Cover des Buchs: Die Partnerin mit einem Anderen
Monographie Open Access Vollzugriff

Die Partnerin mit einem Anderen

Das sexuelle Erregungspotenzial der Cuckold-Fantasie
Autor:innen:
Verlag:
 01.03.2023

Zusammenfassung

Bei der Cuckold-Fantasie handelt es sich um eine potenziell sexuell erregende Fantasie, die aus heterosexuell-männlicher Perspektive darum kreist, sich die eigene Partnerin beim Sex mit einem anderen Mann vorzustellen. Sie berührt damit die Tabus und Normen der männlichen Heterosexualität bzw. die von heterosexuellen Partnerschaften. Yannick Zengler legt in seiner empirischen Forschungsarbeit am Beispiel dieser tabuüberschreitenden Imagination dar, wie sich durch eine tiefenhermeneutische Interpretation von sexuellen Biografien das manifeste und latente Erregungspotenzial eines Fantasieinhalts analysieren und innerhalb des gesellschaftlichen Kontextes verstehen lässt. Die ausgewerteten biografischen Interviews zeigen, dass die Cuckold-Fantasie vielfältiger und facettenreicher ist, als erste Assoziationen zu dieser Dreieckskonstellation nahelegen mögen.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
Erscheinungsdatum
01.03.2023
ISBN-Print
978-3-8379-3250-8
ISBN-Online
978-3-8379-7948-0
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Angewandte Sexualwissenschaft
Sprache
Deutsch
Seiten
186
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. VorwortSeiten 9 - 12 Download Kapitel (PDF)
  3. 1 EinleitungSeiten 13 - 18 Download Kapitel (PDF)
  4. 2 Die Cuckold-SzeneSeiten 19 - 22 Download Kapitel (PDF)
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. 3.1 Definition von sexuellen Fantasien
    2. 3.2 Verbreitung und Frequenz von sexuellen Fantasien
    3. 3.3 Strukturen und Funktionen von sexuellen Fantasien
    4. 3.4 Inhalte von sexuellen Fantasien
    5. 3.5 Einflüsse auf die Inhalte von sexuellen Fantasien
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. 4.1 (Sexuelle) Fantasien im Verständnis von Freud und Quindeau
    2. 4.2 Sexuelle Fantasien im Verständnis von Stoller und Schorsch
    3. 4.3 Schlussfolgerungen
  7. Download Kapitel (PDF)
    1. 5.1 Die Forschungsperspektive des Erregungspotenzials
    2. 5.2 Die biografische Herangehensweise
    3. 5.3 Die Forschungsfragen
  8. Download Kapitel (PDF)
    1. 6.1 Feldzugang
    2. 6.2 Erhebungsinstrument
    3. 6.3 Datenschutz und forschungsethisches Vorgehen
    4. 6.4 Die Interpretationsmethode der Tiefenhermeneutik
  9. Download Kapitel (PDF)
    1. 7.1 Systematischer Überblick
    2. 7.2 Fallbezogener Überblick
  10. Download Kapitel (PDF)
    1. 8.1 Reflexion des Feldzugangs
    2. 8.2 Interpretation der Erfahrungen und erste Hypothesen
  11. Download Kapitel (PDF)
    1. 9.1 Vorabkommunikation
    2. 9.2 Interviewsituation und Eröffnung des Interviews
      1. 9.3.1 Kindheit
      2. 9.3.2 Exkurs: Kindliche »Doktorspiele« zwischen Geschwistern vs. sexualisierte Übergriffe durch Geschwister
      3. 9.3.3 Pubertät und Jugend
      4. 9.3.4 »Erster Wendepunkt« und Studium an jesuitischer Hochschule
      5. 9.3.5 »Zweiter Wendepunkt« mit Charlotte
      6. 9.3.6 Drogenabhängigkeit, Kennenlernen mit Lea und »Flucht« nach Europa
      7. 9.3.7 Erste (sexuelle) Paarprobleme und Geburt des Kindes
      8. 9.3.8 Erregung durch Leas »Ausrutscher« und eine gegenteilige Erfahrung
      9. 9.3.9 Tod der Eltern, Suizid der Schwester und Beginn einer Paartherapie
    3. 9.4 Der manifeste Erzählinhalt der Cuckold-Fantasie
    4. 9.5 Die manifesten Erregungsthemen der Cuckold-Fantasie
    5. 9.6 Zusammenfassung: Das manifeste Erregungspotenzial der Cuckold-Fantasie
      1. 9.7.1 Darstellung des tiefenhermeneutischen Interpretationsprozesses
      2. 9.7.2 Überprüfung der Hypothesen am Interviewmaterial
      3. 9.8 Das latente Erregungspotenzial der Cuckold-Fantasie
      4. 9.9 Zusammenfassung des Erregungspotenzials bei Chris
  12. Download Kapitel (PDF)
    1. 10.1 Vorabkommunikation und Interviewsituation
    2. 10.2 Der manifeste Erzählinhalt der sexuellen Biografie
    3. 10.3 Der manifeste Erzählinhalt der Cuckold-Fantasie
    4. 10.4 Die manifesten Erregungsthemen der Cuckold-Fantasie
    5. 10.5 Mögliche Lesarten zum latenten Erregungspotenzial
  13. Download Kapitel (PDF)
    1. 11.1 Vorabkommunikation und Interviewsituation
    2. 11.2 Der manifeste Erzählinhalt der sexuellen Biografie
    3. 11.3 Der manifeste Erzählinhalt der Cuckold-Fantasie
    4. 11.4 Die manifesten Erregungsthemen der Cuckold-Fantasie
    5. 11.5 Mögliche Lesarten zum latenten Erregungspotenzial
  14. Download Kapitel (PDF)
    1. 12.1 Vorabkommunikation und Interviewsituation
    2. 12.2 Der manifeste Erzählinhalt der sexuellen Biografie
    3. 12.3 Der manifeste Erzählinhalt der Cuckold-Fantasie
    4. 12.4 Die manifesten Erregungsthemen der Cuckold-Fantasie
    5. 12.5 Mögliche Lesarten zum latenten Erregungspotenzial
  15. 13 Zusammenfassung und FazitSeiten 165 - 174 Download Kapitel (PDF)
  16. LiteraturSeiten 175 - 178 Download Kapitel (PDF)
  17. Download Kapitel (PDF)
    1. Erzählstimulus
    2. Exmanente Nachfragen
    3. Transkriptionsregeln

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Psychologie allgemein"
Cover des Buchs: Health Psychology
Sammelband Kein Zugriff
Philipp Stang, Maren Weiss, Martin G. Köllner
Health Psychology
Cover des Buchs: Facetten der Teilhabe an Musikkultur
Monographie Kein Zugriff
Hsin-Rui Lin
Facetten der Teilhabe an Musikkultur
Cover des Buchs: Tractatus logico-sociologicus
Monographie Kein Zugriff
Georg W. Oesterdiekhoff
Tractatus logico-sociologicus
Cover des Buchs: Führungs- und Teamprozesse in Multiplayer-Games
Monographie Kein Zugriff
Kati Hüttenrauch
Führungs- und Teamprozesse in Multiplayer-Games