
Spaltungslinien
Europas Parteiensysteme und die Dekonsolidierung des Nationalstaats- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
In Spaltungslinien interpretiert der Politikwissenschaftler Philip Manow diese neue Lage als Resultat der Transformation europäischer Parteiensysteme. Diese Transformation selbst, so die zentrale These des Essays, ist eine Reaktion auf die Infragestellung des Nationalstaats als jener Ebene, auf die hin sich bislang gesellschaftliche Interessen organisiert hatten. Wenn diese Diagnose zutrifft, ist die Krise der Gegenwart nicht mit dem Aufkommen einer neuen, kulturellen Spaltungslinie zu erklären – etwa als Gegnerschaft von Kosmopoliten und Kommunitaristen, von "Anywheres" und "Somewheres". Sie führt vielmehr zur Erosion bisheriger Formen politischer Interessenvermittlung, so dass unser gewohnter Fokus auf Parteien und ihre relative Stärke uns über die politische Entwicklung gar nicht mehr hinreichend aufzuklären vermag. Sie führt weiterhin zur Ausbildung einer neuen Hauptkonfliktachse zwischen gesellschafts- und verteilungspolitischem Liberalismus einerseits und gesellschafts- und verteilungspolitischem Illiberalismus andererseits.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-406-84621-2
- ISBN-Online
- 978-3-406-84623-6
- ePub ISBN
- 978-3-406-84622-9
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 175
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Cover Kein Zugriff
- Titel Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff
- Widmung Kein Zugriff
- Inhalt Kein Zugriff
- 1. Rechte Arbeiterklasse gegen linkes Bürgertum/linkes Bürgertum gegen rechte Arbeiterklasse? Kein Zugriff Seiten 9 - 23
- 2. À la recherche du centre perdu Kein Zugriff Seiten 24 - 45
- 3.1 Rinks und Lechts Kein Zugriff
- 3.2 Eine neue Spaltungslinie? Kein Zugriff
- 4.1 Die ökonomischen Handlungen und die politischen Haltungen Kein Zugriff
- 4.2 Die eigene Gestalt als Antwort Kein Zugriff
- 5. Das Offene, das Geschlossene und der Extremismus der Mitte Kein Zugriff Seiten 121 - 137
- 6. Die doppelte Transformation Kein Zugriff Seiten 138 - 141
- Danksagungen Kein Zugriff Seiten 142 - 142
- Literatur Kein Zugriff Seiten 143 - 155
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 156 - 173
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 174 - 174
- Vita Kein Zugriff Seiten 175 - 175
