Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Das System der Unionsgerichtsbarkeit fußt mit den unionseigenen Gerichten einerseits und den mitgliedstaatlichen Gerichten andererseits auf zwei Säulen. Die jeweiligen Zuständigkeiten greifen ergänzend in einander und ergeben ein vollständiges...
Der gegenständliche Beitrag behandelt die interessante Frage, ob allein durch die Einleitung des Sanktionsverfahrens des Art. 7 Abs. 1 EUV wegen einer schwerwiegenden Verletzung der in Art. 2 EUV enthaltenen grundlegenden Werte der EU - vor allem...
Es gehört zu den Grundannahmen der Europastudien, dass dem EuGH eine zentrale Rolle zukommt, exemplarisch im Binnenmarkt und zur Unionsbürgerschaft. Hingegen wird die Migrationspolitik diskutiert, obgleich diese politische Debatten ebenso prägt...
Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts verortet die Souveränität im vom Grundgesetz verfassten Staate allein beim Deutschen Volk. Hoheitsakte der Europäischen Union können die nationale Rechtsordnung demnach nur erreichen, soweit der...
Mit den Urteilen in den Rechtssachen Achbita und Bougnaoui hatte der Europäische Gerichtshof erstmals Gelegenheit, sich zur Frage des muslimischen Kopftuchs am Arbeitsplatz, genauer: zur Vereinbarkeit von durch den Arbeitgeber ausgesprochenen...