
Wohin die Erinnerung führt
Mein Leben- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Saul Friedländer ist noch ein halbes Kind, als der Zweite Weltkrieg zu Ende geht. Sanft und in einer wunderschönen Sprache erzählt der große Historiker des Holocaust von seinem Leben danach, das reich ist an Erfahrungen und Begegnungen, aber das Leben eines Entwurzelten bleibt. "Wohin die Erinnerung führt" ist das großartige Zeugnis einer Epoche und gewährt zugleich ungewöhnlich offen Einblick in die fragilen Gefühlswelten eines Überlebenden. Den blutjungen Saul Friedländer drängt es nach Israel, wo er als glühender Zionist für die Gründung eines jüdischen Staates kämpfen will. Der Fünfzehnjährige fälscht das Geburtsdatum in seinem Pass und schifft sich auf der "Altalena" ein. In kurzer Zeit lernt er hebräisch und die jüdische Kultur kennen, doch schon bald zieht es ihn wieder zurück nach Paris. Er studiert und erkennt immer deutlicher, wohin die Suche nach der eigenen Identität ihn führen wird - in die Erinnerung an jenes Ereignis, dem sechs Millionen Juden, darunter auch seine Eltern, zum Opfer gefallen sind. Elegant und mit scheinbar leichter Feder erweckt Saul Friedländer in seinen Memoiren Menschen und Milieus zum Leben, schildert die politischen und intellektuellen Kontroversen seiner Zeit und lässt den Schmerz fühlbar werden, in den dieses ganze Leben unentrinnbar eingetaucht ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-406-69770-8
- ISBN-Online
- 978-3-406-69771-5
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 342
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Prolog Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Erstes Kapitel: Nirah Kein Zugriff
- Zweites Kapitel: Paris Kein Zugriff
- Drittes Kapitel: Schweden Kein Zugriff
- Viertes Kapitel: Neue Horizonte Kein Zugriff
- Fünftes Kapitel: Genf Kein Zugriff
- Sechstes Kapitel: Tumulte Kein Zugriff
- Siebtes Kapitel: Die nahenden Schritte des Messias Kein Zugriff
- Achtes Kapitel: Hybris Kein Zugriff
- Neuntes Kapitel: Sühne Kein Zugriff
- Zehntes Kapitel: Der Berg des Segens Kein Zugriff
- Elftes Kapitel: Die Unfähigkeit zu trauern Kein Zugriff
- Zwölftes Kapitel: Berlin Kein Zugriff
- Dreizehntes Kapitel: Ein Gefühl von Exil? Kein Zugriff
- Vierzehntes Kapitel: Dilemma Kein Zugriff
- Fünfzehntes Kapitel: Die Zeit, die bleibt Kein Zugriff
- Anhang Kein Zugriff Seiten 317 - 318
- Dank Kein Zugriff Seiten 319 - 320
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 321 - 322
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 323 - 329
- Tafelteil Kein Zugriff Seiten 330 - 342




