Paulus und Freud
Ein Diskurs über Religion, Gewalt und Unbewusstes in der Kultur- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Das Ereignis am Kreuz und Freuds Schrift Totem und Tabu begründen die psychoanalytische Perspektive, mit der Heiner Hirblinger auf das Leben und die Briefe des Apostels Paulus blickt. Das Kernanliegen der christlichen Botschaft und dessen Bedeutung für Kultur und Bildung werden so aus psychoanalytischer Sicht in ihrer Tiefendimension lesbar.
Durch das Nachzeichnen von Verbindungslinien und perspektivischen Überschneidungen zwischen Psychoanalyse und Religion ermöglicht der Autor einen neuen Zugang zum Problem der Gewalt in der Kultur. Er geht dabei von der These Freuds aus, dass ein Denkapparat, der die »Allmacht der Gedanken« in der monotheistischen Religion fördert, eine Folge des Bilderverbots ist. Im Spannungsfeld zwischen Glauben, Gewalt und Unbewusstheit in der Kultur wird die transformatorische Dimension religiöser und psychoanalytischer Praxeologie deutlich. Sie verweist auf die Arbeit an der Bedürftigkeit, Not und Befangenheit der Menschheit in Neurose und selbstverschuldeter Unmündigkeit. Das Buch erschließt so im Referenzrahmen einer psychoanalytischen Metapsychologie weiterführende Aspekte eines säkularen Verständnisses des christlichen Glaubens.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3055-9
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7772-1
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 395
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Einführung Kein Zugriff Seiten 15 - 26
- Das Damaskus-Ereignis Kein Zugriff
- Der narzisstische Komplex in der Vater- und in der Sohnesreligion Kein Zugriff
- Der Weg aus der Verkennung Kein Zugriff
- Das »ozeanische Gefühl« Kein Zugriff
- Das doppelte Unbehagen in der Kultur Kein Zugriff
- Abraham und Ödipus Kein Zugriff
- Kreuzestheologie zwischen Erklären und Verstehen Kein Zugriff
- »Wenn wir nicht mehr erzählen, sind wir geliefert« Kein Zugriff
- Das Ritual der Einsetzungsworte Kein Zugriff
- Subjektivität und Selbsttranszendenz Kein Zugriff
- Die Symbiose zwischen Staat und Kirche Kein Zugriff
- Der zweckrationale Staat und die Idee der Bildung Kein Zugriff
- Epilog Kein Zugriff Seiten 377 - 382
- Literatur Kein Zugriff Seiten 383 - 395





