Jahre Kein Zugriff
- Rechtsterrorismus und rechtsradikale Gewalt um die Jahrtausendwende Kein Zugriff
- Der «Aufstand der Anständigen» im Sommer 2000 Kein Zugriff
- Der Beginn der NSU-Mordserie Kein Zugriff
- Rechtsterrorismus ab 2003 Kein Zugriff
- Der Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße Kein Zugriff
- Die Morde des NSU, 2005 bis 2007 Kein Zugriff
- Islamfeindlichkeit Kein Zugriff
- Die Aufdeckung des NSU im November 2011 Kein Zugriff
- Vertrauenskrisen Kein Zugriff
- Die parlamentarische und juristische Aufklärung Kein Zugriff
- Diskursverschiebungen Kein Zugriff
- Migrationsdebatten 2015/16 Kein Zugriff
- Rechtsterroristische Gruppen seit 2015 Kein Zugriff
- Rechtsradikale Netzwerke und politische Skandale Kein Zugriff
- Angriffe auf Politiker und Mandatsträger Kein Zugriff
- Der neue Terrorismus des digitalen Zeitalters Kein Zugriff
- Rechtsterrorismus als Demokratieproblem Kein Zugriff
- 8. Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 284 - 294
- Dank Kein Zugriff Seiten 295 - 296
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 297 - 351
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 352 - 377
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 378 - 378
- Register Kein Zugriff Seiten 379 - 383
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 384 - 384
- Vita Kein Zugriff Seiten 385 - 385




