
Luziferische Kunst
- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Die Neuausrichtung im Werk von Christa und Peter Bürger: hin zu einer rettenden Kunst, deren dämonischer Schein sie zu einer luziferischen macht. Zu der prometheischen Anmaßung des Künstlers gehört der Glaube, durch ihre Gestaltung im Werk die Natur, die Schöpfung zu vollenden, der Glaube an die Resurrektion des gelebten Lebens in der durch die Form geschaffenen Wirklichkeit des Werks. Christa und Peter Bürger gehen der Frage nach, wie sich das Luziferische im Werk und in der Person des Künstlers zum Ausdruck bringt. Angesichts einer restlos aufgeklärten, glaubens- und erinnerungsarmen Gesellschaft, wo einzig in der Kunst noch ein letzter metaphysischer Rest aufgehoben war, sahen Christa und Peter Bürger ihre Aufgabe darin, eine historisch vielleicht schon verurteilte Tradition vor dem Verschwinden zu bewahren und damit den letzten schwachen Einspruch gegen das bloß Daseiende. Diese zu rettende Kunst nannten sie luziferisch oder notwendig, weil ihr Schein ein dämonischer ist: Transzendenz der Verzweiflung oder durch den Himmel hallende Versöhnung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5472-2
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8539-9
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 208
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorreden Kein Zugriff Seiten 9 - 26
- Transzendenz der Verzweiflung. Über den Autor des ›Doktor Faustus‹ Kein Zugriff Seiten 29 - 34
- Die durch die Himmel hallende Vergebung. Hans Henny Jahnns ›Fluss ohne Ufer‹ Kein Zugriff Seiten 35 - 44
- Das gekreuzigte Kind. Hugo Balls Gedanken zur Kunst Kein Zugriff Seiten 45 - 49
- Das Entstehen der Gestalt aus dem Wort Thomas Hettches ›Pfaueninsel‹ Kein Zugriff Seiten 50 - 61
- ›Menschen bilden, es ist die einzige Art, Gott zu sein‹ Kein Zugriff Seiten 62 - 70
- Die Unwirklichkeit des Dichters und die Wirklichkeit des Werks im Briefwechsel Rilkes mit Lou Andreas-Salome Kein Zugriff Seiten 73 - 85
- ›Heillos nach außen gekehrt‹. Eine Theorie des Mimetischen nach Rilke Kein Zugriff Seiten 86 - 97
- Goethes Dämon: Der Eros des Werks Kein Zugriff Seiten 98 - 110
- Die Eindichtung Helenas Kein Zugriff Seiten 111 - 117
- Konzentration und Expansion. Goethe über das Schöpferische Kein Zugriff Seiten 118 - 129
- Jacobis ›Allwill‹ Kein Zugriff Seiten 130 - 133
- Entsagung als ästhetische Kategorie Kein Zugriff Seiten 134 - 142
- Die zwiespältige Macht der Bilder. E. T. A. Hoffmanns ›Elixiere des Teufels‹ Kein Zugriff Seiten 145 - 156
- Raabes ›Stopfkuchen‹. Der Gerichtstag des Erzählers Kein Zugriff Seiten 157 - 165
- Heilige Usurpationen Pierre Michons ›Kleine Leben‹ Kein Zugriff Seiten 166 - 176
- Der eigenartige Theophanie-Charakter der Kunst. Eine ungeschriebene Theorie von Georg Lukacs Kein Zugriff Seiten 177 - 188
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 189 - 200
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 201 - 208




