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Monographie Kein Zugriff
Die Karriere des NS-Psychiaters Hermann Paul Nitsche
Täterforschung im historischen Kontext- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Wie konnte ein angesehener Psychiater zum Hauptakteur der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen werden? Die Täterbiografie widmet sich dieser Frage anhand der Rekonstruktion von Hermann Paul Nitsches Karriereverlauf und der Radikalisierungsentwicklung der deutschen Psychiaterschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Studie zeichnet Nitsches Aufstieg bis in eine Schlüsselposition der NS-Psychiatrie nach und verortet sein Handeln zugleich im Kontext eines engen medizinischen Netzwerks, zu dem Ernst Rüdin, Carl Schneider und Hans Heinze gehörten. Das Ergebnis ist die Biografie eines Täters, der sich auf dem Weg, die Psychiatrie zu reformieren, ohne Reue in das System des nationalsozialistischen Terrors verstrickte.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-68900-484-2
- ISBN-Online
- 978-3-68900-485-9
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Reihe
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaft
- Band
- 58
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 390
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 20
- 2.1 Ein exemplarischer Beitrag zur Täterforschung Kein Zugriff
- 2.2.1 Die Entwicklung der Psychiatrie vor dem 20. Jahrhundert Kein Zugriff
- 2.2.2 Die Grundlagen der aufkommenden „Rassenhygiene“ Kein Zugriff
- 3. Eine berufliche Laufbahn als Psychiater – Hermann Paul Nitsches Karrierestart Kein Zugriff Seiten 41 - 56
- 4.1.1 Nitsche als Anstaltsleiter im Ersten Weltkrieg Kein Zugriff
- 4.1.2 Ein Reformpsychiater in der Weimarer Republik Kein Zugriff
- 4.2.1 Der Verbündete von Ernst Rüdin in Vereinen und Fachgesellschaften Kein Zugriff
- 4.2.2 Nitsche in Publikationen für die „Rassenhygiene“ Kein Zugriff
- 5.1 Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ Kein Zugriff
- 5.2.1 Nitsche als Obergutachter für die „Aktion T4“ und medizinischer Leiter der RAG Kein Zugriff
- 5.2.2 Nitsches Funktion in der „wilden Euthanasie“ Kein Zugriff
- 5.2.3.1 Nitsches Entwurf für einen Dokumentarfilm Kein Zugriff
- 5.2.3.2 „Euthanasie“ als Spielfilm Kein Zugriff
- 5.2.4.1 Brandenburg-Görden unter Hans Heinze Kein Zugriff
- 5.2.4.2 Wiesloch und Heidelberg unter Carl Schneider Kein Zugriff
- 5.2.5 Die Wiederaufnahme der „Euthanasie“ und die zukünftige Ausgestaltung der Psychiatrie Kein Zugriff
- 6. Nitsche als Hauptangeklagter im Dresdner „Euthanasie“-Prozess Kein Zugriff Seiten 253 - 274
- 7.1 Ernst Rüdin Kein Zugriff
- 7.2 Hans Heinze Kein Zugriff
- 7.3 Carl Schneider Kein Zugriff
- 7.4 Hermann Paul Nitsche in der Hierarchie des „Euthanasie“-Systems Kein Zugriff
- 8.1 Medizinische Akteure Kein Zugriff
- 8.2 Wechselwirkungen zwischen historischen Prozessen und medizinischen Karrieren Kein Zugriff
- 8.3 Einordnung in den großen Kontext der Täterforschung Kein Zugriff
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
- Quellen Kein Zugriff
- Zeitgenössische Veröffentlichungen Kein Zugriff
- Sonstige Veröffentlichungen Kein Zugriff
- Sekundärliteratur Kein Zugriff
- Internetquellen Kein Zugriff





