Die "Zeitschrift für Internationale Beziehungen" (ZIB) ist das zentrale Publikationsorgan der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Ihre Aufgabe ist es, aus unaufgefordert eingesandten Beiträgen in einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren die besten auszuwählen, um auf diese Weise die qualitativ avancierte, theoretisch und methodisch reflektierte IB-Forschung in Deutschland zu repräsentieren. Seit ihrer Gründung 1994 hat die ZIB wesentlich zur Profilbildung der deutschen IB-Community beigetragen und wichtige inhaltliche Impulse gegeben. Lange fehlte es den Internationalen Beziehungen in Deutschland an einem Kommunikationsforum, das den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine mehr als nur punktuelle Zusammenführung der fachlichen Diskussion bieten konnte.Durch ihr Format schließt die ZIB diese Lücke und schafft Raum für umfassende wissenschaftliche Kontroversen und vielfältigen Austausch. Idealtypisch umfasst jedes Heft drei Aufsätze, die einen originären, theoretisch und methodisch reflektierten Beitrag zur Disziplin Internationale Beziehungen leisten, sowie entweder die Rubrik Forum oder die Rubrik Symposium. Homepage: www.zib.nomos.de
Der Aufsatz sucht einen soziologisch geprägten Beitrag zur Debatte über den Sozialkonstruktivismus in den Internationalen Beziehungen (IB) zu leisten, indem er anhand eines systemtheoretischen Zugangs beleuchtet, in welche Konzeptionen des...
In Reaktion auf die Proteste der Alterglobalisierungsbewegung richtete die Welthandelsorganisation (WTO) 2001 ein offizielles Forum für den Dialog mit zivilgesellschaftlichen Akteuren ein. Seitdem nahmen zahlreiche zivilgesellschaftliche...
Der Beitrag untersucht, ob und wie bestimmte Verfahrensregeln innerhalb der United Nations Compensation Commission (UNCC), einem Unterorgan des UN-Sicherheitsrats, sachgerechte Kriegskompensationszahlungen förderten. Ergänzend zur modernen...
Dieser Artikel sucht nach Gründen, die zum abnehmenden Stellenwert der auch als Welsh School bezeichneten Critical Security Studies (CSS) innerhalb der Internationalen Beziehungen (IB) geführt haben. Zunächst findet eine Verortung der CSS im...
Der Beitrag zeigt auf, dass die zib-Debatte in mehrerlei Hinsicht eine Erfolgsgeschichte ist. Sie gilt als Ausgangspunkt der Professionalisierung der deutschen Internationalen Beziehungen und hat mitgeholfen, die deutsche IB auch international...
Dieser Forumsbeitrag fragt danach, welche Spuren die sogenannte zib-Debatte zur Übertragbarkeit der Habermasʼschen Theorie des kommunikativen Handelns auf die internationalen Beziehungen hinterlassen hat. Auf der Suche danach, was vom arguing...
Die Auseinandersetzung zum Stellenwert des kommunikativen Handelns in den Internationalen Beziehungen (IB) hat die deutschsprachige Politikwissenschaft nachhaltig professionalisiert. Doch angesichts der Abwendung von metatheoretischen Diskursen kann...
Kommunikatives Handeln ist als eine wichtige Voraussetzung nicht nur diplomatischer Verständigung, sondern auch guter globaler governance designiert worden. Dieser Aufsatz arbeitet sich an dieser These kritisch ab. Er ruft zunächst in Erinnerung,...
Der Kommentar will zur Reflexion über die zib-Debatte zu Argumentieren und Verhandeln nach 20 Jahren beitragen. Erstens geht es um eine Bestandsaufnahme insbesondere der empirischen Forschung zu kommunikativem Handeln. Zweitens nimmt der Beitrag...