Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Aus Sicht der lokalen Politikforschung löst die Debatte um die Eigenlogik der Städte insofern Verwunderung aus, als die institutionellen Grenzen des lokalen politischen Systems und damit das Untersuchungsobjekt wenig kontrovers definiert zu sein...
Das Hauptargument des Beitrags lautet, dass Arendt an der Entstehung von Werten arbeitet, indem sie Praktiken wie das Erschaffen, Verzeihen, Sakralisieren aus dem religiösen Zusammenhang löst und radikal politisch deutet. Sie unterscheidet sich...
Der Artikel fragt vor dem Hintergrund der zunehmenden Konstatierung pluraler Identitäten nach den ökonomischen Imperativen, die jenen Erzählungen des Multiplen eingeschrieben sind. Dabei wird der Fokus auf das psychiatrische Narrativ der...
Die Debatten über die Verunsicherungen oder gar Krisen der Mittelschichten der letzten Jahre erweisen sich zumeist als nicht hinreichend theoretisch fundiert und beruhen oft auf einem oberflächlichen beziehungsweise bruchstückhaften Verständnis...
Das Werk von Albert Camus wurde nach seinem Tod 1960 weitgehend auf seine literarische Dimension reduziert. Dass Camus ein politisches Oeuvre hinterlässt, das vielerlei Anknüpfungspunkte für die Politik- und insbesondere für die...
Seitdem Ecuador und Bolivien die Idee des „guten Lebens“ als normative Leitidee in ihre Verfassungen aufgenommen haben, werden diese in der (post-)entwicklungstheoretischen Diskussion debattiert. Uruguay verfolgt als Teil der Neuen Linken...
Auf dem Hintergrund ideengeschichtlicher Überlegungen zum Verhältnis von Markt und Staat wird nach den Ursachen der beständigen Kooperationsprobleme gefragt, mit denen es die Europäische Union zu tun hat, wenn für alle Mitgliedstaaten...