Ignoranz, Täuschung, Selbsttäuschung
Kausalität in den Handlungswissenschaften- Autor:innen:
- Reihe:
- Praktische Philosophie, Band 73
- Verlag:
- 2004
Zusammenfassung
Viele der Disziplinen, die es mit menschlichem Handeln zu tun haben, sind dadurch charakterisiert, dass in ihnen Kausal- und Handlungserklärung nebeneinander existieren und in einem eigentümlichen Spannungsverhältnis zueinander stehen: Eine Kausalerklärung kann durch eine Handlungserklärung abgelöst, eine Handlungserklärung durch eine Kausalerklärung aufgehoben werden. Das besondere Verhältnis von Handlungs- und Kausalerklärung nimmt in den verschiedenen Disziplinen unterschiedliche Gestalt an. Exemplarisch betrachtet werden drei solche Formen in der Geschichtswissenschaft, der experimentellen Psychologie und der Psychoanalyse. ihre Besonderheit besteht darin, dass die Personen, deren Handeln erklärt werden soll, die Ursache des eigenen Verhaltens entweder nicht kennen oder dass sie darüber getäuscht werden oder dass sie sich so verhalten, als ob sie sich selbst täuschen würden. Es wird untersucht, ob die Handlungswissenschaften im Ganzen aufgrund ihrer Bezugnahme auf Ursachen abgrenzbar sind, deren Wirkung auf ihrer Unbekanntheit beruht.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2004
- ISBN-Print
- 978-3-495-48103-5
- ISBN-Online
- 978-3-495-99757-4
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Praktische Philosophie
- Band
- 73
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 285
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Zur Einführung: Einheit der Wissenschaft? Kein Zugriff Seiten 11 - 25
- Praktischer Syllogismus Kein Zugriff
- Deontischer Schluß Kein Zugriff
- Der praktische Schluß als eigenständige Form der Erklärung Kein Zugriff
- Handlung und Verhalten Kein Zugriff
- Die Handlungserklärung als singuläre Kausalerklärung Kein Zugriff
- Die deduktiv-nomologische Kausalerklärung des Handelns Kein Zugriff
- Lügen: Definition und paradigmatischer Fall Kein Zugriff
- Sartre über Selbsttäuschung Kein Zugriff
- Donald Davidsons Philosophie der Irrationalität Kein Zugriff
- Die Rhetorik der Selbsttäuschung Kein Zugriff
- Die deduktiv-nomologische Erklärung und die Einheit der Wissenschaft Kein Zugriff
- Handlungserklärung und die Kritik der deduktivnomologischen Erklärung Kein Zugriff
- Deduktiv-nomologische Handlungserklärung Kein Zugriff
- Die Kompatibilität von Handlungserklärung und Kausalerklärung Kein Zugriff
- Komplementarität, Quasi-Kausalität und Quasi-Teleologie Kein Zugriff
- Ignoranz und Erzählung Kein Zugriff
- Psychologie und Täuschung Kein Zugriff Seiten 160 - 184
- Ein Fall von Zwangsneurose Kein Zugriff
- Psychoanalytischer Intentionalismus Kein Zugriff
- Unbewußtes und Selbsttäuschung Kein Zugriff
- Selbsttäuschung als Kausalerklärung Kein Zugriff
- Psychoanalytische Kausalerklärungen Kein Zugriff
- Die klinische Fundierung der psychoanalytischen Erklärung Kein Zugriff
- Die Bewußtmachung des Unbewußten Kein Zugriff
- Sich selbst zerstörende Vorhersagen und die nichtige Invalidierung sozialwissenschaftlicher Gesetze Kein Zugriff
- Sich selbst erfüllende Vorhersagen und nichtige Validierung Kein Zugriff
- Der Schematismus der reflexiven Vorhersage Kein Zugriff
- Kategorialer Wechsel Kein Zugriff
- Rekonstruierbarkeit des kategorialen Wechsels Kein Zugriff
- Der Geltungsbereich der Handlungswissenschaften Kein Zugriff
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 268 - 277
- Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 278 - 281
- Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 282 - 285





