
Das Schloss der Schriftsteller
Nürnberg '46- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Wohl nie waren so viele berühmte Schriftsteller und Reporterinnen aus aller Welt unter einem Dach versammelt wie in Nürnberg 1946. Sie kamen, um zu berichten: von den Gräueln des Krieges und des Holocaust, die dort vor Gericht verhandelt wurden. Sie wohnten und schrieben auf Schloss Faber-Castell, diskutierten, tanzten, verzweifelten, tranken. Uwe Neumahr erzählt ihre Geschichte in seinem aufregenden und bewegenden Buch. Erich Kästner war in Nürnberg und Erika Mann, John Dos Passos und Martha Gellhorn, Willy Brandt und Markus Wolf. Augusto Roa Bastos kam aus Paraguay, Xiao Qian aus China. Im Gerichtssaal blickten sie den Verbrechern ins Angesicht, im Press Camp auf dem Schloss versuchten sie, das Unfassbare in Worte zu fassen. Dabei trafen im Mikrokosmos des Faber-Schlosses Exil-Rückkehrer auf Überlebende des Holocaust, Kommunisten auf Vertreter westlicher Medienkonzerne, Frontberichterstatter auf extravagante Starreporter. Und während sie in den Abgrund der Geschichte sahen, während sie über Schuld, Sühne und Gerechtigkeit nachdachten, veränderten sich nicht nur sie, sondern auch die Art, wie sie schrieben.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-406-79145-1
- ISBN-Online
- 978-3-406-79147-5
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 305
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 15
- Das Presselager im Bleistiftschloss Kein Zugriff Seiten 15 - 57
- Amerikanische Niederlagen oder die Melancholie des John Dos Passos Kein Zugriff Seiten 57 - 71
- Gräfin Katharina und der Gestapochef Rudolf Diels Kein Zugriff Seiten 71 - 83
- Erich Kästners gebrochenes Versprechen Kein Zugriff Seiten 83 - 101
- Erika Mann, ihre «liebe Irrenhäuslerin» und ein unangenehmes Wiedersehen Kein Zugriff Seiten 101 - 125
- William Shirer und der gute Wehrmachtsgeneral Kein Zugriff Seiten 125 - 139
- Alfred Döblins Verschleierung: Von vermeintlichen Gästen auf Schloss Faber-Castell Kein Zugriff Seiten 139 - 147
- Janet Flanners provokante Kritik an Hermann Görings Verhör Kein Zugriff Seiten 147 - 165
- Stalinismus auf Französisch: Elsa Triolet Kein Zugriff Seiten 165 - 183
- Willy Brandt, Markus Wolf und der Massenmord von Katyn Kein Zugriff Seiten 183 - 203
- Rebecca Wests Affäre mit dem Richter Kein Zugriff Seiten 203 - 219
- Martha Gellhorn, Hemingways Schatten und der Schock von Dachau Kein Zugriff Seiten 219 - 237
- Malen, um dem Grauen zu entfliehen: Wolfgang Hildesheimer beim Einsatzgruppenprozess Kein Zugriff Seiten 237 - 255
- Eine Art Nachwort: Golo Manns Einsatz für den inhaftierten Rudolf Heß Kein Zugriff Seiten 255 - 269
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 305 - 305




