Die "Zeitschrift für Internationale Beziehungen" (ZIB) ist das zentrale Publikationsorgan der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Ihre Aufgabe ist es, aus unaufgefordert eingesandten Beiträgen in einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren die besten auszuwählen, um auf diese Weise die qualitativ avancierte, theoretisch und methodisch reflektierte IB-Forschung in Deutschland zu repräsentieren. Seit ihrer Gründung 1994 hat die ZIB wesentlich zur Profilbildung der deutschen IB-Community beigetragen und wichtige inhaltliche Impulse gegeben. Lange fehlte es den Internationalen Beziehungen in Deutschland an einem Kommunikationsforum, das den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine mehr als nur punktuelle Zusammenführung der fachlichen Diskussion bieten konnte. Durch ihr Format schließt die ZIB diese Lücke und schafft Raum für umfassende wissenschaftliche Kontroversen und vielfältigen Austausch. Idealtypisch umfasst jedes Heft drei Aufsätze, die einen originären, theoretisch und methodisch reflektierten Beitrag zur Disziplin Internationale Beziehungen leisten, sowie entweder die Rubrik Forum oder die Rubrik Symposium. Homepage: www.zib.nomos.de
Dieser einleitende Artikel zum Sonderheft Der Nahe Osten und regionale Eskalationsdynamiken liefert eine Einführung in zentrale akademische Debatten an der Schnittstelle von Internationalen Beziehungen (IB), Nahostforschung und deutscher...
Wie lässt sich die Gewalteskalation in Israel/Palästina seit 2023 begreifen? Eine Frage aus dem Standardrepertoire wissenschaftlicher Untersuchungen der Internationalen Beziehungen sowie der Friedens- und Konfliktforschung ist zu einem Gegenstand...
Open Source Intelligence (OSINT)-basierte Analysewerkzeuge eröffnen neue Möglichkeiten zur Dokumentation von Gewaltkonflikten und spielen eine zentrale Rolle bei der Erfassung, Einordnung und Visualisierung der Gewalt in Gaza und ihrer...
Der Beitrag untersucht, aufbauend auf einem historisch-soziologischen IB-Ansatz, der vier zentrale globale Verflechtungsmechanismen entwickelt, die konfliktreiche Geschichte und Gegenwart israelisch-palästinensischer Beziehungen. Dies wird in einer...
Über viele Jahre konstatierte die Europäische Union (EU) eine Verantwortung gegenüber Israel-Palästina. Auch nach dem Überfall der Hamas vom 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg in Gaza setzte sich dieser Verantwortungsdiskurs fort....
Der Beitrag untersucht die Transformation der EU-Außenpolitik gegenüber Syrien von 2004 bis 2025. Aufbauend auf Ian Manners Konzept der Normativen Macht Europa (NPE) und Thomas Diez hegemonialer Lesart wird argumentiert, dass sich der normative...
Der Konflikt zwischen den USA und Iran seit 1979 wird neben physischen auch von ontologischen Sicherheitsinteressen bestimmt. In diesem Beitrag wird argumentiert, dass die Langlebigkeit des Konflikts als routinierte ontologische...
Angesichts des zunehmenden Legitimationsdrucks auf die liberale Weltordnung gewinnen Regionalorganisationen als Bausteine einer neuen Weltordnung der internationalen Politik an Bedeutung. In ihnen spiegelt sich ein je spezifischer Mix...