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Das revidierte abgabenrechtliche Kontenabrufverfahren und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung

Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

In der demokratischen Bürgerrepublik wird zunehmend die Tendenz sichtbar, dem Steuerbürger den Status eines „Steueruntertans“ zuzuweisen. Das Kontenabrufverfahren steht exemplarisch für diese Tendenz. Im Zuge der Unternehmensteuerreform wurde es im Wesentlichen durch die Abgeltungsteuer ersetzt, welche die Einnahmen des Staates an der Quelle generiert, und deswegen auf die Ehrlichkeit des Steuerbürgers nicht mehr angewiesen wäre. Der Gesetzgeber hat das Verfahren nicht abgeschafft, sondern dessen Transformation, nämlich die Ermittlung von Konten und Wertpapierdepots für eine mögliche Vollstreckung, vorangetrieben. Mit diesem Schritt hat er die Leitlinie des BVerfG ignoriert, die Besteuerung der Kapitaleinkünfte entweder durch eine Kontrolle der Erklärung oder einem Quellenabzug sicherzustellen.

Die permanente technologische Transformation auf dem Gebiet der EDV birgt die Gefahr, das Individuum umfassend zu kontrollieren und dessen Freiheitsanspruch zu unterlaufen. Die Arbeit hebt daher die Bedeutung des Schlüsseldatums hervor, das sich z.B. in der Steueridentifikationsnummer wiederfindet, und ergänzt den Eingriff im Kontext der Datenverarbeitung um eine zusätzliche Konnotation.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7312-4
ISBN-Online
978-3-8452-3733-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Augsburger Rechtsstudien
Band
70
Sprache
Deutsch
Seiten
268
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 20
    Autor:innen:
    1. Einführung Kein Zugriff Seiten 21 - 24
      Autor:innen:
      1. Zwei Schwerpunkte Kein Zugriff Seiten 24 - 25
        Autor:innen:
      2. Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 25 - 26
        Autor:innen:
    1. Das Volkszählungsurteil als Impetus für ein modernes Datenschutzverständnis Kein Zugriff Seiten 27 - 29
      Autor:innen:
    2. Datenschutz als eine Form des Persönlichkeitsschutzes Kein Zugriff Seiten 29 - 30
      Autor:innen:
    3. Begriffsgenese – Verfassungsrechtliche Grundlagen Kein Zugriff Seiten 30 - 33
      Autor:innen:
      1. „Reziproke“ Persönlichkeit Kein Zugriff Seiten 33 - 35
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Allgemeine Handlungsfreiheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Umfassende Schutzfunktion Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Auffangfunktion Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Kritik der Literatur Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Stellungnahme Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Zwischenresultat Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. Autor:innen:
          1. Hermeneutische Wurzel des Persönlichkeitsrechts Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Späte begriffliche Erwähnung durch das Bundesverfassungsgericht Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Spezialitätsverhältnis zur allgemeinen Handlungsfreiheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Die Person in der Persönlichkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Abgrenzbare passive Seite des Art. 2 Abs. 1 GG Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Phänomenologische oder subjektive Sichtweise Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Konzeptionelle Lücken beider Theorien Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Objektrechtliche Funktion des Art. 1 Abs. 1 GG Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Subjektivrechtliche Qualität des Art. 1 Abs. 1 GG Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Inhalts- und Abgrenzungsfunktion Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Die Menschenwürde im Spannungsfeld zwischen Person und Persönlichkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Limitationen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht – eine Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 61 - 63
        Autor:innen:
      1. Ökonomische Verdichtung des informationellen Selbstbestimmungsrechts? Kein Zugriff Seiten 63 - 65
        Autor:innen:
      2. „Ausprägung“ – die sprachliche Seite des Persönlichkeitsrechts Kein Zugriff Seiten 65 - 67
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Lebens-, Regelungs- und Schutzbereich eines Grundrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Leitlinien und Konkretisierungsmaßstäbe Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Schutz eines unantastbaren Persönlichkeitskerns Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Anknüpfungspunkt: die menschliche Autonomie Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Gesellschafts-technologischer Wandel Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Dialektische Betrachtung der neuen Medien Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Lückenhaftigkeit der bisherigen Rechtsprechung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Verlust der Kontrolle über die sinnlich wahrnehmbare Welt Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Informationeller Totalvorbehalt Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. Die Grenzen eines Totalvorbehalts Kein Zugriff
            Autor:innen:
        5. Autor:innen:
          1. Daten oder Information als Reflexionskern? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Intrinsische Qualität eines Datums – der Interpretationskern Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die referentielle Funktion – der Personenbezug Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Der „Interpretationshof“ – Rückkehr zur Sphärentheorie? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Quantitative Belanglosigkeit kein Korrelativ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. Die prä-existente technische Seite der Datenverarbeitung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          7. Extrinsische Qualität des personalen Datums Kein Zugriff
            Autor:innen:
          8. Der Verwendungszusammenhang Kein Zugriff
            Autor:innen:
        6. Die Personalität im Datum oder das Datum in der Person Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Fazit Kein Zugriff Seiten 93 - 94
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Verhältnis zu den Kommunikationsgrundrechten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die ökonomische Werthaltigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die private Infrastruktur Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Ergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Autor:innen:
