
Kapital und Ideologie
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Mit dem Weltbestseller "Das Kapital im 21.Jahrhundert" hat Thomas Piketty eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit geschrieben. Jetzt legt er mit einem gewaltigen Werk nach: Kapital und Ideologie ist eine so noch niemals geschriebene Globalgeschichte der sozialen Ungleichheit und ihrer Ursachen, eine unnachsichtige Kritik der zeitgenössischen Politik und zugleich der kühne Entwurf eines neuen und gerechteren ökonomischen Systems.
Nichts steht geschrieben: Der Kapitalismus ist kein Naturgesetz. Märkte, Profite und Kapital sind von Menschen gemacht. Wie sie funktionieren, hängt von unseren Entscheidungen ab. Das ist der zentrale Gedanke des neuen Buches von Thomas Piketty. Der berühmte Ökonom erforscht darin die Entwicklungen des letzten Jahrtausends, die zu Sklaverei, Leibeigenschaft, Kolonialismus, Kommunismus, Sozialdemokratie und Hyperkapitalismus geführt und das Leben von Milliarden Menschen geformt haben. Seine welthistorische Bestandsaufnahme führt uns weit über Europa und den Westen hinaus bis nach Asien und Afrika und betrachtet die globalen Ungleichheitsregime mit all ihren ganz unterschiedlichen Ursachen und Folgen. Doch diese eindrucksvolle Analyse ist für Thomas Piketty kein Selbstzweck. Er führt uns mit seinen weitreichenden Einsichten und Erkenntnissen hinein in die Krise der Gegenwart. Wenn wir die ökonomischen und politischen Ursachen der Ungleichheit verstanden haben, so Piketty, dann können wir die notwendigen Schritte für eine gerechtere und zukunftsfähige Welt konkret benennen und angehen. Kapital und Ideologie ist das geniale Werk eines der wichtigsten Denker unserer Zeit, eines der Bücher, die unsere Zeit braucht. Es hilft uns nicht nur, die Welt von heute zu verstehen, sondern sie zu verändern.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-406-74571-3
- ISBN-Online
- 978-3-406-74573-7
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 1313
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 76
- Kapitel 1. Dreigliedrige Gesellschaften: trifunktionale Ungleichheit Kein Zugriff
- Kapitel 2. Die europäischen Ständegesellschaften: Macht und Eigentum Kein Zugriff
- Kapitel 3. Die Erfindung der Eigentümergesellschaften Kein Zugriff
- Kapitel 4. Die Eigentümergesellschaften: der Fall Frankreich Kein Zugriff
- Kapitel 5. Die Eigentümergesellschaften: europäische Entwicklungswege Kein Zugriff
- Kapitel 6. Die Sklavenhaltergesellschaften: extreme Ungleichheit Kein Zugriff
- Kapitel 7. Die Kolonialgesellschaften: Vielfalt und Herrschaft Kein Zugriff
- Kapitel 8. Dreigliedrige Gesellschaften und Kolonialismus: der Fall Indien Kein Zugriff
- Kapitel 9. Dreigliedrige Gesellschaften und Kolonialismus: eurasische Entwicklungswege Kein Zugriff
- Kapitel 10. Die Krise der Eigentümergesellschaften Kein Zugriff
- Kapitel 11. Die sozialdemokratischen Gesellschaften: die unvollendete Gleichheit Kein Zugriff
- Kapitel 12. Kommunistische und postkommunistische Gesellschaften Kein Zugriff
- Kapitel 13. Der Hyperkapitalismus: zwischen Moderne und Rückwärtsgewandtheit Kein Zugriff
- Kapitel 14. Grenze und Eigentum: die Konstruktion der Gleichheit Kein Zugriff
- Kapitel 15. Brahmanische Linke: die neuen euro-amerikanischen Bruchlinien Kein Zugriff
- Kapitel 16. Sozialnativismus: die postkoloniale Identitätsfalle Kein Zugriff
- Kapitel 17. Elemente eines partizipativen Sozialismus für das 21. Jahrhundert Kein Zugriff
- Schlusswort Kein Zugriff Seiten 1273 - 1282
- Inhaltsübersicht Kein Zugriff Seiten 1283 - 1297
- Auflistung der Grafiken und Tabellen Kein Zugriff Seiten 1298 - 1307
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 1308 - 1312
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 1313 - 1313




