
Blackbox Abschiebung
Geschichte, Theorie und Praxis der deutschen Asylpolitik.- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Noch im Juli 2015 erklärte Angela Merkel einer jungen Palästinenserin, manche Flüchtlinge müssten »auch wieder zurückgehen«. Der Satz erinnert daran, dass die »Willkommenskultur « nur eine Seite der Medaille ist. Die andere, das Wegschicken und Ausweisen, findet meist im Verborgenen statt. Miltiadis Oulios bringt Licht in die »Blackbox Abschiebung «. Er skizziert die Geschichte der deutschen Asylpolitik und zeigt anhand der Lebensläufe von Abgeschobenen, welch brutale Konsequenzen solche Maßnahmen haben. In einer Welt der Flüchtlingsströme und der oft auch erwünschten Mobilität plädiert er für eine kosmopolitische Haltung und die Schaffung legaler Migrationsmöglichkeiten. Abschiebung, so der Autor, könne die Beantwortung brennender Fragen der Gegenwart nur aufschieben – lösen werde sie sie nicht.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-518-07253-0
- ISBN-Online
- 978-3-518-74405-5
- Verlag
- Suhrkamp Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 540
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Prolog aus aktuellem Anlass Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- »Meine Freundinnen waren Christina, Lena, Lisa, Anna-Lena und Cevriye.« Kein Zugriff Seiten 16 - 18Autor:innen:
- Abschiebung als Blackbox Kein Zugriff Seiten 19 - 29
- »Ich bezahl die mit meinen Steuergeldern dafür, dass die mich abschieben.« Kein Zugriff Seiten 30 - 37Autor:innen:
- Die Abschiebung, das Leben und der Tod Kein Zugriff Seiten 38 - 84
- »Die Politiker sollten sich schämen, wenn die das Wort Integration in den Mund nehmen.« Kein Zugriff Seiten 85 - 91Autor:innen:
- Abschiebung - ein Paradoxon Kein Zugriff Seiten 92 - 141
- »Ich verstehe ihren Wohlstand nicht.« Kein Zugriff Seiten 142 - 149Autor:innen:
- Abschiebung und ihre Geschichte Kein Zugriff Seiten 150 - 170
- »Man kann sagen, dass wir uns wie Deutsche fühlen.« Kein Zugriff Seiten 171 - 177Autor:innen: |
- Abschiebung und Recht Kein Zugriff Seiten 178 - 199
- »Mein Herz ist total am Ende.« Kein Zugriff Seiten 200 - 204Autor:innen:
- Abschiebung in Deutschland Kein Zugriff Seiten 205 - 254
- Bildteil Kein Zugriff Seiten B - Z
- »Wie Abschiebung? Wir sind doch zu Hause!« Kein Zugriff Seiten 255 - 260Autor:innen: | |
- Die Logistik der Abschiebung Kein Zugriff Seiten 261 - 276
- Ein Kiosk in Koblenz Kein Zugriff Seiten 277 - 282Autor:innen:
- Abschiebung und Haft Kein Zugriff Seiten 283 - 303
- »Selbst wenn ich abgeschoben werde, hat es sich gelohnt, dass ich in Deutschland gewesen bin.« Kein Zugriff Seiten 304 - 311Autor:innen:
- Abschiebung und Widerstand Kein Zugriff Seiten 312 - 356
- »Ich komme wieder.« Kein Zugriff Seiten 357 - 365Autor:innen:
- Abschiebung als Strafe Kein Zugriff Seiten 366 - 391
- »Es waren doch nur Drogen.« Kein Zugriff Seiten 392 - 399Autor:innen:
- »Ich kam mit einem Schlauchboot.« Kein Zugriff Seiten 400 - 402Autor:innen:
- Abschiebung - ein Autopilot? Kein Zugriff Seiten 403 - 432
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 433 - 484