        1. Originärer Zweck des Art. 19 Abs. 3 GG Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das personale Substrat im gemeinschaftlichen Kontext Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Soziale Komponente Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Klassischer Eingriffsbegriff Kein Zugriff Seiten 110 - 111
        Autor:innen:
      2. Wegfall der Finalität Kein Zugriff Seiten 111 - 112
        Autor:innen:
      3. Eingriff in das Datenverfügungsrecht Kein Zugriff Seiten 112 - 115
        Autor:innen:
      4. Fazit Kein Zugriff Seiten 115 - 116
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Begriff der Schranke und des Vorbehalts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Übernahme der „Schranken-‚Trias‘“ des Art. 2 Abs. 1 GG Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Offener Gesetzesvorhalt als Ausweg? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Zwischenresultat Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Formelle Verfassungskonformität Kein Zugriff Seiten 126 - 126
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Spezifische materielle Anforderungen an die Schranken-Schranken Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Allgemeine Erhebungs- und Verarbeitungszwecke Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Eingriffsmodus Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Art und Umfang der individuellen Daten – eine phasenweise Semantik Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Kollektive Datenerfassung Kein Zugriff
            Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Der Parlamentsvorbehalt Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Verweisungsketten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Zweckbindung als formales Element Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Systemimmanente Ergänzungen in der EDV Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Überwiegendes Allgemeininteresse als zweckgebundene Leitlinie Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. „Aufgeladene“ Erforderlichkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Prozedurale Sicherungsstrukturen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Fazit Kein Zugriff Seiten 144 - 144
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Nutzen eines bestehenden Datenstamms Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Anfängliches Ziel des Verfahrens Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Erste Reaktionen der Finanzrechtsprechung Kein Zugriff Seiten 153 - 154
        Autor:innen:
      3. Öffentlicher Diskurs und Fachkritik Kein Zugriff Seiten 154 - 156
        Autor:innen:
      4. Gang des Verfahrens Kein Zugriff Seiten 156 - 158
        Autor:innen:
      1. Die Anträge der Beschwerdeführer Kein Zugriff Seiten 158 - 159
        Autor:innen:
      2. Die Stellungnahmen der Datenschutzexperten Kein Zugriff Seiten 159 - 159
        Autor:innen:
      3. Die Argumentation des Bundesverfassungsgerichts Kein Zugriff Seiten 159 - 165
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Folgenabwägung und Stringenz der Entscheidungsgründe Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Beachtung der Verhältnismäßigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Prüfungsrechte des Bundeszentralamts für Steuern Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Verfahrensrechtlich gewachsene Bedeutung des Kontenabrufs Kein Zugriff Seiten 168 - 169
      Autor:innen:
      1. Bereichssubsidiarität versus Vollzugsdefizit Kein Zugriff Seiten 169 - 170
        Autor:innen:
      2. Neutrales und direktes Vollzugsinstrument: Abgeltungsteuer Kein Zugriff Seiten 170 - 172
        Autor:innen:
      1. Modifikationen im abgabenrechtlichen Verfahren Kein Zugriff Seiten 172 - 174
        Autor:innen:
      2. Erweiterter Kreis der Berechtigten und Verwertungsverbote Kein Zugriff Seiten 174 - 175
        Autor:innen:
      3. Notwendige Korrekturen bei steuerfremden Zwecken Kein Zugriff Seiten 175 - 176
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Hinweis- und Benachrichtigungspflicht nach § 93 Abs. 9 AO Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Verweis auf das allgemeine Datenschutzrecht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Dokumentationspflicht nach § 93 Abs. 10 AO Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Begrenzte Auskunftsverweigerung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Wurzeln im Steuerrecht Kein Zugriff Seiten 179 - 180
        Autor:innen:
      2. § 30a AO und die Besteuerungsgleichheit Kein Zugriff Seiten 180 - 181
        Autor:innen:
      3. Der Regelungsmechanismus des § 30a AO Kein Zugriff Seiten 181 - 183
        Autor:innen:
      4. Steuerrechtliches Bankgeheimnis und Kontenabruf Kein Zugriff Seiten 183 - 184
        Autor:innen:
      1. Originärer Zweck des § 24c KWG Kein Zugriff Seiten 184 - 185
        Autor:innen:
      2. Inhalt und Regelungslogik des § 24c KWG Kein Zugriff Seiten 185 - 187
        Autor:innen:
      1. Wirksamkeit und Wirklichkeit im Gesetzesvollzug Kein Zugriff Seiten 187 - 191
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Anwendbarkeit des informationellen Selbstbestimmungsrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Schutzbereich Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Das Anlegen einer neuen Kontostammdaten-Datei Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Abruf und Rekombinationen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Eingriff ohne Einwilligung Kein Zugriff
            Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Das Zitiergebot Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. „Aufladung“ der Eingriffsintensität Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Parlamentsvorbehalt Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Normenklarheit und Bestimmtheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Verhältnismäßigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Quantitative Intensivierung des Eingriffs Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Parlamentsvorbehalt und Normenklarheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Verhältnismäßigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Fazit der Prüfung Kein Zugriff Seiten 237 - 238
        Autor:innen:
      3. Exkurs: Der Abruf nach § 93 Abs. 8 AO n. F. Kein Zugriff Seiten 238 - 239
        Autor:innen:
      4. Organisatorische und verfahrensrechtliche Sicherungsmaßnahmen Kein Zugriff Seiten 239 - 240
        Autor:innen:
      5. Vertrauensschutz und Rückwirkungsverbot Kein Zugriff Seiten 240 - 241
        Autor:innen:
      6. Resümee Kein Zugriff Seiten 241 - 242
        Autor:innen:
  3. Epilog: Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 243 - 248
    Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 249 - 264
    Autor:innen:
  5. Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 265 - 268
    Autor:innen:

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